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Agrar TV-Tipps

Donnerstag, 2. April 2020 um 18:15 bis 18:45 Uhr 02.04.20, 18:15 bis 18:45 Uhr
Typisch! Die Helden vom Acker Spargelernte einmal anders
Spargelernte einmal anders NDR Fernsehen, Radio Bremen TV Die Coronakrise ist dem Spargel egal. Spargelbauer Rudi Denissen aus dem mecklenburgischen Wöbbelin muss sich Gedanken machen. Wie bekommt er das Edelgemüse aus dem Boden geerntet, wenn keine Helferinnen und Helfer zum Beispiel wie sonst aus Polen kommen? Wie läuft der Verkauf, wo doch Gaststätten und Restaurants geschlossen sind? Er hat sich etwas einfallen lassen: Rudi Denissen dreht gerade ein Video "Wie werde ich Spargelstecher", um kurzfristig rekrutierten Hilfskräften aus der Gastronomie die ersten Tage auf dem Spargelfeld so einfach wie möglich zu machen. Details Besetzung Wiederholungen Ähnliche Sendungen Rudi Denissen, Spargelbauer aus dem mecklenburgischen Wöbbelin, bezeichnet sich selbst als Rebell. Er hat der Coronakrise den Kampf angesagt: Seinen Eispavillon mitten in Schwerin baut er gerade zur Verkaufsbude um. Er produziert ein Video "Spargelstechen für Anfänger". Das will er als App den Helferinnen und Helfern auf den Feldern zur Verfügung stellen, die in diesen Tagen bei ihm anfangen, es sind Kellner, Köche, Freiwillige. Familie Sandmann-Böckmann betreibt in sechster Generation einen Bauernhof: Direktvermarktung von Schweine- und Wildfleisch, Produkte vom eigenen Feld, Hofcafé. Das musste schon dichtmachen, die Gastronomen aus der Umgebung haben ihre Bestellungen storniert. Aufgeben: keine Option. Der Film aus der Reihe "Typisch!" zeigt die "Helden vom Acker", Mutmacher und Praktiker in Zeiten, in denen gute Nachrichten Mangelware sind.
Freitag, 3. April 2020 um 20:15 bis 21:15 Uhr 03.04.20, 20:15 bis 21:15 Uhr
Wenn der Frühling kommt
NDR Fernsehen, Radio Bremen TV Für viele Menschen ist der Frühling die schönste Jahreszeit, wenn nach dem kalten, dunklen Winter die Natur zu neuem Leben erwacht und die Tage länger werden. Für einige ist es aber auch die Zeit, in der sich vieles entscheidet. Der Film begleitet Norddeutsche in einer der spannendsten Zeiten im Jahr und ermöglicht interessante Einblicke in die Welt der Landwirtschaft, Imkerei, Oldtimerszene und Gastronomie an der Nordseeküste. Details Besetzung Wiederholungen Ähnliche Sendungen Für viele Menschen ist der Frühling die schönste Jahreszeit, wenn nach dem kalten, dunklen Winter die Natur zu neuem Leben erwacht und die Tage länger werden. Für einige ist es aber auch die Zeit, in der sich vieles entscheidet. So bei Henning Holste, Gemüsezüchter aus Martfeld bei Hoya: Der Landwirt steht in ständigem Konkurrenzkampf und versucht in jedem Frühjahr das norddeutsche Wetter ein bisschen "auszutricksen". In ganz Deutschland möchte er der Erste sein, der seine Kartoffeln vom Feld holt und im eigenen Hofladen schon zum Spargel anbieten kann. Dazu bedarf es einiger Tricks und Kniffe. An der Wurster Nordseeküste im Landkreis Cuxhaven hat auch Ehepaar Homilius ein besonderes Vorhaben. Anfang April, wenn die starken Stürme vorbei sind, bauen sie ein Restaurant vor dem Deich auf mit direktem Meerblick. Bis zum Herbst müssen sie es schaffen, hier ihren Lebensunterhalt zu verdienen, denn dann werden sie das Restaurant wieder abbauen. In Klein Berkel bei Hameln kann Anke Podschwadek den Frühling kaum erwarten. Nach Hunderten Bastelstunden wird sie ihr VW-Käfer Cabrio Baujahr 1977 fahrtüchtig machen und auf einem der größten VW-Oldtimertreffen dem Fachpublikum präsentieren. Und für Bioimker Christian Eggers ist der Frühling eine arbeitsreiche Zeit. In Deutschland gibt es rund 120.000 Hobbyimker, aber gerade mal knapp 1.000 betreiben ihre Imkerei berufsmäßig wie er. Seine Bienen leben ausschließlich auf Bienenwachswaben, die Kästen bestehen komplett aus natürlichen Materialien und im Umkreis von vier Kilometern befinden sich keine intensiv bewirtschafteten Felder. Christian Eggers selbst verzichtet beim Umgang mit den Insekten aus Überzeugung auf die für Imker typische Schutzkleidung. "die nordstory" begleitet Norddeutsche in einer der spannendsten Zeiten im Jahr und ermöglicht interessante Einblicke in die Welt der Landwirtschaft, Imkerei, Oldtimerszene und Gastronomie an der Nordseeküste.
Montag, 6. April 2020 um 20:15 bis 21:00 Uhr 06.04.20, 20:15 bis 21:00 Uhr
Stirbt unser Wald?
Wissenschaft zwischen Baum und Borke ARD-alpha Tipp Der deutsche Wald ist kein Märchenwald sondern ein Rohstofflieferant. Gerade in den Forsten ist es aber notwendig, ein stabiles Ökosystem zu etablieren, das in der Lage ist, sich gegen Trockenheit, Schädlinge und Stürme zu behaupten. Details Wiederholungen Das Ökosystem Wald kippt und die Öffentlichkeit trifft es völlig unvorbereitet. Vor allem unseren Forst- und Wirtschaftswäldern droht der Verlust vieler Baumarten, allen voran der Fichte. Derzeit sind in Deutschland rund 120.000 Hektar Wald gefährdet oder bereits abgestorben. Besonders im Harz ist das ein schlimmer Anblick. Aber auch der Thüringer Wald, die Sächsische Schweiz, das Erzgebirge sind stark betroffen. Sogar geschützte Buchenwälder wie der Nationalpark Hainich leiden schwer unter dem sogenannten Trockenstress, der die Abwehrkräfte der Bäume herabsetzt und sie für Pilze, Käfer, Stürme und Brände anfällig werden lässt. Die Doku beobachtet Wissenschaftler und Waldökologen bei den umfangreichen Forschungen zur Waldgesundheit. Auf Satellitenbildern können sie das Ausmaß der Schädigung unserer Wälder erschreckend gut erkennen. Am Beispiel des Nationalparks Hainich zeigen sich großflächig Baumbestände die unwiederbringlich verloren sind und die Wissenschaftler erklären auch, was die Erdbeobachtung für unsere Wälder leistet. Es gibt aber auch gute Beispiele, wie zum Beispiel die Heiligen Hallen in Mecklenburg-Vorpommern. Hier können wir sehen, wie ein gesundes Waldökosystem funktioniert, wie es kommuniziert und sich systematisch gegen Feinde wehrt. Ein Vorbild für die kranken Bäume ist so ein naturbelassener Wald trotzdem kaum, weil über 96 % der deutschen Wälder Forst- und Wirtschaftswälder sind. Der deutsche Wald ist kein Märchenwald sondern ein Rohstofflieferant. Gerade in den Forsten ist es aber notwendig, ein stabiles Ökosystem zu etablieren, das in der Lage ist, sich gegen Trockenheit, Schädlinge und Stürme zu behaupten.

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