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Umstrukturierungsmaßnahmen der RWZ zeigen erste Erfolge

Die Maßnahmen zur Restrukturierung und Verschlankung der Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ) haben im laufenden Geschäftsjahr erste positive Auswirkungen gezeigt. Wie der Vorstandsvorsitzende Christoph Kempkes auf der heutigen Generalversammlung in Bonn berichtete, erwirtschaftete das Unternehmen im Zeitraum Januar bis einschließlich April ein Rohergebnis von 51 Mio Euro und lag damit 1 Mio Euro über dem geplanten Wert. Der Umsatz lag mit 588 Mio Euro allerdings um 12 Mio Euro hinter den Erwartungen zurück.

„Wir erkennen in den ersten Monaten 2017, dass wir den richtigen Weg eingeschlagen haben“, betonte Kempkes. In den vergangenen Monaten habe man „viel Richtiges und absolut Notwendiges“ geschafft. Dabei sei es insbesondere darum gegangen, unprofitable Geschäftsbereiche zu identifizieren und auf den Prüfstand zu stellen. Künftig stehe stärker die Rentabilität und weniger der Umsatz im Vordergrund.

„Es gibt Geschäftsbereiche, für die wir meinen, aus eigener Kraft nicht auf ein Niveau zu kommen, das unseren Kunden am besten dient. Dazu zählt der Bereich Raiffeisenmärkte“, erklärte der RWZ-Vorstandsvorsitzende. Deshalb werde der Betrieb von 14 großen Raiffeisenmärkten sowie die Versorgung mit Ware für die RWZ und ihre Mitgliedsgenossenschaften an die Agravis Raiffeisen AG übergeben. „Davon werden letztlich alle profitieren“, so Kempkes. Auch im Bereich Futtermittelproduktion fehle es dem Unternehmen an der „kritischen Größe“ und der finanziellen Kraft, sich „im Lichte steigender regulatorischer und somit auch investiver Anforderungen zukunftsfähig aufzustellen“. Deshalb habe man auch hier eine Allianz mit der Agravis vereinbart.

Einzelne Bauern äußerten indes Kritik gegenüber der Standortpolitik der RWZ. Die Schließung mehrerer Märkte bedeute für sie nun höhere Anfahrtszeiten und damit auch höhere Kosten. Beklagt wurde aber vor allem die mangelnde Kommunikation im Vorfeld der Restrukturierungen. Der Vorstand kündigte an, diese Kritikpunkte ernst zu nehmen und die Basis künftig stärker in die Entscheidungen miteinzubeziehen.

Neben der Zahlung einer Warenrückvergütung auf ihre Bezugsumsätze mit der RWZ erhalten die rund 600 Mitglieder gemäß dem Beschluss der Generalversammlung für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende von 2 %. AgE (09.06.2017)

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