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Was halten Sie von den staatlichen Dürrehilfen? (22.08.2018, 1687 Antworten)

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Am 25.08.2018 schrieb Anynom:
Hilfe muss anders aussehen nicht so einseitig

Am 23.08.2018 schrieb Bauerntrottel:
Ich kenne keinen Landwirt, der Beihilfen will. Staatliche Eingriffe, egal welcher Art verfälschen die die Kräfte des Marktes. Volkswirtschaftlich macht es null Sinn (siehe Holzmann) und auf persönlicher Ebene darf man sich dann in Zukunft wieder in etwaigen Gesprächsrunden als Schmarotzer beschimpfen lassen. Nur die dazu gehörende Verwaltung darf sich freuen, dass es wieder etwas zu bewilligen und zu kontrollieren gibt. Also deren Arbeitsplatz ist sicher. Sinnvoller wären beispielsweise unkomplizierte Beregnungsgenehmigungen oder die Möglichkeit Rücklagen bilden zu können. Noch besser: in deutschen Supermärkten nur Waren nach deutschen Standards, aber das ist eine Illusion. ...P.S.: mir geht es selbst mit ca 300.000€ an den Kragen, also spart euch die dummen Kommentare

Am 23.08.2018 schrieb HoKo:
Die Dürrehilfen bestrafen diejenigen, die durch richtige Entscheidungen gut gewirtschaftet haben. Großbetriebe mit mehreren hundert oder gar tausend ha Land sollten keine Hilfen bekommen. Sie sollten sich entweder "gesundschrumpfen" oder auch einmal Land verkaufen. Es wird dann immer noch genug da sein und das frische Angebot von Nutzflächen könnte die Preise auch mal wieder senken.

Am 23.08.2018 schrieb Hopsing:
Beispiel vor Ort: 10.000€ Liquiditätshilfe erhalten (lt. Internet ) im Folgejahr : Wohnhaus aufgestockt, Schlepper gekauft , über Preis Land gepachtet, Ackerland gekauft als Meistbietender. Dieser Betrieb hatte diese Hilfe wirklich nötig damit er seine Kollegen die keine Hilfe erhielten ausstechen konnte.

Am 23.08.2018 schrieb Anynom:
Sind es wirklich dürrehilfen. Oder werden wie schon in der Milchkrise wieder die Betriebe vor der Insolvenz gerettet die sich verkalkuliert haben und durch viel zu schnelles Wachstum selbst in die Situation manövriert haben...
Mit diesem Vorgehen bestraft man immer nur die, die es wirtschaftlich richtig gemacht haben

Am 22.08.2018 schrieb Schweinebaron:
Normal ist das nicht aber was bleibt dir anders übrig wenn Biogasbetriebe Hausbesuche bei deinen Verpächtern machen und dir sonst die Fläche weg Pachten um mit Mais und Gülle voll zu pumpen. Dank Düngeverordnung drehen sie grad voll durch weil se nimmer wissen wohin mit der Gülle. Genau so siehts aus Ackerbauer. Was sollen die Staatlichen Hilfen bringen die Summe reicht grad mal für zinsloses Darlehen. Zurückzahlen mußt ja trotzdem und wie soll das gehen wenn du statt 80-90 dt/ha nur 30 dt bekommen hast das sind 1100 € je ha Verlust da hast ruck zuck ne viertel Million kaputt gemacht bei 250 ha. Gepaart noch mit schlechten Schweinepreisen da kannst mal schnell ne halbe Millionen quer finanzieren. Aber zum Glück hat mein Mathelehrer immer gesagt Kinder minus mal minus ist wieder plus. Ach Klima Wandel wir hatten schon mal ne Eiszeit dann ist alles geschmolzen dann kahmen erst wir aber damals gabs noch keine Landwirtschaft wer war da denn schuld Özi? Des war bestimmt der erste Bauer und gleich schuld weil des Eis geschmolzen ist. Es geht nur um eins Macht und Geld denn Leuten kräftig Angst machen dann abzocken = legales Verbrechen. Amen

Am 22.08.2018 schrieb Anynom:
Auf der einen Seite 1000,-Euro Pacht bezahlen und auf der anderen Seite Dürre Hilfen beantragen ist das Normal?

Am 22.08.2018 schrieb Anynom:
Auf der einen Seite 1000,-Euro Pacht bezahlen und auf der anderen Seite Düre Hielfen beantragen ist das Normal?

Am 22.08.2018 schrieb Hopsing:
Ackerbauer du hast vollkommen recht, genau so ist es.

Am 22.08.2018 schrieb Ackerbauer:
Mein Ackerbaubetrieb benötigt keine Hilfsgelder. Die Maschinen sind alt, aber bezahlt. Bei Betrieben mit Kapitaldienst mag das anders aussehen. Mich stört dagegen an der öffentlichen Diskussion, dass kaum ein Print- oder ein TV-Medium ohne "gute" Ratschläge für die Landwirtschaft auskommt. Die Dürre dient allen als willkommenes Argument für eine Agrarwende durch mehr Bio, Anbaudiversität und sonstigem Nachhaltigkeitsgedöns. Danke, liebe Journalisten und Forenschreiber, aber ich weiß ganz gut selbst, was ich anbauen muss, und was nicht! Diesen angeblich von allen gewollten Wandel halte ich eh für Populismus, ein Dogma von technophoben Irrlichtern. Ich bin mir sicher: Wir benötigen die Gentechnik mehr denn je für die Züchtung klimatisch widerstandsfähiger Sorten sowie die Weiterentwicklung von Pflanzenschutz- und Düngemitteln. Allerdings sehe ich da für die Zukunft in Europa schwarz.


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