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Monsanto-Übernahme durch Bayer auf halber Strecke?

Bei der Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto sieht sich der Vorstand der Bayer AG „vollkommen im Plan“. „Wir kommen gut voran“, versicherte der Vorstandsvorsitzende des Konzerns, Werner Baumann, heute bei der Jahresbilanzpressekonferenz am Hauptsitz des Unternehmens in Leverkusen. Er bekräftigte zudem, dass der Erwerb von Monsanto nicht auf Kosten anderer Geschäfte gehen werde.

Baumann erklärte, die Übernahme sei kein Sprint, sondern eher ein Marathon. Gefragt nach der bereits nach seiner Einschätzung zurückgelegten Wegstrecke sagte der Vorstandschef, vielleicht 22 km oder 24 km oder 27 km der bekanntermaßen gut 42 km langen Marathonstrecke. Er wies darauf hin, dass die erste Eigenkapitalmaßnahme zur Finanzierung des Kaufs schon Im November 2016 umgesetzt worden sei, und zwar mit der erfolgreichen Platzierung einer Pflichtwandelanleihe.

Auch bei den behördlichen Freigaben für die Transaktion sind laut Baumann „gute Fortschritte“ gemacht worden. Bei rund zwei Dritteln von etwa 30 Behörden sei die Genehmigung bereits beantragt worden. Für die USA würden derzeit die sogenannten „Second Request“ des Justizministeriums beantwortet, und in Europa werde die Einreichung des Antrags aktuell vorbereitet. Nachdem die EU-Kommission weitere Unterlagen angefordert habe, soll der Antrag in Brüssel dem Bayer-Chef zufolge im zweiten Quartal gestellt werden.

Baumann berichtete, dass die Diskussionen mit den Behörden konstruktiv liefen. Die Monsanto-Mitarbeiter seien dabei sehr hilfreich. Angesprochen auf sein Treffen mit dem US-Präsidenten Donald Trump erklärte der Bayer-Vorstandsvorsitzende, er habe diesen als „einen sehr interessierten und aufmerksamen Gesprächspartner wahrgenommen“. Es sei in dem Gespräch vor allem darum gegangen, die „Logik des Deals“ verständlich zu machen. Baumann betonte mehrfach, dass gegenüber Trump keine Versprechen gemacht worden seien, die über das hinausgingen, was im September bei der Bekanntgabe der Monsanto-Übernahme veröffentlicht worden sei. Der Vorstandschef geht weiterhin davon aus, die Transaktion bis Ende 2017 abschließen zu können. AgE (23.02.2017)

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