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Afrikanische Schweinepest

Fast 50 bestätigte Fälle bei Wildschweinen in Deutschland

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Die Zahl der an Afrikanischer Schweinepest (ASP) verendeten Wildschweine steigt weiter. Wie das Bundeslandwirtschaftsministerium mitteilte, hat das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) die Tierseuche am Samstag bei drei weiteren Wildschweinen in Brandenburg nachgewiesen. Damit sind laut den amtlichen Angaben aktuell insgesamt 49 ASP-Fälle bestätigt. Die Fundorte der zuletzt gemeldeten Kadaver liegen innerhalb des ersten Kerngebiets. Das FLI betont ferner, dass bisher keine Hausschweinbestände betroffen seien.


In Polen mussten zuletzt hingegen wieder viele Schweinebestände gekeult werden. Laut der Obersten Veterinärbehörde trat die Seuche allein in der vergangenen Woche in vier weiteren Betrieben auf. Dabei handelte es sich überwiegend um kleinere Unternehmen mit 27 bis 74 Tieren. Seit Jahresbeginn bis einschließlich 30. September wurden landesweit 98 Agrarbetriebe wegen der Afrikanischen Schweinepest gesperrt. Das waren mehr als doppelt so viel wie im gesamten Jahr 2019.
Unterdessen setzen die polnischen Jäger alles daran, den Wildschweinbestand zu reduzieren. Nach Angaben des polnischen Jagdverbandes wurden im laufenden Jagdjahr 2020/21 bereits rund 145 000 Stück Schwarzwild geschossen. Das Ziel von mindesten 176 000 Wildschweinen dürfte damit bis zum Ende der Saison deutlich übertroffen werden. AgE (07.10.2020)
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