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Covid-19-Impfung

Impfzentren auch in ländlichen Räumen startklar

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Der Deutsche Landkreistag (DLT) ist zufrieden mit den Vorbereitungen für die voraussichtlich nach Weihnachten anlaufenden Covid-19-Impfungen. "Über die Verteilung der Impfzentren und den Einsatz von mobilen Teams ist eine flächendeckende Versorgung gewährleistet", erklärte DLT-Pressesprecher Dr. Markus Mempel heute gegenüber AGRA-EUROPE. Er wies allerdings darauf hin, dass insbesondere in ländlichen Räumen Fahrtwege nicht immer zu vermeiden seien.


Der Landkreistag geht derzeit von bundesweit rund 400 Impfzentren aus. Deren Verteilung liege bei den Ländern und erfolge je nach Bedarf unterschiedlich, so Mempel. Die Zahl der aktiven Impfzentren werde sich noch erhöhen, wenn im neuen Jahr zunehmend mehr Impfstoff zur Verfügung stehe und die vorrangige Impfung in Pflegeheimen über Impfteams abgeschlossen sei.
Inzwischen seien alle Impfzentren startklar, heißt es beim Landkreistag. Dies gelte auch für periphere Gebiete. Sobald der Impfstoff da sei, könne auch geimpft werden. Als Engpass könne sich allerdings die Verfügbarkeit von medizinischem Personal für die Impfung erweisen. Laut Mempel stellt die Personalsituation "praktisch überall" eine erhebliche Herausforderung dar. Von besonders betroffenen Landkreisen ist dem DLT indes nichts bekannt.
Zuvor hatte DLT-Präsident Reinhard Sager die Arbeit der Kommunen gelobt. Ihnen sei es gelungen, in kurzer Zeit funktionsfähige Zentren aus dem Boden zu stampfen. Das sei "ein großer Erfolg aller Beteiligter". Auch die Planungen für die Impfungen durch mobile Teams vor allem in Pflegeheimen seien so gut wie abgeschlossen.
Sager warb mit Nachdruck für eine breite Impfbereitschaft in der Bevölkerung. "Der Impfstoff hat alle notwendigen Tests durchlaufen und es wurden in dieser Hinsicht keinerlei Abstriche gemacht", hob er hervor. Flankierend sei es sinnvoll, wenn Bund und Länder eine umfassende Informations- und Aufklärungskampagne starteten, um die Akzeptanz weiter zu steigern und über organisatorische Details aufzuklären.
Der DLT-Präsident rief erneut dazu auf, künftig ältere und besonders gefährdete Bevölkerungsgruppen besser zu schützen: "Wir müssen uns bewusst machen, dass wir den harten Lockdown nur kurze Zeit durchhalten werden, danach aber eine Strategie bis weit hinein ins nächste Jahr brauchen. Hierbei sei der intensive Schutz besonders gefährdeter Menschen ein wichtiges Element, ohne das der Marathonlauf des Lebens mit der Pandemie nicht zu schaffen sein wird." AgE (19.12.2020)
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