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GAP-Gesetze

Bauernverband sieht schon jetzt Nachbesserungsbedarf

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Der Deutsche Bauernverband (DBV) ist weiterhin unzufrieden mit den Gesetzentwürfen zur nationalen Umsetzung der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). "Die Ausgestaltung der neuen Eco Schemes ist noch immer mangelhaft", kritisierte DBV-Präsident Joachim Rukwied anlässlich der heute Abend im Bundestag anstehenden Verabschiedung der GAP-Gesetze. Rukwied betonte erneut die Notwendigkeit, insbesondere das GAP-Direktzahlungen-Gesetz nachzubessern.


Bei den Eco-Schemes bedürfe es zusätzlicher Optionen für das Grünland sowie verbesserter finanzieller Anreize. Wichtig sei, dass bewährte Agrarumweltmaßnahmen der Zweiten Säule sowie die Ökolandbauförderung nicht gefährdet würden. Der Bauernpräsident fordert eine Korrektur bei den Eco-Schemes noch in diesem Herbst. Ziele müsse es sein, grundsätzlich allen Landwirten in Deutschland ein passendes und attraktives Angebot für Agrarumweltmaßnahmen zu machen.
Kritik an der Ausgestaltung der Eco-Schemes kam auch erneut vom Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW). Geschäftsführer Peter Röhrig bemängelte, dass die Biobetriebe teilweise von den Regelungen ausgeschlossen seien. Zwar begrüße man im Grundsatz den Ansatz der Öko-Regelungen in der Ersten Säule. Es müsse jedoch gewährleistet sein, "dass alle Betriebe, die mehr Umweltleistungen erbringen wollen, die Möglichkeit haben, das auch zu nutzen". AgE (11.06.2021)
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