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Kritik an Messnetzen

Klöckner fordert Schulze zum Handeln auf

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Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat ihre Kabinettskollegin Svenja Schulze aufgefordert, auf die Kritik an den Nitratmessstellennetzen zu reagieren. Als federführende Ministerin für die Umsetzung der EU-Nitratrichtlinie und die Nitratberichterstattung liege es in ihrer Verantwortung, den Vorwürfen zu den Messnetzen nachzugehen, heißt in einem heute veröffentlichten Schreiben Klöckners an die SPD-Politikerin.
Darin bezeichnet Klöckner die von landwirtschaftlicher Seite erhobene Kritik an den Messnetzen der Länder als gut nachvollziehbar. Zurecht werde moniert, dass die Verursachung der Nitratbelastung des Grundwassers nicht durchgehend nachvollziehbar abgebildet werde, Insbesondere werde beanstandet, dass die Länder uneinheitliche Messmethoden verwendeten und die Anzahl sowie die Lage der Messstellen nicht transparent seien.
Klöckner appelliert an die Umweltministerin, gemeinsam mit den Ländern umgehend Transparenz bei den deutschen Messstellennetzen zu schaffen. Die Länder müssten sich der Kritik an den Messnetzen stellen und bei festgestellten Mängeln ihre Messstellennetze kurzfristig nachbessern.
Die Ministerin verweist auf die Bereitschaft der EU-Kommission, eine stärker differenzierte Ausweisung der belasteten Gebiete zu unterstützen. "Diesen Ansatz sollten wir weiterverfolgen und dabei eine verursachergerechte Lösung anstreben", so Klöckner. Für die Akzeptanz bei der Umsetzung der Düngeverordnung sei es unerlässlich, "dass die Nitratbelastung aus landwirtschaftlichen Quellen flächenrepräsentativ und zutreffend abgebildet wird." AgE (03.02.2020)
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