Tierhaltung

Wolf
Erneuter Ruf nach aktiver Regulierung
02.05.2022 — Weidetierhalterverbände haben ein "Ende der Wolfsromantik" in Deutschland gefordert. Gebraucht werde eine Wolfspolitik "ohne weltfremde Verklärung", betonten der Deutsche Bauernverband (DBV), die Vereinigung Deutscher Landesschafzuchtverbände (VDL), der Bundesverband Deutscher Ziegenzüchter (BDZ) und der Bundesverband für landwirtschaftliche Wildhaltung heute zum diesjährigen "Tag des Wolfes", der morgen begangen wird.
Mindestlohnanhebung
Verbände befürchten Verdrängung von Obst- und Gemüsebau
29.04.2022 — Bauernverband und Arbeitgeber bleiben bei ihrer Kritik an der geplanten Anhebung des gesetzlichen Mindestlohns. Anlässlich der ersten Lesung des Entwurfs für ein Mindestlohnerhöhungsgesetz heute im Bundestag warnten der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, und der Präsident des Gesamtverbandes der deutschen Land- und Forstwirtschaftlichen Arbeitgeberverbände (GLFA), Martin Empl, vor gravierenden negativen Folgen eines 12 Euro-Mindestlohns zum 1, Oktober 2022.
Ergänzungshaushalt
Özdemir will energieintensive Betriebe entlasten
28.04.2022 — Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir will die Krisenmittel von insgesamt 180 Mio Euro insbesondere energieintensiven Betrieben gewähren. Im Anschluss an den heutigen Kabinettsbeschluss nannte der Grünen-Politiker den Bereich Tierhaltung sowie den Obst- und Gemüseanbau. Wie die Mittel "auf die Höfe gebracht" werden sollen, ist aber weiter unklar.
Staatliche Kennzeichnung
ITW-Chef Römer warnt vor falschen Weichenstellungen
27.04.2022 — Die Initiative Tierwohl (ITW) warnt vor falschen Weichenstellungen bei der geplanten staatlichen Haltungskennzeichnung. "Eine pauschale Stufe für Stallhaltung macht die bisher privatwirtschaftlich erzielten Fortschritte zunichte", sagte ITW-Geschäftsführer Robert Römer beim Forum Tierische Veredelung des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV) gestern in Berlin.
Ergänzungshaushalt
Noch keine Entscheidung über Verwendung der Krisenreserve
27.04.2022 — Die Bundesregierung hat die von Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir in Aussicht gestellten 120 Mio Euro nationale Mittel zur Aufstockung der EU-Krisenreserve für die Landwirtschaft auf den Weg gebracht. Sie sind im Gesetzentwurf zur Ergänzung des Bundeshaushalts enthalten, den das Kabinett heute beschlossen hat. Wie die Mittel verausgabt werden sollen, ist offen.
Holzenkamp-Interview
Raiffeisenverband vermisst klare Agenda in der Agrarpolitik
26.04.2022 — Die Agrarwirtschaft verschärft den Ton gegenüber Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir. Im Interview mit AGRA-EUROPE wirft der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp, dem Grünen-Politiker Konzeptionslosigkeit vor. "Bis zum Sommer erwarte ich eine klare Agenda, auf die wir uns als Branche einstellen können", sagt Holzenkamp im Hinblick auf die Zukunft der Tierhaltung in Deutschland.
Copernicus-Bericht
Sommer 2021 in Europa wärmster seit Aufzeichnungsbeginn
25.04.2022 — Der Sommer 2021 war in Europa den erhobenen Klimadaten zufolge der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen. Wie aus dem heute veröffentlichten Jahresbericht des EU-Klimawandeldienstes Copernicus hervorgeht, war die Jahreszeit durchschnittlich um etwa 1 Grad wärmer als im Durchschnitt der Jahre 1991 bis 2020.
HBV-Präsident Schmal
Kein Verständnis für Nicht-Freigabe der Brachflächen
20.04.2022 — Sein Unverständnis darüber, dass Deutschland die Vorgaben aus Brüssel zur Freigabe von Brachen und Ökologischen Vorrangflächen (ÖVF) nicht vollumfänglich ausschöpft, hat der Präsident des Hessischen Bauernverbandes (HBV), Karsten Schmal, beim gestrigen Treffen mit dem Kasseler Regierungspräsident Mark Weinmeister auf seinem Hof in Sachsenhausen geäußert.
Entwaldungsfreie Lieferketten
WWF sieht noch reichlich Nachholbedarf
20.04.2022 — In Sachen entwaldungsfreie Lieferketten hinken die deutschen Unternehmen ihrer internationalen Konkurrenz hinterher. Das geht zumindest aus einer stichprobenhaften Untersuchung hervor, die der World Wide Fund for Nature (WWF) am Karsamstag vorgelegt hat. Die Umweltorganisation attestiert Nachholbedarf bei den Zielsetzungen und große Schwächen bei der Umsetzung.
Ukraine-Krieg
FAO befürchtet weltweit starken Anstieg der Hungernden
13.04.2022 — Die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) rechnet infolge des Ukraine-Krieges mit gravierenden Auswirkungen für die globale Ernährungssicherung. Laut FAO-Prognose könnte der Krieg zu einem Anstieg der Zahl der Hungernden um 8 Millionen bis 13 Millionen Menschen führen, zusätzlich zu den von der FAO im Welternährungsbericht für 2020 geschätzten 720 Millionen bis 811 Millionen Menschen, die weltweit Hunger leiden.

xs

sm

md

lg

xl