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Weltgetreidemarkt

IGC erwartet für 2020/21 noch höhere Getreideernte

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Der Internationale Getreiderat (IGC) hat seine Projektion für die globale Getreideernte 2020/21 nach oben gesetzt. Laut dem gestern veröffentlichten IGC-Bericht soll das weltweite Getreideaufkommen im Vergleich zu 2019/20 um 53 Mio t oder 2,4 % auf den neuen Rekord von 2,230 Mrd t steigen. Im April waren 2,218 Mrd t erwartet worden.
Im Einzelnen rechnen die Londoner Experten nun mit einem Anstieg der Weizenerzeugung um 4 Mio t oder 0,5 % auf 766 Mio t. Die Aprilprojektion lag hier bei 764 Mio t. Kräftiger soll die Maiserzeugung zunehmen, und zwar um 51 Mio t oder 4,7 % auf den Rekord von 1,169 Mrd t. Zuvor war mit 1,158 Mrd t Mais gerechnet worden.
Der voraussichtlich größeren globalen Getreideproduktion wird nach der Vorhersage des Getreiderats 2020/21 auf der Verbrauchsseite ein Plus von 36 Mio t oder 1,6 % auf 2,218 Mrd t gegenüberstehen. Dennoch würde damit zum ersten Mal seit vier Jahren ein Produktionsüberschuss entstehen, und zwar von etwa 12 Mio t. Deshalb dürften die Lagerbestände der wichtigsten Getreideexporteure den Marktexperten zufolge im Zeitraum 2020/21 um insgesamt 19 Mio t oder 11,7 % auf 181 Mio t aufgestockt werden. Dieser Anstieg wird vor allem der Entwicklung beim Mais zugeschrieben: Für die betreffenden Lagermengen der hier dominierenden Ausfuhrländer - Argentinien, Brasilien, die Ukraine und die USA - sagt der IGC eine Zunahme um 15 Mio t oder 23,1 % auf 80 Mio t voraus.
Mit Blick auf die Bestände der wichtigsten Weizenexporteure - Argentinien, Australien, Kanada, die EU, Kasachstan, Russland, die Ukraine und die USA - prognostizieren die Marktexperten für Ende 2020/21 im Vergleich zum Vorjahr eine Aufstockung um 2 Mio t auf 68 Mio t. AgE (02.06.2020)
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