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Agrar TV-Tipps

Mittwoch, 11. Dezember 2019 um 18:15 bis 18:45 Uhr 11.12.19, 18:15 bis 18:45 Uhr
Bauen unter Strom Die Nordsüd-Trasse
Folge 191 Hochseilakt in 70 Meter Höhe. Bild: NDR/TOB Filmproduktion Strommasten sind extrem unbeliebt, niemand will sie in ihrer Nachbarschaft wissen. Doch neue Hoch- und Höchstspannungsleitungen sind für die Energiewende unverzichtbar. Abseits der Kontroverse über die Trassenführung, sind diese gigantischen Masten, spannende Bauwerke. Arbeiter, die sie in schwindelerregenden 70 bis 90 Meter Höhe montieren, werden bestaunt und für ihre scheinbare Furchtlosigkeit bewundert. Teilweise ist es ein echter Hochseilakt, den die Männer vom Baulos 1 dort am Himmel vorführen. Einer von ihnen ist Bauleiter Mario Schlimm. Er hat den Freileitungsbau von der Pike auf gelernt und kennt jeden Handgriff, der an so einem Strommast gemacht werden muss. Jeder Arbeitstag bringt neue Herausforderungen mit sich: ob ein Hubschrauber die Vorseile über die A 7 von Mast zu Mast bugsiert oder man mit einer Miniatur-Gondel direkt an der 380-kV-Stromleitung baumelt. Gebaut wird hier die sogenannte Mittellachse, die den Strom aus dem windreichen Norden, in den energiehungrigen Süden transportieren soll: ein Art 380.000 Volt Strom-Highway der Superlative. Allein in Schleswig-Holstein werden dafür über 150 Kilometer Freileitung mit über 350 Strommasten neu gebaut. Bauleiter Mario Schlimm zeigt uns mit sehr viel Herzblut, was alles dahintersteckt. (Text: NDR)
Mittwoch, 11. Dezember 2019 um 20:15 bis 21:00 Uhr 11.12.19, 20:15 bis 21:00 Uhr
Ethik oder Etikettenschwindel? Biofleisch zwischen Tierwohl und Trittbrettfahrern
Biofleisch zwischen Tierwohl und Trittbrettfahrern SR Fernsehen, SWR Fernsehen RP Mittwoch, 11.12.19 20:15 - 21:00 Uhr (45 Min.) SR Fernsehen Sendungsseite im Internet Statistisch gesehen isst jeder Deutsche 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Das sind 750 Millionen Tiere im Jahr. Viele Verbraucherinnen und Verbraucher geben gerne mehr Geld für Biofleisch aus, weil sie hoffen, dass diese Tiere artgerechter als in der konventionellen Tierzucht gehalten werden. Doch unzulängliche EU-Verordnungen lassen den Biofleischproduzenten so viele Spielräume, dass Haltungsbedingungen und Schlachtung ihrer Tiere sich nur wenig vom Konventionellen unterscheiden. Weil man für das Label "Bio" höhere Preise verlangen kann, sind zudem längst Trittbrettfahrer unterwegs, denen es vor allem um eine hohe Rendite ihres ... Details Besetzung Wiederholungen Die Deutschen essen gerne Fleisch. Auch wenn es einen großen Trend zu vegetarischer und veganer Ernährung gibt und der Pro-Kopf-Fleischverbrauch in den letzten Jahren um acht Kilogramm gesunken ist, statistisch betrachtet isst jeder Deutsche 60 Kilogramm Fleisch pro Jahr. Das sind 750 Millionen Tiere im Jahr. Umfragen zeigen: Viele geben gerne mehr Geld für Fleisch aus, denn sie erhoffen sich davon, dass es den Tieren besser geht als den konventionell gehaltenen. Ein frommer Wunsch, den die Biobranche zu erfüllen versucht: Entspannte Rinder auf grünen Wiesen, Schweine, die sich im Freien unter blauem Himmel im Gras wälzen dürfen und glückliche Hühner, die ihre Eier in riesige Strohnester legen - so werden die Tiere auf den Verpackungen inszeniert. Die Verbraucherinnen und Verbraucher zahlen für diese Bioidylle gerne mehr. Doch wie sieht die Wirklichkeit aus? Unzulängliche EU-Verordnungen lassen den Biofleischproduzenten so viele Spielräume, dass sich die Haltungsbedingungen der angeblich glücklicheren Tiere nur wenig von denen der konventionellen Tierhaltung unterscheiden. Auch bei der Schlachtung sieht es oft nicht besser aus: Am Ende ihres Lebens erleiden die meisten Biotiere - oft nach einem langen Transport - denselben Tod wie ihre Leidensgenossen aus konventioneller Haltung. Auf manchen Schlachthöfen wird der Tierschutz sogar im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen getreten. Aber weil man für das Label "Bio" höhere Preise verlangen kann, sind längst Trittbrettfahrer unterwegs, denen das Tierwohl viel weniger am Herzen liegt als eine hohe Rendite. Ökoprodukte erobern den Massenmarkt und das schadet vor allem den "echten" Biobauern, die sich ernsthaft um das Wohl ihrer Tiere bemühen. Denn beim Preiskampf um das billigste Biofleisch können sie nicht mithalten. Dazu kommen noch gesetzliche Hürden. Bäuerinnen und Bauern, die sich zum Beispiel für eine sanfte Schlachtung am Hof ohne Transportwege einsetzen, bekommen bürokratische Steine in den Weg gelegt. SR Autorin Sigrid Born hat mit ihrem Kamerateam Biobäuerinnen und Biobauern und Funktionäre, Verbraucherinnen und Verbraucher sowie Politikerinnen und Politiker aufgesucht und befragt. Sie hat zusammen mit Tierschützerinnen und Tierschützern die zum Teil erschütternden Zustände in Betrieben und Schlachthöfen dokumentiert, die trotzdem das Label "Bio" tragen. Was kann man als Kundin und Kunde tun, um echte Biolandwirte zu fördern und nicht auf die falschen Versprechungen der Trittbrettfahrer hereinzufallen?
Mittwoch, 11. Dezember 2019 um 21:00 bis 21:45 Uhr 11.12.19, 21:00 bis 21:45 Uhr
Für den Büffelhof auf der Schwäbischen Alb
SR Fernsehen, SWR Fernsehen BW, SWR Fernsehen RP Viele Landwirte wissen nicht, wie es mit ihrem Hof weitergehen soll. Auf der anderen Seite stehen viele gut ausgebildete junge Leute bereit, die nichts lieber täten, als aufs Land zu ziehen und ihren eigenen Bauernhof zu betreiben. Dennoch scheitern viele Hofübergaben. "Bauer gesucht" will Willi und Bea Wolf helfen, die passenden Nachfolger für ihren Büffelhof zu finden. Zwei Interessenten treten nacheinander an, ihr Können als würdige Nachfolger zu beweisen. Details Besetzung Wiederholungen Ähnliche Sendungen Den Wasserbüffelhof in der Schwäbischen Alb hat Willi Wolf (64) ganz allein und mit viel Herzblut aufgebaut. Die Kinder wollen sein Lebenswerk nicht übernehmen. Ein landwirtschaftlicher Berater hat Willi und Bea Wolf deswegen zwei geeignete Nachfolger vorgeschlagen. Willi Wolf hat den Hof schon vor Jahren umgestellt. Von konventioneller auf biologische Bewirtschaftung. Sein ganzer Stolz ist seine Wasserbüffelherde - über 300 Tiere. Außerdem hält er Pferde. Die sind praktisch für die Büffelauftriebe und der zweite Betriebszweig des Hofs. Wer wird den Hof übernehmen? Zwei Bewerber*innen treten beim Probearbeiten gegeneinander an. Der erste Interessent ist Tom Löfgen (27) aus dem deutschsprachigen Teil Belgiens. Er arbeitet hauptberuflich als selbstständiger Milchkontrolleur und hält nebenbei auf seinem eigenen kleinen Betrieb 24 Wasserbüffel, die er melkt. Die Flächen, auf denen seine Büffel stehen, sind nur gepachtet und Tom hat dort keine Möglichkeit seinen Betrieb zu erweitern. Das wäre aber nötig, damit Tom davon leben kann. Deswegen ist er auf der Suche nach einem größeren Hof für sich und seine Büffel. Ist der Büffelhof von Willi Wolf eine Nummer zu groß für ihn oder genau richtig? Die zweiten Interessenten sind Bernhard Podlech (33) und Rebecca Joos (38) mit ihrer kleinen Tochter Hanna. Sie leben und arbeiten auf einem Hof mit Islandpferden, den Bernhards Familie schon seit fast 40 Jahren gepachtet hat, suchen aber etwas Eigenes. Beide sind professionelle Reiter*innen, die Isländer sind ihre Leidenschaft. Seit August 2019 ist Bernhard amtierender Vizemeister im Tölt Reiten, einer speziellen Gangart der Islandpferde. Bernhard und Rebecca besitzen fast 70 Pferde, die auf den neuen Hof mitkommen sollen. Sie suchen einen Hof mit viel Weidefläche und großen Laufställen. Willis Hof wäre für ihre Pferde optimal. Doch wie passt das mit der Büffelherde zusammen? Welchem Bewerber wird Willi Wolf sein Lebenswerk übergeben?
Donnerstag, 12. Dezember 2019 um 21:00 bis 22:00 Uhr 12.12.19, 21:00 bis 22:00 Uhr
scobel - Die Wasserkrise
3sat Donnerstag, 12.12.19 21:00 - 22:00 Uhr (60 Min.) 3sat Sendungsseite im Internet Die Ressource Wasser ist überlebensnotwenig für Tiere, Pflanzen und Menschen. Gert Scobel diskutiert den Umgang mit Wasser und sucht nach Perspektiven für eine Wiederverwendung des Rohstoffs.Wasser ist unersetzbar. 2010 hat die Generalversammlung der Vereinten Nationen das Recht auf Wasser als Menschenrecht anerkannt. Sauberes Trinkwasser und Wasserknappheit sind humanitäre Herausforderungen für die Zukunft.Laut dem neusten UN-Weltwasserbericht haben mehr als zwei Millionen Menschen keinen Zugang zu sauberem und ständig verfügbarem Trinkwasser. Jüngste Schätzungen gehen davon aus, dass weltweit über 50 Staaten einem ...

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