Agrar TV-Tipps

Montag, 22. April 2024 um 21:00 bis 21:45 Uhr 22.04.24, 21:00 bis 21:45 Uhr
Die Tricks von Edeka und Rewe
Staffel 13, Folge 2 (45 Min.) Deutsche TV-PremiereMo 22.04.2024NDR
Dienstag, 23. April 2024 um 17:50 bis 18:35 Uhr 23.04.24, 17:50 bis 18:35 Uhr
Wie wir Meere schützen
Folge 12 (30 Min.) jetzt ansehen Mangrovenpflanzer pflanzen Mangrovenbäume im Meer im Senegal. Bild: Längengrad Filmproduktion/BR Unsere Erde ist ein Wasserplanet rund 70 Prozent ihrer Oberfläche sind von Meeren bedeckt. Sie sind unverzichtbar für unsere Ernährung und haben großen Einfluss auf das Klima. Doch unsere Ozeane sind durch Überfischung, Wassererwärmung oder Verschmutzung bedroht. Dass wir aber etwas dagegen tun und zum Positiven verändern können, zeigen engagierte Forscherinnen und Umweltschützer rund um den Globus. Beispiel Senegal: Hier arbeiten Zehntausende Freiwillige am größten Mangroven-Wiederaufforstungsprojekt der Welt. Dadurch wird der Küstenschutz gestärkt, Fischen eine Kinderstube geboten und die Ernährung der Küstenbewohner gesichert. In der Karibik kämpfen zwei junge Forscherinnen erfolgreich gegen das weltweite Korallensterben, indem sie klimaresistentere Korallen züchten. In Chile beweist ein Unternehmen, dass industrieller Fischfang mit neuen Netzen und strikten Kontrollen auch umweltbewusst möglich ist. Auf den Philippinen wird an neuartigen Algenfarmen geforscht, die Treibhausgase speichern und am Meeresboden festhalten könnten. Und statt die Umwelt zu zerstören, werden Touristen in Indonesien zu aktiven Meeresschützern: Mit Hilfe von Hobbytauchern ist das weltweit größte Schutzgebiet für die seltenen Mantarochen entstanden. Alle diese spannenden Geschichten unterstreichen: Es lohnt, sich für die Zukunft unseres Planeten zu engagieren. (Text: BR Fernsehen) Deutsche TV-PremiereSo 03.03.2024arteDeutsche Online-PremiereMo 29.01.2024ARD Mediathek
Montag, 22. April 2024 um 17:50 bis 18:35 Uhr 22.04.24, 17:50 bis 18:35 Uhr
Wie wir Wälder schützen
Folge 15 (43 Min.) Meist liest man nur schlechte Nachrichten über den Zustand der Wälder: Tropenwälder werden gerodet, Dürren, Waldbrände oder Schädlinge vernichten Bäume auf der ganzen Welt. Doch es gibt engagierte Wissenschaftler und Umweltschützer, die bedrohte Wälder schützen und aufforsten. In Costa Rica haben Biologen Geschichte geschrieben: Obwohl man lange dachte, dass einmal gerodete Tropenwälder für immer verloren sind, gelang ihnen die Wiederaufforstung ehemaliger Rinderweiden. Sie schufen ein großes Schutzgebiet voller seltener Arten. Nachkommen ehemaliger Sklaven leben in Brasiliens Regenwald. Ihr Wissen um die Baumsamen bescherte ihnen eine neue Einnahmequelle und Ansehen. Eine fast unglaubliche Geschichte kommt aus der Sahelzone: Hier kämpfen Menschen erfolgreich gegen die Ausbreitung der Wüste, in dem sie aus den Wurzeln einst gefällter Bäume neue Bäume heranziehen. Auf diese Weise sind bereits über 24 Millionen Hektar wieder begrünt worden. In Deutschland suchen Forstwissenschaftler nach klimaresistenteren Baumarten für den Wald der Zukunft. Und nachdem auf Borneo der Wald über Jahrzehnte immer größeren Ölpalmenplantagen weichen musste, steuert die Forstbehörde der malaysischen Provinz Sabah nun um. Sie lässt in großem Stil Bäume pflanzen, um das Überleben der vom Aussterben bedrohten Orang-Utans zu sichern. Die Geschichten und Projekte aus aller Welt zeigen: Es lohnt sich, für artenreiche Wälder zu kämpfen. Die Zerstörungen der Vergangenheit lassen sich reparieren. (Text: arte) Deutsche TV-PremiereMo 22.04.2024arte
Dienstag, 23. April 2024 um 21:30 bis 23:59 Uhr 23.04.24, 21:30 bis 23:59 Uhr
Pflügen, ackern, kämpfen: Die Geschichte der Bauern
Die Anfänge | arte Dienstag, 23.04.24 21:30 - 22:25 Uhr (55 Min.) arte Link zur Sendung Link zur Sendung   Die wenigsten Berufe gelten als so abwechslungsreich und vielfältig wie der der Bauern. Und er gehört zu den ältesten der Menschheit überhaupt. Die Zahl der Betriebe geht heute jedoch vielerorts zurück, nicht wenige Landwirte sehen sich in ihrer Existenz bedroht. Im Laufe der Geschichte gab es immer wieder massive Veränderungen ihrer Arbeitsabläufe und ihres Berufsbildes - nicht nur durch technische oder wissenschaftliche Neuerungen, sondern auch durch politische und gesellschaftliche Umbrüche.   In Europa bildete sich im 6. Jahrhundert nach Christus ein eigener Bauernstand heraus. Der Untergang des Römischen Reiches hatte den Zerfall großer Städte nach sich gezogen und die Menschen waren fortan gezwungen, ihren Lebensunterhalt auf dem Lande zu erwirtschaften. Die Zeit der ganz auf den Handel ausgerichteten römischen Landwirtschaft war vorbei. Entbunden von den Steuerlasten und der Pflicht, die großen Städte des Reiches mitzuversorgen, produzierten die Bauern nicht mehr als sie selbst benötigten. Ab dem 8. Jahrhundert erhoben immer mehr regionale Herrscher Steuern, außerdem führten sie Fronarbeit und Leibeigenschaft ein. Auch die Kirche hatte Anteil an der Unterdrückung, indem sie die bäuerlichen Kulte an den Pranger stellte.

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