DRV-Präsidium diskutiert mit dem stellv. Vorsitzenden der CDU/CSU-Bundestagsfraktion

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Politische Unterstützung zur Erschließung neuer Märkte
Berlin, 21. November 2014. Die Präsidiumsmitglieder des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) diskutierten am 20. November mit dem Bundestagsabgeordneten, Dr. Franz Josef Jung, aktuelle Probleme und Herausforderungen auf den Agrarmärkten. Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, dort zuständig für Ernährung und Landwirtschaft, unterstrich die Notwendigkeit, die Land- und Agrarwirtschaft wirkungsvoll zu unterstützen. Insbesondere gilt es, die negativen Auswirkungen des russischen Importstopps für pflanzliche und tierische Produkte abzufedern.
Vordringliche Handlungsmöglichkeiten sieht Franz Josef Jung in einer verstärkten, noch professionelleren staatlichen Exportförderung zur Erschließung neuer Märkte in Drittländern. „Es gibt zahlreiche Erfolg versprechende Absatzmärkte für die qualitativ hochwertigen Erzeugnisse der deutschen Agrar- und Ernährungswirtschaft in Asien, Südamerika, Nahost und Nordafrika“, betonte Jung. Neben klassischen Förderinstrumenten, wie Auslandsmessen, bedarf es jedoch gezielter politischer und administrativer Unterstützung seitens der Bundesregierung. Das gilt insbesondere für den Abbau nicht tarifärer Handelshemmnisse, vor allem im Zusammenhang mit der Tier- und Pflanzengesundheit. Jung bot den genossenschaftlichen Unternehmen seine Unterstützung an.
Darüber hinaus muss die Politik die Verhandlungen über Freihandelsabkommen, wie z. B. TTIP, engagiert vorantreiben. „Dabei dürfen sich die Verhandlungspartner nicht von öffentlicher Stimmungsmache irritieren lassen“, so Jung im DRV-Präsidium. (23.11.2014)
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