Tierhaltung

Tierhaltungskennzeichnung
Deutsche Schweinehalter fürchten um ihre Wettbewerbsfähigkeit
01.08.2022 — Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) sieht sich in ihrer Kritik an den Plänen des Bundeslandwirtschaftsministeriums für ein staatliches Tierhaltungskennzeichen bestätigt. "Die Schlupflöcher, die Großhandel, Außer-Haus-Verzehr, Verarbeitungsprodukte und auch Importware über zu lange Zeit gewährt werden, unterwandern die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Schweinehalter", warnte ISN-Geschäftsführer Dr. Torsten Staack.
Tierseuchen
Großer Geflügelpestausbruch in Schleswig-Holstein
18.07.2022 — Im Kreis Schleswig-Flensburg ist die hochpathogene aviäre Influenza (HPAI) des Subtyps H5N1 in gleich zwei größeren Nutztierhaltungen nachgewiesen worden. Wie das Kieler Landwirtschaftsministerium am Samstag mitteilte, ist eine Haltung in der Gemeinde Husby im Ortsteil Markerup mit rund 12 500 Gänsen und Masthähnchen betroffen, ebenso ein weiterer Betrieb in der Nähe mit etwa 5 600 Gänsen.
Kabinett billigt Hilfsprogramm
Grünes Licht für die Anpassungsbeihilfe
14.07.2022 — Die Auszahlung der Krisenhilfe zur Abmilderung der Folgen des Ukraine-Krieges auf landwirtschaftliche Betriebe rückt näher. Das Bundeskabinett hat heute die vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegte "Verordnung zur Gewährung einer außergewöhnlichen Anpassungsbeihilfe für Erzeuger in bestimmten Agrarsektoren" zur Kenntnis genommen.
Fleischpreise gesenkt
ISN wirft Aldi und Co Verhöhnung der Bauern vor
06.07.2022 — Die teils drastischen Preissenkungen für Fleischprodukte bei Aldi Nord und Aldi Süd und gleichlautende Ankündigungen weiterer Lebensmitteleinzelhändler stoßen bei der Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN) auf scharfe Kritik. Der Verband warf den Discountern heute vor, sich auf dem Rücken der Tierhalter als "Inflationsbremser" zu inszenieren.
Afrikanische Schweinepest
Backhaus fordert mehr Unterstützung vom Bund
05.07.2022 — Mit Blick auf die gleich in zwei deutschen Regionen wieder aufgeflammte Afrikanische Schweinepest (ASP) hat Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus die Schweinehalter zu höchster Wachsamkeit aufgerufen. "Die Biosicherheit muss höchste Priorität haben", betonte Backhaus heute in Schwerin, nach dem die ASP in Betrieben im Emsland und der Uckermark ausgebrochen ist.
Afrikanische Schweinepest
Ausbruch im Landkreis Emsland
04.07.2022 — In einem schweinehaltenden Betrieb im Landkreis Emsland ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden. Wie das niedersächsische Landwirtschaftsministerium am Freitag Abend mitteilte, liegt der Befund des Landesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) seit heute vor. Betroffen ist ein Sauen haltender Betrieb in der Gemeinde Emsbüren im südlichen Emsland mit 280 Sauen und 1.500 Ferkelaufzuchtplätzen.
Schweinehaltung
Niedrigster Bestand seit dem Wiedervereinigungsjahr
28.06.2022 — Der Abbau der Schweinebestände in den deutschen Ställen schreitet weiter fort. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, wurden nach vorläufigen Ergebnissen zum Stichtag 3. Mai 2022 in der Bundesrepublik insgesamt rund 22,29 Millionen Schweine gehalten; laut den Statistikern ist das der niedrigste Bestand seit 1990.
Lebensmittel
Streit um mögliches Separatorenfleisch in Geflügelprodukten
24.06.2022 — Mehrere große Fleischkonzerne in Deutschland sollen in Geflügelwurstprodukten Separatorenfleisch verwendet haben, ohne dies, wie vorgeschrieben, auf den Verpackungen zu kennzeichnen.
Staatsziel Tierschutz
Özdemir will Mindestanforderungen für Milchkühe und Mastputen
22.06.2022 — Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir hat angekündigt, die Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung um weitere spezifische Mindestanforderungen für Nutztiere zu ergänzen. Es gehe darum, Regelungen für die Tierarten zu schaffen, für die bisher keine spezifischen Vorgaben existierten, etwa für Milchkühe und Mastputen, sagte Özdemir beim Festakt "20 Jahre Staatsziel Tierschutz im Grundgesetz" heute in Berlin.
Abstimmung im Agrarausschuss
Keine Mehrheit für längeren Übergang zum Mindesttransportalter von Kälbern
21.06.2022 — Es bleibt dabei: Das Mindestalter für den Transport von Kälbern wird zum 1. Januar 2023 von bisher 14 auf 28 Tage angehoben. Ein niedersächsischer Antrag, die Übergangsfrist für die im vergangenen Jahr beschlossene Änderung der Tierschutztransportverordnung von einem Jahr auf drei Jahre zu verlängern, ist heute im Agrarausschuss des Bundesrates knapp gescheitert.

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