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Geflügelpest

Nordrhein-Westfalen hebt Aufstallungspflicht für Hausgeflügel auf

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Das Landwirtschaftsministerium in Nordrhein-Westfalen hat die im April angeordnete Aufstallungspflicht für Hausgeflügel aufgehoben. Wie das Agrarressort mitteilte, bedeutet dies für die Geflügelhalter in den betroffenen Regierungsbezirken Arnsberg, Detmold und Münster, dass sie seit Montag vergangener Woche (17.5.) ihre Tiere wieder draußen halten dürfen. "Auch wenn die Zahl der mit der Wildvogelpest infizierten Tiere erfreulicherweise weiterhin stark rückläufig ist, ist es für eine vollständige Entwarnung noch zu früh", mahnte Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser.



Sie betonte, dass die Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Hausgeflügelbestände weiterhin zwingend zu beachten seien. Bei der Freilandhaltung von Geflügel sei sicherzustellen, dass Wildvögel keinen Zugang zu Futter- oder Wasserquellen des Hausgeflügels bekommen dürften, um Kontakte so weit wie möglich zu verhindern. Laut Ministerium ist seit dem 15. April 2021 in den nordrhein-westfälischen Hausgeflügelbeständen kein Fall von Geflügelgrippe mehr aufgetreten. Auch bei Wildvögeln werde das Virus nur noch sporadisch nachgewiesen.
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) hatte in seiner Risikoeinschätzung von Ende April die Gefahr der Ausbreitung der Infektion in Wasservogelpopulationen sowie die eines Eintrags in Geflügelhaltungen von hoch auf mäßig herabgestuft. Gründe seien die steigenden Außentemperaturen und der fortgesetzte Rückzug von Wildvögeln in die nördlichen Brutgebiete. Seit dem ersten Geflügelpestausbruch am 3. März 2021 in Gütersloh wurden dem Ministerium zufolge insgesamt 13 nordrhein-westfälische Nutzgeflügelhaltungen infiziert. Außerdem sei das Virus seit November 2020 bei 29 Wildtieren nachgewiesen worden. Mitte April 2021 seien im Kreis Coesfeld und Anfang Mai 2021 im Kreis Wesel noch vereinzelte Fälle unter Wildvögeln aufgetreten. AgE (26.05.2021)
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