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Tiere auf dem Bauernhof

Volltreffer für's beliebte Fleckvieh

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Copyright: AgrarKids
Die meisten deutschen Milchproduzenten melken Holstein- oder Fleckviehkühe.
Mit über einer Million Kühe ist die Rasse Fleckvieh nach der Milchviehrasse Holstein Friesian die am meisten verbreitete Rinderrasse in Deutschland. Bayern ist das Hauptgebiet der Fleckviehrinder, aber auch in Baden-Württemberg und Hessen gibt
es zahlreiche Fleckviehbetriebe. Fleckvieh ist eine sogenannte Zweinutzungsrasse.
Der Landwirt bekommt von dieser Rasse Milch und auch das hochwertige Fleisch. Vor
allem der Verkauf der Bullenkälber für die Mast wird beim Fleckvieh gut bezahlt. Auch
der Verkauf der Schlachtkühe bringt dem Landwirt noch Gewinn. Fleckvieh-Tiere besitzen besonders viel Muskelfleisch, deshalb erhalten Fleckviehzüchter mehr Geld für den Schlachtkörper als Betriebe mit Holsteinkühen.
Und wie sieht es mit der Milchleistung aus? Gut! Über 7.500 kg Milch im Durchschnitt je Laktation gibt die Fleckviehkuh. Das ist eine gute Milchleistung - nicht weit entfernt von den Leistungen der reinen Milchviehrassen. An der Besamungsstation in Wasserburg (Bayern) züchtet man schon sehr lange Fleckvieh auf eine hohe Milchleistung. Das ist nicht verwunderlich, denn früher gehörte zur Besamungsstation auch eine Molkerei.
Dieser war es wichtig, dass die Landwirte genügend Milch lieferten.
Neben der hohen Milch- und der guten Fleischleistung sind die Fleckis, wie die Rasse liebevoll von den Züchtern genannt wird, fit, gesund und fruchtbar. Schnell werden sie wieder tragend und bekommen bald wieder das nächste Kalb. Und die Landwirte freuen sich über ihre Flecki-Kühe, die lange auf den Betrieben bleiben und dem Landwirt viel
Milch und Fleisch geben. Ein häufig eingesetzter Fleckviehbulle heißt übrigens Haribo. Der Name kommt dir doch sehr bekannt vor und lässt sich so gut merken. Haribo ist jedenfalls sehr beliebt bei den Züchtern, denn seine Töchter werden leicht abkalben, viel Milch geben, gesund sein und toll aussehen. Die Söhne werden bewundernswert schnell wachsen und Muskelfleisch ansetzen. Toll, oder?
So sieht's aus:
Alle Fleckis erkennt man ganz einfach: am weißen Kopf. Die Rasse hat weiße Beine, einen weißen Unterbauch und eine weiße Schwanzquaste. Das restliche Fell kann von Hellgelb bis dunklem Rotbraun sein. Die Anzahl der weißen Flecken ist sehr unterschiedlich.


Den gesamten Artikel zum Ausdrucken findet ihr hier.


(11.02.2020)
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