Agrar TV-Tipps

Freitag, 30. September 2022 um 12:50 bis 13:15 Uhr 30.09.22, 12:50 bis 13:15 Uhr
Anders Ackern - Nächste Generation
| 3sat Keine weiteren Informationen Die Herausforderungen für junge Landwirtinnen und Landwirte sind riesig. Und doch wollen Marie Tigges und Julius Nennewitz die bäuerlichen Familienbetriebe gern weiterführen. Nicht nur, weil sie ihren Beruf mögen, sondern auch, weil sie die Landwirtschaft als große Chance sehen, um in der Gesellschaft etwas zu ändern. Dafür gehen sie auf ihren Höfen neue Wege. Marie Tigges, geboren 1992, ist im Übergabeprozess des elterlichen Biobetriebes in Arnsberg im Sauerland. Um den Hof in die Zukunft zu führen, setzt Marie mit ihren Eltern bereits neue Ideen um: Milchproduktion wird es zukünftig nicht mehr geben, stattdessen bleiben die Kälber bei den Müttern, die als Ammenkühe noch weitere Jungtiere säugen. Und Marie möchte in die sogenannte Solidarische Landwirtschaft (Solawi) einsteigen und mit dem Gemüseanbau starten. Bei der Solawi finanziert ein fester Kundenkreis die Kosten und bekommt dafür die Ernte. Über ihre Arbeit informiert Marie sehr aktiv in den sozialen Netzwerken. Ihr ist wichtig, den Hof zu öffnen sowie über die Produktion von Lebensmitteln aufzuklären und wie diese mit Umwelt- und Klimaschutz zusammenhängt. Auch Julius Nennewitz, geboren 1996, muss als nächste Generation auf dem Biohof, den seine Mutter aufgebaut hat, mit den Herausforderungen des Klimawandels zurechtkommen. Er legt mit Freunden und Mitstreiterinnen im hessischen Eschwege deshalb gerade ein sogenanntes Agroforst-System an. Er und seine Helferinnen und Helfer pflanzen über 1000, teils nicht heimische Gehölze wie Feigen oder Maulbeeren. Für Julius sind Agroforste, das heißt, mit Bäumen bepflanzte Flächen, zwischen denen Ackerbau oder Tierhaltung betrieben werden kann, ein wichtiger Teil der Landwirtschaft der Zukunft. Julius will aber auch insgesamt den Betrieb anders aufstellen: Nicht er allein, sondern ein gemeinnütziger Verein soll später einmal den Hof führen. Der Film begleitet die nächste Generation auf zwei Bauernhöfen, zeigt die Herausforderungen ihres Berufes, ihre Ziele und wie befriedigend die Arbeit in der Landwirtschaft sein kann. Die Sendereihe berichtet aus außergewöhnlicher Perspektive heraus über für unsere Gesellschaft typische Lebenssituationen: die Kamera begleitet eine Gruppe oder einzelne Menschen in meist besonders exponierter sozialer Situation.
Freitag, 30. September 2022 um 15:00 bis 15:30 Uhr 30.09.22, 15:00 bis 15:30 Uhr
Pannenhilfe für Traktoren
30 Min. Der Trecker soll gleich wieder aufs Feld. Für die Landwirte zählt in der Erntezeit jede Minute. Bild: NDR/Video:Arthouse/Reinhard Bettauer Wenn bei Klaus Osters im Sommer das Telefon klingelt, ist es meist ein Trecker-Notfall. Osters ist so etwas wie ein Pannendienst für Landmaschinen. Während der Erntezeit ist er rund um Osnabrück im Dauereinsatz. Für die Bauern zählt dann jede Minute. Denn jede Minute, die eine Maschine still steht, kostet Geld. Klaus Osters und seine Kollegen machen deshalb während der Erntezeit 24-Stunden-Notdienst. Wer mit seinem Mähdrescher noch fahren kann, rollt auf den Hof der Landmaschinenwerkstatt. Doch wenn gar nichts mehr geht, fährt Osters zu den Bauern aufs Feld. Solange die Landwirte arbeiten, arbeiten wir auch, sagt Osters. Er mag den Job, denn jeder Tag ist anders. Und er liebt die großen Maschinen. Aber die Erntezeit, das ist schon immer eine besondere Herausforderung. Denn die Bauern sind sehr unter Druck. Da muss es immer schnell gehen, sagt er. Die Nordreportage begleitet die Pannenhelfer für Traktoren bei ihren Einsätzen während der Erntezeit. (Text: NDR)
Freitag, 30. September 2022 um 15:30 bis 16:00 Uhr 30.09.22, 15:30 bis 16:00 Uhr
Maisernte unter Hochdruck
30 Min. NDR Fernsehen DIE NORDREPORTAGE: MAISERNTE UNTER HOCHDRUCK, am Montag (11.11.19) um 18:15 Uhr. Mit einem Maishäcklser wird die Ernte verarbeitet - so eine Maschine kostet fast 400.000 Euro. © NDR/video:arthouse/Johann Ahrends, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, Bild: NDR/video:arthouse/Johann Ahrends Im Herbst sind die großen Erntemaschinen in Niedersachsen wieder unterwegs, die auf den Feldern den Mais häckseln und abfahren. Für Lohnunternehmer Dirk Gieschen aus Ottersberg bei Bremen sind der September und der Oktober die stressigsten Monate des Jahres. Zusammen mit seinen 35 Mitarbeitenden ist er dann von morgens bis abends auf den Maisfeldern unterwegs. Die Maisernte muss in einem kleinen Zeitfenster über die Bühne gehen, es darf nicht zu trocken und nicht zu nass sein. Wenn die Bedingungen stimmen, wollen alle Landwirte auf einmal ernten. Und jedes Jahr werden die Flächen, auf denen Mais angebaut wird, größer. Für Wildschweine sind das paradiesische Bedingungen. Sie fressen sich dort, gut geschützt, zu jeder Tages- und Nachtzeit satt. Das führt dazu, dass die Landwirte große Schäden hinnehmen müssen. Darum gibt es in Niedersachsen während der Maisernte eine spezielle Zusammenarbeit zwischen Landwirten und Jägern. In der Region Lüneburg findet jedes Jahr die sogenannte Erntejagd statt. Dabei postieren sich die Jäger mit ihren Gewehren rund um die Maisfelder, die abgeerntet werden und erlegen regelmäßig viele Tiere. Die Nordreportage begleitet Lohnunternehmer Gieschen mit seinen Mitarbeitenden und ist bei der Erntejagd dabei. (Text: NDR)
Samstag, 1. Oktober 2022 um 16:30 bis 17:15 Uhr 01.10.22, 16:30 bis 17:15 Uhr
Bauernhof - Leben im Ruhrgebiet
Folge 1 Kochshow Sechs gut gelaunte Landfrauen touren in einem Oldtimerbus durch Nordrhein-Westfalen. Sie stellen ihre Höfe vor, die für sie Mittelpunkt ihres Lebens und ihrer Arbeit sind. Die Fahrt geht zu idyllischen Kräuterhöfen, ambitionierten Biofarmen und modernen Zuchtbetrieben. Mit dem, was die Landfrauen erzeugen, bekochen sie ihre Gäste. Sie haben alte Familienrezepte, kennen die Spezialitäten aus der Region und überraschen mit raffinierten Eigenkreationen. Ehrgeiz gehört dazu: Die Landfrauen bewerten die Menüs, und am Ende der Reise steht fest, wer das beste Essen gekocht hat und den Titel holt. Heute geht es zu den Geschwistern Katharina Steineshoff (31) und ihrem Bruder Johann. Die beiden übernehmen gerade in vierter Generation den in Mülheim-Heißen gelegenen Heißener Hof. Katharina ist nicht nur Imkerin, sondern auch Groß- und Einzelhandelskauffrau für Lebensmittel. Ihr Bruder Johann hat den Metzger-Beruf erlernt. Beste Voraussetzungen also, die Landfleischerei und den eigenen Hofladen zu betreiben. Von dort stammen auch die Zutaten des Menüs. Es gibt unter anderem "Strammes Mäxchen" mit Wachtelspiegelei und Steak auf Gemüsebett. Die Vorfreude im Bus ist groß. Die Frauen verbindet Neugier, Offenheit und Humor. Hahn im Korb ist Wolfgang Schiwy. Der Chauffeur sorgt in seinem liebevoll restaurierten Neoplanbus von 1957 für die richtige Atmosphäre der kulinarischen Reise. Hier wird gelacht, genascht und auch schon mal angestoßen. In dieser Folge kutschiert er die Frauen an die Ruhr.
Montag, 3. Oktober 2022 um 15:00 bis 16:30 Uhr 03.10.22, 15:00 bis 16:30 Uhr
100 Jahre Trecker - Der Siegeszug der Schlepper, Trecker und Traktoren in der Landwirtschaft
Beim Besuch bei Herstellern und Besitzer:innen bekommen die Zuschauer:innen exklusive Einblicke in fast verschollenes, häufig privates Archivmaterial. Bewegende Geschichten von Trecker-Fans und Fahrer*innen, von Entwickler*innen und Ingenieur*innen werden lebendig. Als 1921 der erste Lanz Bulldog gebaut wurde, war dies der Beginn einer unglaublichen Geschichte. Einer Geschichte von Menschen, Technik und gesellschaftlichem Wandel - inzwischen mehr als ein ganzes Jahrhundert. Die Ackerschlepper haben die Landwirtschaft revolutioniert. In der Doku geht es um die größten, innovativsten, skurrilsten und abgefahrensten Trecker der vergangenen 100 Jahre. Zu Besuch bei Herstellern und Besitzer:innen bekommen die Zuschauenden exklusive Einblicke in fast verschollenes, häufig privates Archivmaterial. Bewegende Geschichten von Trecker-Fans und Fahrer*innen, von Entwickler*innen und Ingenieur*innen werden lebendig. Egal ob Oldtimer von Porsche oder aufgemotzter Renntrecker - hier gibt es alle. Die hundertjährige Geschichte der Trecker-Entwicklung lädt zu einer Reise durch die Zeit. Auch zu den Treckern aus dem Hause Stihl, Bautz oder Hanomag. Dass der Untergang dieser einstigen Traditionsmarken noch lange nicht das Ende für die vierrädrigen Kraftpakete bedeuten sollte, zeigen Besuche bei den aktuellen "Platzhirschen" auf dem Acker und bei ihren Freunden in vielen kleinen und großen Schrauber-Werkstätten. Dazu gibt es jede Menge Traktor-Action vom Trecker-Fußball bis zu Renn-Treckern, die mit 120 Stundenkilometern über die Piste knattern. Zu Wort kommen aber auch Unikate wie der Trecker von Linus, der trotz Querschnittslähmung die Freiheit, auf dem "Bock zu sitzen", nicht aufgeben wollte.

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