Tierhaltung

BfN-Monitoring
Bundesweit 161 Wolfsrudel
28.11.2022 — Im Bundesgebiet ist die Zahl der Wolfsrudel weiter gestiegen. Während es 2020/21 deutschlandweit 158 Wolfsrudel gab, waren es im Ende April abgelaufenen Monitoringjahr 2021/22 insgesamt 161. Das geht aus den Erhebungen der Bundesländer hervor, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf (DBBW) heute in Abstimmung mit den Ländern veröffentlicht haben.
Neuer Ausbruch
Geflügelpest im Kreis Warendorf bestätigt
28.11.2022 — In einem Legehennenbetrieb in Ostbevern, Kreis Warendorf, ist am Wochenende der Verdacht der Geflügelpest durch das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigt worden. Das Kreisveterinäramt hat bereits eine Schutzzone mit drei Kilometer Radius und eine Überwachungszone mit zehn Kilometer Radius errichtet. In beiden Zonen gilt nun eine Stallpflicht für Geflügel.
Neue Landesdüngeverordnung NRW
Drittel der Landwirtschaftsfläche wird Rotes Gebiet
25.11.2022 — In Nordrhein-Westfalen kommen künftig auf deutlich mehr Landwirte strengere Anforderungen hinsichtlich der Düngung zu. Nach anderen Bundesländern hat heute auch das nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerium eine Neufassung seiner Landesdüngeverordnung vorgelegt. Demnach steigt der Umfang der als nitratbelastet eingestuften landwirtschaftlichen Flächen von aktuell rund 165 000 ha auf mehr als 500 000 ha.
Tierarzneimittel
Antibiotikaabsatz in Europa in zehn Jahren fast halbiert
25.11.2022 — In Europa hat sich der Absatz von Antibiotika zur Behandlung von Tieren in den vergangenen zehn Jahren beinahe halbiert. Das geht aus dem aktuellen Jahresbericht der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hervor.
Getreidebilanz 2021/22
Gut die Hälfte wandert in den Futtertrog
24.11.2022 — Der rückläufige Tierbestand in Deutschland macht sich auch in der Getreidebilanz bemerkbar. Laut vorläufigen Zahlen des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft (BZL) sank der Inlandsverbrauch von Getreide im vergangenen Wirtschaftsjahr 2021/22 um fast 4 Mio t auf rund 39 Mio t. Nahezu 54 % des Getreides wurden als Futtermittel eingesetzt; das waren 4,6 Prozentpunkte weniger als im Vorjahr.
Gesetzentwurf Strompreisbremse
Keine Erlösabschöpfung bei kleinen Biogasanlagen
23.11.2022 — Erleichtert hat Bayerns Agrarministerin Michaela Kaniber auf die Ankündigung des Bundeswirtschaftsministeriums reagiert, kleine Biogasanlagen bis zu 1 MW von einer Erlösabschöpfung auszunehmen. Zudem sollen nach dem Gesetzentwurf des Bundes zur "Strompreisbremse" Biogasanlagen über 1 MW aufgrund der gestiegenen laufenden Kosten einen höheren Sicherheitszuschlag von 6 Cent/KWh statt nur 3 Cent erhalten.
DLG
Positive Bilanz zur EuroTier und EnergyDecentral gezogen
21.11.2022 — Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) hat eine positive Bilanz für ihre Fachmessen EuroTier und EnergyDecentral gezogen, die seit Dienstag für insgesamt vier Tage in Hannover stattgefunden haben. Nach einer Pause von vier Jahren hätten die Veranstaltungen "auf beeindruckende Weise die Innovationskraft beider Branchen zur Schau" gestellt.
Schwarzmeerkorridor
Özdemir und Schulze begrüßen Verlängerung des Getreideabkommens
18.11.2022 — Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und Bundesentwicklungsministerin Svenja Schulze haben die gestern vereinbarte Verlängerung der Schwarzmeerinitiative zum Export von ukrainischen Agrarprodukten über den Seeweg begrüßt. "Ukrainisches Getreide kann weiter sicher über das Schwarze Meer verschifft werden und trägt damit zur weltweiten Ernährungssicherung bei", betonte Özdemir in Berlin.
Antwort der Bundesregierung
Noch keine Zulassung von Laborfleisch in der EU
17.11.2022 — Nach Angaben der Bundesregierung ist bislang kein Antrag auf Zulassung von sogenanntem Laborfleisch als neuartiges Lebensmittel bei der Europäischen Kommission gestellt worden. Folglich sei auch kein entsprechender Antrag bei der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) in Bearbeitung.
Direktzahlungen
Bund ermöglicht frühere Auszahlung
15.11.2022 — Vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und dessen Folgen auch für die deutsche Landwirtschaft ermöglicht der Bund eine Auszahlung der diesjährigen Direktzahlungen an die Landwirtinnen und Landwirte bereits vor Weihnachten. Üblicherweise werden die Direktzahlungen für das Antragsjahr erst erst unmittelbar vor Silvester ausgezahlt.

xs

sm

md

lg

xl