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Tierhaltung

Ausstieg aus Kastenstand
Bundesregierung startet Förderprogramm für Stallumbau
17.09.2020 — Das angekündigte Bundesprogramm Stallumbau geht an den Start. Das mit 300 Mio Euro dotierte Programm dient dazu, sauenhaltenden Betrieben die Anpassung an die Neuregelung der Kastenstandhaltung zu erleichtern. Anträge können bis zum 15. März 2021 bei der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) unter www.ble.de/stallumbau gestellt werden.
EU und China
Abkommen zur Anerkennung von Herkunftsangaben unterzeichnet
15.09.2020 — Die Europäische Union und China haben gestern in Brüssel ein Abkommen zum gegenseitigen Schutz von geografischen Herkunftsangaben unterzeichnet. Die Übereinkunft umfasst 100 europäische und ebenso viele chinesische Produkte. Laut der Brüsseler Behörde wird das Abkommen nach seiner Unterzeichnung und der Zustimmung durch das Europaparlament vom Rat offiziell angenommen. Erwartet wird, dass es Anfang kommenden Jahres in Kraft treten kann.
AVV Gebietsausweisung
Bund und Länder erzielen Einigung
15.09.2020 — Bund und Länder haben sich auf ein abgestimmtes Vorgehen bei der anstehenden Beschlussfassung im Bundesrat über die Allgemeine Verwaltungsvorschrift zur Ausweisung von mit Nitrat belasteten und eutrophierten Gebieten (AVV Gebietsausweisung) verständigt. Wie nach einer Telefonkonferenz der beiden Staatssekretäre vom Bundeslandwirtschafts- und vom Bundesumweltministerium, Beate Kasch und Jochen Flasbarth, mit ihren Länderamtskollegen heute in Berlin bekannt wurde, sollen die im Hinblick auf mögliche Widersprüche zu EU-Vorgaben als kritisch eingestuften Ausschussempfehlungen geändert oder gestrichen werden.
G20-Konferenz
Klimawandel spaltet die Agrarminister
14.09.2020 — Die jüngste Konferenz der Agrarminister der G20-Länder ist ohne eine Abschlusserklärung zu Ende gegangen. "Es ist bedauerlich, dass eine globale Bedrohung wie der Klimawandel, der eine besondere Bedrohung für die Lebensmittelsicherheit und Ernährung, die landwirtschaftliche Erzeugung und die Wasserversorgung darstellt, in einem Kommuniqué der G20 nicht einmal Erwähnung finden darf", erklärte Ressortchefin Julia Klöckner am Samstag gegenüber ihren Amtskollegen. Sie erinnerte daran, dass sich die Ministerrunde in vergangenen Erklärungen zum gemeinsamen Handeln verpflichtet habe.
Afrikanische Schweinepest
Exportmärkte für deutsches Schweinefleisch brechen weg
14.09.2020 — Nach dem ersten Fall der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein in Deutschland haben sich die Befürchtungen über einen Verlust von zahlreichen Exportmärkten in Drittländern erfüllt. Nachdem als erstes Land Südkorea die Einfuhr von lebenden Schweinen sowie Schweinefleisch und dessen Produkten wegen des Verlusts des Status "ASP-frei" gestoppt hatte, folgten am Wochenende auch Japan und Deutschlands wichtigster Drittlandskunde China. Damit sind gut zwei Drittel der Drittlandsexporte blockiert, wenn nicht noch mehr, denn auch Mexiko, Singapur, Argentinien und Brasilien sollen die Einfuhr gestoppt haben.
ASP-Fall in Brandenburg
Rukwied: Wildschweinfreie Zone an polnischer Grenze notwendig
12.09.2020 — Vor dem Hintergrund des ersten Falles von Afrikanischer Schweinepest (ASP) bei einem Wildschwein in Brandenburg hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, eine wildschweinfreie Zone an der polnischen Grenze zwingend angemahnt. Das Virus sei eine Gefahr für Haus- und Wildschweine. Eine Impfung gegen das Virus gebe es bislang nicht, stellte Rukwied fest. Die Schweinehalter hätten zur Sicherung ihrer Bestände bereits umfangreiche Biosicherheitsmaßnahmen ergriffen. Die Vorsorge müsse noch weiter verstärkt werden.
Afrikanische Schweinepest
Klöckner aktiviert nationalen Krisenstab Tierseuchen
10.09.2020 — Nachdem sich die erste Infektion eines Wildschweinekadavers mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) auf deutschem Boden in Brandenburg bestätigt hat, hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner den zentralen Krisenstab Tierseuchen aktiviert. "Wir sind auf diesen Fall vorbereitet und haben ein eingespieltes Team", erklärte die Ministerin heute vor der Presse in Berlin. Das Ministerium stehe im engen Kontakt und Informationsaustausch mit den Bundesländern, der Europäischen Union, der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE) und den Handelspartnern: Mit dem wichtigsten Drittlandskunden China sei schon Kontakt aufgenommen worden, berichtete die Berliner Agrarressortchefin.
Tierschutz
Klöckner legt Gesetzentwurf zur Beendigung des Kükentötens vor
10.09.2020 — Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat heute den Entwurf für ein Gesetz zur Beendigung des Kükentötens vorgelegt. Ressortchefin Julia Klöckner will das Töten von Eintagsküken in Deutschland Ende 2021 flächendeckend untersagen und hält das geplante Verbot auch für rechtssicher. Sie geht davon aus, dass die zur Geschlechtsunterscheidung notwendige Technologie bis dahin serienreif zur Verfügung steht.
Deutschland
Fleischerzeugung im Juli deutlich gesunken
09.09.2020 — Der in diesem Jahr in Deutschland zu beobachtende Rückgang der Erzeugung von Schweine- und Rindfleisch hat sich im Juli 2020 verstärkt fortgesetzt. Wie aus aktuellen Daten des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervorgeht, wurden im Berichtsmonat knapp 4,30 Millionen Schweine geschlachtet; das waren im Vergleich zum Vorjahresmonat 311 560 Tiere oder 6,8 % weniger. Die Fleischerzeugung ging dabei um 5,3 % auf 409 520 t zurück.
Baurechtsnovelle
Bauernverband fordert Nachbesserungen am Koalitionsentwurf
08.09.2020 — Nachbesserungen am Gesetzentwurf der Koalitionsfraktionen zur Verbesserung des Tierwohls in Tierhaltungsanlagen fordert der Deutsche Bauernverband (DBV). Die vorgesehene Erleichterung für Stallumbauten, die der Verbesserung des Tierwohls dienten, müsse für alle Maßnahmen zugunsten von mehr Tierwohl gelten und allen Betrieben offenstehen, erklärte der DBV anlässlich der heutigen Anhörung des Bundestagsbauausschusses zu der geplanten Gesetzesnovelle. Deshalb sei die bislang vorgesehene Befristung zu streichen.

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