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Börsenentwicklung

Milch und Schwein

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Der Milchmarkt hat in der letzten Woche überwiegend freundlich bis stabile Preistendenzen gezeigt. Besonders die rückläufigen Anliefermengen führen zu einem knapperen Angebot und stützt damit das aktuelle Preisgefüge. Dennoch verschärft sich gerade nicht nur in Deutschland die Corona-Lage, sondern auch in vielen anderen europäischen Ländern. Mit Einschränkungen im Gastronomiebereich könnten die Preise wieder nachgeben.
Bullish Factors

- Rückläufige Anliefermengen

- Gute Nachfrage aus der Industrie

- Sinkende Lagerbestände


Bearish Factors

- Euro/Dollarkurs

- Günstige Angebote aus Übersee

- Corona-Pandemie
Fertige Mastschweine stauen sich vor den einschränkten Schlachtkapazitäten. Ferkel können nicht im erforderlichen Umfange umgestallt werden. Auch hier ein Rückstau. Anders als im Sommer ist eine saisonübliche herbstliche Angebotssteigerung im Lebendviehsektor zu verkraften.
Dagegen ist das Frischfleischangebot nicht zu reichlich. Steigende Preise signalisieren einen flotten Absatz der preisbestimmenden wertvollen Teilstücke. Aber wohin mit den anderen. ... Der dafür geeignete Drittlandabsatz fehlt wegen der ASP-bedingten Sperren.
Weder für fallende noch steigende Erzeugerpreise gibt es durchschlagende Argumente.
Bullish Factors

- teilweise steigende Kurse beim Weiterverkauf von Frischfleischteilstücken


Bearish Factors

- Angebotsstau verstärkt sich

- steigendes saisonales Angebot bei Covid-bedingt eingeschränkter Schlachtkapazität

- unzureichende Schlachtzahlen

- steigende Schlachtgewichte

- fehlender Drittlandexport
- anhaltend hohe Voranmeldungen (17.10.2020)
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