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Weniger Anträge auf Investitionsförderung

Das Agrarinvestitionsförderungsprogramm (AFP) ist im vergangenen Jahr deutlich weniger in Anspruch genommen worden als zuletzt. Wie aus dem Tätigkeitsbericht des Bundesverbandes der gemeinnützigen Landgesellschaften (BLG) hervorgeht, wurden 2016 von den Landgesellschaften insgesamt 300 AFP-Förderanträge vorgelegt; das waren gut 30 % weniger als im Vorjahr.

Der BLG führt den Rückgang zum einen auf die schlechten Erzeugerpreise insbesondere bei der Milch zurück. Zum anderen habe es 2015 einen erheblichen Andrang auf die Anträge gegeben, der auf einen Investitions- und Förderantragsrückstau aus dem Jahr 2014 zurückzuführen sei.

Der BLG verweist zudem auf eine Reihe von Unsicherheiten hinsichtlich der Haltungsverfahren und der baulichen Maßnahmen, die sich investitionshemmend ausgewirkt hätten. Der Bundesverband kritisiert eine zu einseitige Ausrichtung der Investitionsförderung auf „mehr Tierwohl“ und entgegenstehende Umweltschutzanforderungen, wie sie nicht zuletzt mit der künftigen TA-Luft verbunden seien.

Mit rund 83 % überwogen 2016 die AFP-Anträge auf Premiumförderung. Der Anteil hat nach BLG-Angaben gegenüber dem Vorjahr um 5 % zugenommen. Bei Milchviehställen entfielen sogar 86 % der Anträge auf die Premiumförderung. Das durchschnittliche förderfähige Investitionsvolumen ist gegenüber 2015 um etwa 10 % gestiegen. Es liegt in den alten Ländern bei rund 600 000 Euro und bei gut 900 000 Euro in den neuen Ländern. AgE (11.05.2017)

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