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Verbände warnen vor Auslaufen der Biokraftstoffförderung

Gegen ein Auslaufen der Förderung von Biokraftstoffen aus Anbaubiomasse bis 2030 sprechen sich die Verbände der Biokraftstoff-Wertschöpfungskette unter Federführung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) aus. In einer gemeinsamen Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission für eine Novelle der Erneuerbare-Energien-Richtlinie fordern die Verbände die Fortführung eines Quotenziels für erneuerbare Kraftstoffe bis 2030, einschließlich aller Biokraftstoffe. Dabei dürfe es keinen Rückfall hinter den für 2020 vorgegebenen Anteil von 10 % erneuerbare Energien im Verkehrsbereich geben.

Nachhaltige Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse blieben weiter notwendig, heißt es in dem Papier, das der Bundesverband der Deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe), die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP), der Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB), der Verband der ölsaatenverarbeitenden Industrie in Deutschland (OVID) sowie der DBV vorgelegt haben.

Anders als von der Kommission erwartet könne die EU allein mit fortschrittlichen Biokraftstoffen ihre Klimaschutzziele im Verkehr bis 2030 nicht erreichen. Die Verbände empfehlen, den 2015 beschlossenen Höchstbeitrag von 7 % Biokraftstoffen aus Anbaubiomasse bis zum Jahr 2030 unverändert beizubehalten und die in Deutschland seit 2015 eingeführte Treibhausgasminderungsquote nach 2020 weiterzuführen.

Eindringlich warnen die Verbände vor einer Verfehlung der EU-Klimaziele, sollten die Brüsseler Vorstellungen umgesetzt werden. Der Kommissionsvorschlag werde zu einem wieder wachsenden Anteil fossiler Kraftstoffe führen, weil weder fortschrittliche Kraftstoffe noch die Elektromobilität die Lücke bis 2030 füllen könnten. Den Verbänden zufolge wird mit Biokraftstoffen eine Treibhausgasminderung von mehr als 70 % erbracht. Zudem werde ein bedeutender Beitrag zur heimischen Versorgung mit Eiweißfuttermitteln geleistet. AgE (17.03.2017)

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