Trockensilierung von Luzerne - Ein neues Verfahren zur regionalen Proteinversorgung von Milchrindern

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Um den Beitrag von Grünfuttereiweiß in der Fütterung hochleistender Milchrinder erfolgreich platzieren zu können, müssen Abbauvorgänge, wie beispielsweise Verluste der Rohproteinqualität, durch Optimierung von Ernte, Bergung, Einlagerung und Konservierung minimiert werden. Im Sinne einer zunehmend regionalen Proteinversorgung ist dies insbesondere für proteinreiche Grünfutterkonzentrate, wie Luzerne, wichtig. Diese zeichnet sich neben ihren pflanzenbaulichen Vorteilen (mehrjährig, N-Eintrag, Bodenauflockerung, tiefe Durchwurzelung, hohe Trockenheitstoleranz) besonders durch den mit Abstand höchsten Proteinertrag aller Proteinpflanzen aus.


Ein sehr entscheidender Faktor ist der Trockenmassegehalt. Eine hofeigene Trocknung von Luzerneganzpflanzen scheitert bislang daran, dass der Durchsatz hofeigener Trocknungsanlagen für Luzerne mit 30 – 40 % Trockenmasse nicht ausreicht, um wirtschaftlich für größere Bestände zu trocknen. Diese Feuchtebereiche sind jedoch notwendig, um die Blatt- und damit Proteinverluste bei der Ernte im Maß zu halten. Luzerne-Siliergüter mit einem TM-Gehalt von mehr als 50 % provozieren, dass nur noch proteinarme Stängel geborgen und zur Trocknung kommen und die proteinreiche Blattmasse auf dem Feld bleibt. Die technische Luzernetrocknung in Trockenwerken scheint somit der erfolgsversprechende Weg zu sein.
Den aktuellen Fachbeitrag zu diesem Thema finden Sie unter www.proteinmarkt.de. (14.07.2021)
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