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Agrar TV-Tipps

Samstag, 25. Mai 2019 um 17:35 bis 18:05 Uhr 25.05.19, 17:35 bis 18:05 Uhr
Kunden an die Macht: Hand in Hand mit dem Handel
Folge 61 Gabriel (l). und Gonzalo (r.) Urculo. Bild: ZDF und Jens Lindemann. Rund 300 Euro im Monat geben wir Deutschen allein für Lebensmittel aus. Doch was im Korb landet, bestimmt der Handel. Muss das so sein? plan b schaut über den Rand des Einkaufskorbs. Vieles, was wir täglich konsumieren, belastet die Umwelt oder beutet Menschen aus, Lieferketten sind oft undurchsichtig. Immer mehr Menschen wollen das so nicht länger akzeptieren und suchen nach Lösungen für einen ökologischen, sozialen und transparenten Konsum. Rentner Dieter Tank ist zurück in seine Heimatstadt Blender gezogen. Und stellt fest: Heute gibt es hier keinen Supermarkt mehr, keinen Metzger. Von einem Wochenmarkt ganz zu schweigen. Schlecht für die Bewohner und die Umwelt. Wenn 1000 Haushalte wöchentlich 20 Kilometer fahren müssen, um an Lebensmittel zu kommen, dann verursacht das einen riesigen CO2- Ausstoß, sagt Dieter Tank. Der Rentner beginnt zu recherchieren und landet ausgerechnet bei einem Online-Lieferanten: Zusammen mit dem Online-Supermarkt myEnso ruft er einen kleinen Wochenmarkt ins Leben, wo sich die Bewohner bei Kaffee und Kuchen die zuvor bestellten Lebensmittel abholen können. Wer sicher sein will, dass seine Orangen ökologisch angebaut und pflückfrisch auf dem Teller landen, adoptiert einen eigenen Orangenbaum im spanischen Bétera und bekommt sie nach der Ernte nach Hause geliefert. Eigentlich wollten die Orangenbauern Gabriel und Gonzalo Urculo mit ihrer Idee vor allem das Erbe ihres Großvaters retten. Heute bekommen die Brüder beinahe wöchentlich Besuch von einem ihrer 10 000 Baumpaten, die nicht nur die Transparenz des Lieferprozesses, sondern auch den persönlichen Kontakt wertschätzen. Die Französin Anne Monloubou hat wenig Geld. Trotzdem will sie sich und ihre Kinder gut ernähren, am liebsten in Bio-Qualität. Nach fünf Jahren harter Arbeit hat sie den ersten kooperativen Supermarkt von Bordeaux gegründet: Wer hier Mitglied wird, verpflichtet sich zu drei Stunden Mitarbeit im Monat. Und zahlt dafür viel weniger für die hochwertigen Bioprodukte. 1000 Mitglieder sind schon dabei. Das hier ist aber mehr als ein Supermarkt, erklärt Anne Monloubou stolz. Hier bin ich unter Freunden, die Atmosphäre ist unbeschreiblich. Das hat nichts mit dem anonymen Einzelhandel zu tun, den wir kennen. (Text: ZDF) Deutsche Erstausstrahlung: Sa 25.05.2019 ZDF
Samstag, 25. Mai 2019 um 17:45 bis 18:15 Uhr 25.05.19, 17:45 bis 18:15 Uhr
Klimaschutz - wie radikal müssen wir uns ändern?
Aus der Reihe "Engel fragt" hr-fernsehen Samstag, 25.05.19 17:45 - 18:15 Uhr (30 Min.) hr-fernsehen Unsere Umwelt ist bedroht, und wir müssen dringend handeln, sagen Forscher schon seit Jahrzehnten - Abholzung der Wälder, Klimaerwärmung, Plastikmüll in den Ozeanen. Mittlerweile gehen auch die Schüler auf die Straße und fordern die Politik auf, dringend etwas zu unternehmen. Auch viele Erwachsene sind bereit, ihr Verhalten zu ändern, kaufen stromsparende Elektrogeräte, verzichten auf den Einwegbecher beim Kaffee oder die Plastiktüte im Supermarkt. Doch bringen solche Umstellungen, die das Gewissen zwar beruhigen, aber auch nicht wirklich wehtun, Details Wiederholungen Unsere Umwelt ist bedroht, und wir müssen dringend handeln, sagen Forscher schon seit Jahrzehnten - Abholzung der Wälder, Klimaerwärmung, Plastikmüll in den Ozeanen. Mittlerweile gehen auch die Schüler auf die Straße und fordern die Politik auf, dringend etwas zu unternehmen. Auch viele Erwachsene sind bereit, ihr Verhalten zu ändern, kaufen stromsparende Elektrogeräte, verzichten auf den Einwegbecher beim Kaffee oder die Plastiktüte im Supermarkt. Doch bringen solche Umstellungen, die das Gewissen zwar beruhigen, aber auch nicht wirklich wehtun, wirklich etwas für das Klima? Wie effektiv ist der Verzicht des Einzelnen bei einem so globalen Thema wie dem Klimawandel? Und was würde das für unser auf Wachstum ausgerichtetes Wirtschaftssystem bedeuten, wenn wirklich alle weniger konsumieren würden? Oder ließe sich durch Verzicht sogar besser leben? Auf der Suche nach Antworten begibt sich Philipp Engel unter die demonstrierenden Schüler, besucht eine "solidarische Landwirtschaft" und misst seinen ökologischen Fußabdruck.
Samstag, 25. Mai 2019 um 20:15 bis 21:45 Uhr 25.05.19, 20:15 bis 21:45 Uhr
Apfelhof im Alten Land
NDR Fernsehen, Radio Bremen TV Samstag, 25.05.19 20:15 - 21:45 Uhr (90 Min.) NDR Fernsehen Anna und Christian führen eine glückliche Ehe. Sie bewirtschaften einen Apfelhof im Alten Land. Eines Tages taucht jedoch Annas uneheliche Tochter auf, von der Christian nie wusste. Anna wurde seinerzeit gezwungen, das Kind zur Adoption freizugeben. Seither hat Anna ihre Tochter nicht mehr gesehen und will zunächst auch keinen Kontakt. Doch dann kommt auch Christian hinter Annas Geheimnis. Er trennt sich von Anna und verkauft den Hof an seinen Erzkonkurrenten. Gemeinsam mit Tochter und Enkelin versucht Anna nun, ihre Ehe und den Hof zu retten. Zweiter Teil: 08.04.2017, 20.15 Uhr. Details Besetzung Wiederholungen Seit vielen Jahren ist Anna glücklich mit dem Apfelbauern Christian Ingstrup verheiratet. Gemeinsam bewirtschaftet das Paar die familieneigene Plantage im Alten Land nahe Hamburg. Die Geschäfte gehen momentan nicht besonders, denn der Erzkonkurrent Johann Quast, einer der reichsten Bauern der Gegend, gräbt den Ingstrups nach und nach das Wasser ab. Bislang haben Anna und Christian aber immer eine Lösung gefunden, denn die beiden ziehen stets an einem Strang. Das ändert sich, als Anna eines Tages von ihrer Vergangenheit eingeholt wird: Vor der Tür steht ihre uneheliche Tochter Ines Arnold, von der weder Christian noch der leibliche Vater wissen. Als 16-Jährige wurde Anna von ihren Eltern gezwungen, das Kind direkt nach der Geburt zur Adoption freizugeben. Ihrem Mann wollte sie immer von der Tochter erzählen - doch da ihre Ehe leider kinderlos blieb, fehlte Anna der Mut. Nervös und ängstlich versucht sie nun, Ines' Existenz zu verheimlichen. Doch bald schon obsiegt die mütterliche Neugier: Ines ist eine renommierte Cello-Lehrerin in Hamburg und alleinerziehende Mutter einer 17-jährigen Tochter, Cosima, genannt Joe. Schließlich kommt Christian hinter Annas Geheimnis, für ihn bricht eine Welt zusammen. Er trennt sich von Anna und verkauft den Hof an Johann Quast. Anna hat nur noch eine Möglichkeit, um ihre Ehe und den Hof zu retten. Gemeinsam mit ihrer Tochter Ines und Enkeltochter Joe schmiedet sie einen Plan.
Montag, 27. Mai 2019 um 21:00 bis 21:45 Uhr 27.05.19, 21:00 bis 21:45 Uhr
Essen als Medizin
SR Fernsehen, SWR Fernsehen BW, SWR Fernsehen RP Montag, 27.05.19 21:00 - 21:45 Uhr (45 Min.) SR Fernsehen Essen als Medizin - in der Fortsetzung dieses einzigartigen Fernsehformats wird Menschen geholfen, die an ihren massiven Gesundheitsproblemen fast verzweifeln. Die "Docs" Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen, alle erfahrene Mediziner, wollen mit gezielten Ernährungs-Strategien Symptome deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen. Ob bei Arthrose, chronischer Bronchitis oder Prädiabetes - an Bord einer "Hausboot-Praxis" mitten in der Stadt zeigt dieses Coaching-Format, wie mit speziellem Essen schon innerhalb weniger Monate erstaunliche Erfolge erzielt werden können Details Wiederholungen Essen als Medizin - in der Fortsetzung dieses einzigartigen Fernsehformats wird Menschen geholfen, die an ihren massiven Gesundheitsproblemen fast verzweifeln. Die "Docs" Anne Fleck, Matthias Riedl und Jörn Klasen, alle erfahrene Mediziner, wollen mit gezielten Ernährungs-Strategien Symptome deutlich verbessern und Krankheiten sogar heilen. In dieser neuen Folge von "Die Ernährungs-Docs" kommt eine Frau an Bord, der ständig die Luft weg bleibt. Jacqueline W. hat eine chronische Bronchitis. Die 50-Jährige wird geplagt von Husten und Atemnot, hat bis zu zehn Mal am Tag schleimigen, sogar blutigen Auswurf. Weder Antibiotika noch homöopathische Mittel konnten verhindern, dass sich ihr Leiden seit sechs Jahren immer weiter verschlechtert hat. Der Internist Jörn Klasen setzt auf eine antientzündliche Ernährung: "Sie essen zu viel einfachen Weizen, und der steht im Verdacht, im ganzen Körper Entzündungen auszulösen." Zukünftig soll Gemüse auf den Speiseplan, dazu Ingwer, Knoblauch und Beeren. Und die Braunschweigerin soll viel trinken: zwei Liter am Tag, besonders gut sind Kräutertees aus Fenchel, Salbei und Kamille. Werden sich ihre Bronchien so wieder erholen? Jedes siebte Kind in Deutschland ist zu dick, auch Moritz G. aus Berlin. Der 9-jährige hat Prädiabetes, eine Vorstufe von Diabetes Typ 2. Seine Mutter Janine macht sich große Sorgen. Zu Recht, findet der Diabetologe Matthias Riedl: "Die gefährliche Zuckerkrankheit bleibt bei Kindern oft lange unentdeckt, deswegen kommen die Folgeschäden oft Jahrzehnte früher". Herzinfarkt zum Beispiel, an dem starb auch der zuckerkranke Opa von Moritz - mit gerade einmal 64 Jahren. Dass Zucker schlecht für ihn ist, weiß der Junge. Aber worin ist der überall versteckt? Das Ernährungs-Protokoll zeigt: Fruchtjoghurt, Ketchup, Toast, Multivitaminsaft, Bonbons - an einem Tag hat der Junge umgerechnet 38 Zuckerwürfel zu sich genommen. Ab sofort soll er natürliche Lebensmittel essen, dabei möglichst wenig Kohlenhydrate. Und höchstens noch acht Gummibärchen oder drei Kekse pro Tag. Schaffen Mutter und Sohn diese radikale Umstellung weg vom Zucker? Und kann der drohende Diabetes so verhindert werden? 18.02.2019 NDR
Montag, 27. Mai 2019 um 22:00 bis 22:45 Uhr 27.05.19, 22:00 bis 22:45 Uhr
Norddeutschland ist Erdbeerland
Montag, 27.05.19 22:00 - 22:45 Uhr (45 Min.) NDR Fernsehen Norddeutschland ist Erdbeerland. Hier residieren große Erdbeer-Imperien wie der Erdbeerhof Glantz. Hier probieren Biobauern einen umweltschonenderen Anbau, inmitten neuer Herausforderungen: Durch den Klimawandel wird das Wetter immer weniger kalkulierbar. Und Erntehelfer fehlen zunehmend. Was bedeutet das für die Saison? Die Dokumentation aus der Reihe "45 Min" begleitet konventionelle Anbieter und Biobauern aus dem Norden. Der Film blickt hinter die Kulissen des Erdbeergeschäfts, vom Setzling bis zur Beere. Details Besetzung Wiederholungen Norddeutschland ist Erdbeerland. Hier residieren große Erdbeer-Imperien wie der Erdbeerhof Glantz. Hier probieren Biobauern einen umweltschonenderen Anbau, inmitten neuer Herausforderungen: Durch den Klimawandel wird das Wetter immer weniger kalkulierbar. Und Erntehelfer fehlen zunehmend. Was bedeutet das für die Saison? Die Dokumentation aus der Reihe "45 Min" begleitet konventionelle Anbieter und Biobauern aus dem Norden. Der Film blickt hinter die Kulissen des Erdbeergeschäfts, vom Setzling bis zur Beere. Die Erdbeersaison war früher war sie nur vier Wochen lang. Inzwischen dehnen die Obstbauern die Saison auf vier Monate aus. Im Norden beginnt die Ernte in der Regel Mitte Mai und endet im September. Die Erdbeeren müssen immer widerstandsfähiger werden, zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt reif sein und eine vorher exakt definierte Größe erreichen. 2018 wurden in Deutschland auf 17.700 Hektar 141.693 Tonnen Erdbeeren geerntet. Fast 48.000 Tonnen entfielen dabei auf die Bundesländer im Norden: Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. Drei bis vier Kilogramm Erdbeeren verspeist jeder Deutsche jedes Jahr. Über diese Zahl kann Markus Staden nur müde lächeln. Er isst jedes Jahr das Zehnfache: Der Firmeninhaber von Beerenpflanzen Kraege ist Deutschlands größter Erdbeerzüchter und einer der größten Anbieter von Erdbeerpflanzen in Europa. "Jedes Jahr gehen hier über 100 Millionen Erdbeerpflanzen vom Hof", erzählt Staden. Er schätzt, dass etwa 70 Prozent der Erdbeeren in Deutschland aus seinen Züchtungen stammen. Um herauszufinden, welche Sorten in Zukunft interessant für den Markt sein könnten, baut Staden mit seinem Team derzeit über 140 Testsorten im firmeneigenen Versuchsgarten an und probiert alle Erdbeeren daraus regelmäßig. So verzehrt Staden 30 bis 40 Kilogramm Erdbeeren im Jahr und entscheidet maßgeblich mit, welche Sorten auf die Felder in Norddeutschland gelangen. Auf dem Biohof Gut Wulksfelde bei Hamburg sind die Erdbeeren immer ein paar Wochen später reif als die der konventionellen Konkurrenz. Der Biobauer und Geschäftsführer Rolf Winter verzichtet bewusst auf den Einsatz von Pestiziden und Folientunneln. "Wir denken, dass eine Erdbeere nur dann wirklich bio sein kann, wenn der Anbau regional und möglichst umweltschonend geschieht, also ohne Gifte und mit möglichst wenig Plastik", sagt er. Die Erdbeersaison auf dem Gut Wulksfelde sei mit rund vier Wochen damit aber auch deutlich kürzer als die der konventionellen Anbieter. Wie beispielsweise beim Erdbeerhof Glantz. Um erntefrische Erdbeeren über Monate hinweg verkaufen zu können, setzt Enno Glantz flächendeckend auf Folien. Ein Großteil seiner Erdbeeren wächst inzwischen darunter. So bleiben die Erdbeeren im Idealfall frei von Schädlingen, reifen deutlich schneller und sind damit besser für den Verkauf kontrollierbar.

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