Nmin-Proben nehmen oder pauschale Werte nutzen?

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Laut Düngeverordnung 2020 sind vor dem Aufbringen wesentlicher Nährstoffmengen die im Boden verfügbaren Stickstoffmengen zu ermitteln. Die Nmin-Bestimmung auf Basis der Empfehlungswerte der nach Landesrecht zuständigen Stelle oder durch Untersuchung repräsentativer Proben erfolgt, dient als Grundlage für die Düngebedarfsermittlung. Wer seine Düngung individuell statt pauschal gestalten möchte, setzt in der Düngebedarfsermittlung auf eigene Nmin-Bodenuntersuchungen. Dabei können die Beprobungen entweder schlagbezogen oder über Bewirtschaftungseinheiten erfolgen. Bei Winterungen erfolgt die Probenahme zu Vegetationsbeginn vor der ersten Düngegabe. Jedoch ist eine Vorlaufzeit für die Laboranalyse zu berücksichtigen. Flächen, auf denen die Proben gezogen werden, sollten mehrfach beprobt werden, sodass eine repräsentative Mischprobe entsteht. Die Probenentnahme wird mit dem Pürckhauer-Bohrstock beziehungsweise mit dem dreiteiligen Bohrsatz durchgeführt. Wenn die Nmin-Proben genommen und analysiert werden auch den Smin-Gehalt im Boden bestimmen. Stickstoff und Schwefel bedingen sich gegenseitig. Nur bei ausreichender Schwefelversorgung kann der applizierte Stickstoff optimal genutzt werden.


Hier können Sie kostenlos weiterlesen. (12.01.2022)
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