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Raiffeisen

Einer für alle - alle für einen

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Genossenschaft? Was ist das denn? Gemeinsam seine Ziele besser erreichen als
jeweils für sich allein - das ist der Grundgedanke einer jeden Genossenschaft. Genossenschaften in der Landwirtschaft dienen dazu, in der Gemeinschaft zu arbeiten
und Geld zu verdienen, wo es die Leistungsfähigkeit des Einzelnen übersteigt oder nicht sinnvoll macht. Genossenschaften übernehmen für ihre Mitglieder ganz unterschiedliche Aufgaben: Vieh verkaufen, Getreide lagern und damit handeln oder günstig Maschinen und Geräte einkaufen.
Auch große landwirtschaftliche Betriebe funktionieren in einer Agrargenossenschaft.
Der einzelne Landwirt ist Mitglied und Miteigentümer und profitiert von der starken Gemeinschaft. Wie andere Vereine hat eine Genossenschaft eine Satzung, die
auch die Mitwirkung der Mitglieder regelt.
Friedrich Wilhelm Raiffeisen ist Gründervater des deutschen Genossenschaftswesens. Er wurde am 30. März 1818 in Hamm am Nordrand des Westerwaldes geboren. Sein Geburtsdatum jährt sich also in diesem Jahr zum 202. Mal. Raiffeisen wuchs von Kindesbeinen an in finanziellen Nöten auf. Sein christlicher Glaube prägte sein Leben und förderte sein Denken und Handeln für die Nöte anderer. Raiffeisen war zunächst im Militärdienst, musste dann aufgrund eines Augenleidens den Abschied nehmen. Er
arbeitete anschließend in der Verwaltung, sogar viele Jahre als Bürgermeister in verschiedenen Gemeinden. Mehrere Notwinter und Missernten zwangen ihn in seinen Gemeinden zu Hilfsaktionen, z. B. zur Verteilung von Lebensmitteln und Saatgut. Für
mildtätige Zwecke gründete er verschiedene Vereine, um insbesondere arme Landwirte zu unterstützen.
Aus vielen traurigen Erfahrungen von Hunger und Not entwickelte Raiffeisen den Gedanken zur Selbsthilfe. Er sah vor, dass sich in einer Genossenschaft Menschen zusammenschlossen, die Geld hatten, mit denjenigen, die Geld benötigten. Daraus gründete er 1862 den ersten sogenannten Darlehenskassen-Verein. Seine Ideen des Genossenschaftswesens waren in der Praxis sehr erfolgreich, weil sie halfen, die Ernährung der Bevölkerung genauso wie das Einkommen der Landwirte zu sichern
und deren Verarmung zu stoppen. Deshalb war Raiffeisen schon zu Lebzeiten berühmt und er hinterließ nach seinem Tod am 11. März 1888 viele Menschen in großer Dankbarkeit für sein Tun. Bis heute ist der Name Raiffeisen deshalb in vielen Genossenschaften und Banken erhalten geblieben.


Den gesamten Artikel zum Ausdrucken findet ihr hier.


(02.03.2020)
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