Agrar TV-Tipps

Donnerstag, 23. September 2021 um 18:00 bis 19:00 Uhr 23.09.21, 18:00 bis 19:00 Uhr
Der Zoo der Zukunft Artenrettung und Erlebniswelt
Exotische Tiere, die hinter dicken Gitterstäben auf und ab laufen dieses Bild bietet sich Zoobesuchern und Zoobesucherinnen längst nicht mehr. Die großen Zoos entwickeln sich zu perfekt durchgeplanten, opulenten Erlebniswelten: Tierparks sind ständig im Wandel. Doch wohin führt dieser Wandel? Diese Frage beschäftigt Dag Encke, Tiergartendirektor in Nürnberg. Er hat den Wandel verfolgt wie kaum ein Zweiter. Auch sein Vater war Zoodirektor, er spielte schon als Kind mit den Affen im Krefelder Zoo. Encke weiß: Zoos müssen viel mehr sein als nur Besuchermagnet für Erlebnishungrige. Sie können eine Arche sein, gefährdete Tierarten retten und einzigartige Zuchtprogramme unterhalten. Jedoch müsse man endlich besser verstehen, was Tiere wirklich brauchen, um sich wohl zu fühlen. (Text: SWR) Deutsche ErstausstrahlungDo 26.11.2020WDR
Freitag, 24. September 2021 um 15:00 bis 15:30 Uhr 24.09.21, 15:00 bis 15:30 Uhr
Südfrüchtehandel im Hamburger Hafen
Folge 197 Was noch für die Generation der Eltern oder Großeltern noch Luxus war, ist heute Alltag: Das ganze Jahr hindurch kann man perfekt gereifte Südfrüchte kaufen. Egal ob bei Aldi, im Biosupermarkt oder auf dem örtlichen Wochenmarkt. Rund 65 Kilogramm Obst isst der Deutsche durchschnittlich pro Jahr. Doch nicht nur der Bedarf, auch die Ansprüche an die Qualität sind in den letzten Jahren gestiegen. Bioanbau und Nachhaltigkeit scheint den Verbraucherinnen und Verbrauchern gerade beim Konsum von Südfrüchten wichtig zu sein. Bananen, Mangos und Ananas machen den größten Anteil von fair gehandelten Produkten aus mit einem Zuwachs von rund acht Prozent. Doch wie wird gewährleistet, dass perfekt gereifte und zunehmend auch bioproduzierte und fair gehandelte Südfrüchte, am besten klimaneutral gehandelt, täglich auf den Tisch kommen können? Die Reportage aus der Reihe Wie geht das? schaut hinter die Kulissen des Fruchthandels in Hamburg. Die Stadt ist wichtiger Umschlagplatz für Obst aus aller Welt. Von hier werden Südfrüchte an Fruchthändler und Supermärkte in ganz Europa weitergeleitet. Welche Logistik ist notwendig, damit die Früchte frisch und knackig in den Regalen der Händler landen? Und was sind die größten Herausforderungen für Importeure, Händler und Kunden? Die Reportage beleuchtet auch, wie die Früchte über den Hafen, den Großhandel und die Reiferei bis zum Verbraucher kommen und welche Menschen den Fruchthandel bestimmen. Dazu gehört beispielsweise die Firma Port International, die als Direktimporteur seit 145 Jahren Fruchthandel in fünfter Generation in Hamburg betreibt. (Text: NDR)
Freitag, 24. September 2021 um 15:30 bis 16:00 Uhr 24.09.21, 15:30 bis 16:00 Uhr
Frischer Fisch aus Hamburg
Folge 121 Früher machten die Kutter im Hamburger Hafen fest und löschten ihren Fang direkt am Fischmarkt. Heute ist der Hamburger Fischmarkt an der Großen Elbstraße einer der größten Handelsplätze für Fisch in Norddeutschland. Pro Jahr werden hier 36.000 Tonnen Frischfisch verarbeitet. Bundesweit gibt es hier die größte Vielfalt an Fischsorten, täglich frisch 60 bis 80 verschiedene Arten Fisch. Jeder siebte in Deutschland verzehrte Fisch wird auf dem Hamburger Fischmarkt gehandelt oder anders gesagt: 17 Prozent des in Deutschland gehandelten Frischfisches kommt aus Hamburg. Täglich fahren ab 23 Uhr die Lastwagen am Fischmarkt vor und bringen große, 350 Kilo schwere Kübel mit Rotbarsch, Kabeljau und Seelachs aus Norwegen, Island und den Faröerinseln, die oft erst am Vortag gefangen wurden. Frische und Qualität sind die entscheidenden Merkmale. Auch exotische Fischsorten wie Thunfisch, Schwertfisch und Teufelsfisch aus Asien, die am Frankfurter Flughafen umgeschlagen werden, kommen per Kühltransport-Lkw nach Hamburg. Der Fischmarkt tritt für die meisten Betriebe als Importeur auf und verkauft die Ware weiter an die Fischgroßhändler in den Markthallen, bei denen ab Mitternacht der Betrieb auf Hochtouren läuft. Dann werden riesige Fischmengen im Akkord filetiert, Bestellungen vorbereitet und die Lager geleert. Erst dann kommen Gastronomen und auch Einzelhändler auf den Fischmarkt, um einzukaufen. Wie geht das? zeigt den Weg des Fisches von der Ankunft auf dem Fischmarkt bis auf den Teller des Konsumenten und den Hamburger Fischmarkt als Drehscheibe des Fischhandels in Deutschland. (Text: NDR) Deutsche ErstausstrahlungMi 27.06.2018NDR
Freitag, 24. September 2021 um 20:15 bis 21:15 Uhr 24.09.21, 20:15 bis 21:15 Uhr
Die Landwirtschaft ist weiblich Die Schwestern vom Fürstenhof und ihre Brüderhähne
Folge 446 Chickens on traditional free range poultry farm. Bild: depositphots Die größte Bio-Hühnerfarm in Mecklenburg-Vorpommern wird hauptsächlich von Frauen gepowert. An ihrer Spitze stehen die beiden Schwestern Annalina und Leonie Behrens, sie müssen alles im Blick behalten. Sei es der regelmäßige Schlupf der über 20.000 bis 60.000 Küken, das Management der 300.000 Legehennen oder das Sortieren und den Vertrieb der acht Millionen Eier, die monatlich produziert werden. Um all diese Dinge müssen sich die beiden Schwestern zusammen mit ihrem Team aus drei weiteren Managerfrauen kümmern. Die von ihrem Vater gegründete Erzeugergemeinschaft besteht aus 19 Betrieben mit der Zentrale in Fürstenhof bei Gnoien. Außer den ökologisch erzeugten Eiern vermarkten die Schwestern auch das Fleisch der Junghennen und Junghähne. Das Biofutter produziert der Betrieb auf insgesamt 6000 Hektar Ackerfläche selbst: Getreide, Mais, Soja, Erbsen und Sonnenblumen. Beim Erntealarm im Sommer müssen die beiden Frauen auch im Trecker oder Lkw sitzen und tatkräftig mithelfen. Die Hähnchenaufzucht (statt Schreddern) und die Vermarktung der sogenannten Bruderhähne haben die Fürstenhofer Frauen als Erste in Mecklenburg-Vorpommern eingeführt. (Text: NDR) Deutsche ErstausstrahlungFr 24.09.2021NDR
Montag, 27. September 2021 um 21:00 bis 21:45 Uhr 27.09.21, 21:00 bis 21:45 Uhr
Treckerfahrer dürfen das!  Wellness für Treckerdame Brunhilde
Nach der langen Tour durch den Südwesten wird Sven Tietzers Trecker-Dame "Brunhilde" nochmal richtig auf Vordermann gebracht. Sie bekommt von Sven das volle Verwöhnprogramm, bevor es final zum großen Weltrekordversuch einer längsten Trecker-Schlange nach Oberschwaben zu den "Zahnradquälern" geht. In der letzten Folge der diesjährigen "Treckerfahrer dürfen das!"-Staffel heißt es, sich bereit zu machen für einen Weltrekord. Es geht quer durch den Südwesten, bevor Sven erfrischt und "Brunhilde" verjüngt zum finalen Treffen mit den oberschwäbischen "Zahnradquälern" fahren. Svens erste Verabredung führt ihn und seine Porsche-Lady Brunhilde auf die Hochfläche der Schwäbischen Alb. In Hohenstein geht es auf den Hof von Büffel-Bauer Willi Wolf. Diese Begegnung nimmt tatsächlich abenteuerliche Züge an, denn Willi hat Rücken und Sven muss kurzerhand vom Trecker aufs Pferd umsatteln und die Büffel zusammentreiben. Nach einer wilden Büffeljagd geht es für Sven zum zweiten Mal nach Leibertingen zu den Porsche-Experten Anton und Alexander Biselli. In deren Werkstatt wurde Brunhilde bereits einer Inspektion unterzogen. Dieses Mal sollen dem alten Porsche-Trecker ein paar neue "Hüftgelenke" verpasst werden. Vater und Sohn Biselli sind vorbereitet und können es kaum erwarten. Mit Witz und Verstand machen sich die beiden Schrauber an Brunhilde. Mit neuer "Hüfte" treffen Brunhilde und Sven auf Treckerfahrer Michael Silbereis. Der Porsche-Designer hat an inspirierender Stelle, mit Blick auf den Bodensee sein mobiles Homeoffice aufgeschlagen. Mit Rat und Tat sowie Stift und Papier führt er Sven in sein kreatives Handwerk ein und erklärt, warum Brunhilde ein ewiger Design-Klassiker bleiben wird. Für eine Abkühlung der besonderen Art geht es dann in ein Waldstück nahe Pfullingen. Markus Kretschmer und seine Bulldog-Freunde wollen mitten im Wald einen beheizten Pool aus Strohballen bauen. Fassungsvermögen: 20 000 Liter. Das Wasser muss nur noch herangeschafft und die Trecker-Heizung in Gang gebracht werden. Finale in Oberschwaben. Sven besucht ein letztes Mal die Zahnradquäler rund um Martin Nadler. Die Jungs hatten auf ihrem Acker die längste Trecker-Schlange der Welt geplant, die aber Corona-bedingt ausfallen muss. Trotzdem lassen die Männer sich nicht bremsen. Sie haben etwas Kurioses gebaut - einen 'Hau den Lukas" - mit dem Sven drei Trecker inklusive seiner Brunhilde anschmeißen kann. Die Jungs bringen den norddeutschen Treckerfahrer nochmal gehörig ins Schwitzen. Aber Sven sorgt auch noch für einen Hit: Die längste Trecker-Schlange der Welt 2.0.

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