Vereinigtes Königreich

Person infiziert sich mit Geflügelpest

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Im Südwesten Großbritanniens ist ein Mensch an der Geflügelpest erkrankt. Wie die britische Gesundheitsbehörde (UKHSA) gestern mitteilte, hat sich die betreffende Person durch sehr engen, regelmäßigen Kontakt mit einer großen Anzahl infizierter Vögel angesteckt, die sie über einen längeren Zeitraum in und um ihr Haus gehalten hat. Die Behörde wies darauf hin, dass eine Übertragung der Geflügelpest von Vögeln auf Menschen "sehr selten" sei und im Vereinigten Königreich "bisher nur wenige Male vorgekommen" sei. Einige Stämme der Geflügelpest könnten übertragen werden. Dazu sei in der Regel jedoch ein enger Kontakt mit einem infizierten Vogel erforderlich.
Laut UKHSA-Angaben wurden bereits alle Kontakte der Person, einschließlich derjenigen, die das Haus besuchten, ermittelt. Es gebe keine Hinweise auf eine Infektion anderer Personen. Der Infizierte sei derzeit wohlauf und isoliere sich selbst.
Die Gesundheitsbehörde schätzt das Risiko für die breite Öffentlichkeit durch die Geflügelpest weiterhin als sehr gering ein. Gleichwohl warnte sie davor, kranke und tote Vögel anzufassen. Die leitende Veterinärbeamtin des Vereinigtes Königreichs, Christine Middlemiss, erklärte, dass die Geflügelpest bei Vögeln zwar hoch ansteckend sei. Beim jetzigen Fall handle es sich aber um ein "sehr seltenes Ereignis", das auf die "besonderen Umstände in diesem Betrieb" zurückzuführen sei.
Laut Middlemiss ist aktuell landesweit eine wachsende Zahl von Geflügelpestausbrüchen in landwirtschaftlichen Betrieben sowie in Hinterhofhaltungen zu beobachten. Die Veterinärin mahnte deshalb sorgfältige Biosicherheitsmaßnahmen der Halter an. AgE (07.01.2022)
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