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Agrar TV-Tipps

Sonntag, 20. Juni 2021 um 15:15 bis 15:45 Uhr 20.06.21, 15:15 bis 15:45 Uhr
Der Hüttenwirt vom Kandel - Kühe hüten mit dem Gleitschirm
"Die Leute kommen hier hoch, um runterzukommen", sagt Andreas Beha, der Wirt von der Gummenhütte. Von Juni bis November ist die Hütte geöffnet. Beha nennt sich auch "Fensterliwirt", weil er seine Gäste mit Speisen und Getränken aus dem Fenster der Hütte versorgt. Zur Hütte mit atemberaubender Aussicht gehören auch mehr als 90 Kühe, die die Glottertäler Weidegenossenschaft dem Wirt anvertraut. "Die Leute kommen hier hoch, um runterzukommen", sagt Andreas Beha, der Wirt von der Gummenhütte. Von Juni bis November ist die Hütte für Wandernde sowie Mountainbiker*innen geöffnet. Andreas Beha nennt sich auch "Fensterliwirt", weil er seine Gäste mit Getränken, Wurst, Käseplatten und selbstgemachten Kuchen aus dem Fenster der Hütte versorgt. Eine Tradition, die schon seine Vorgänger praktiziert haben. Zur Hütte mit atemberaubender Aussicht gehören auch mehr als 90 Kühe, die die Glottertäler Weidegenossenschaft dem Wirt anvertraut hat. Im Sommer genießen die Kühe die Weiden auf dem Kandel. Der umtriebige Naturbursche Andreas Beha ist leidenschaftlicher Gleitschirmflieger und Mountainbiker. Lange lebte er in Kanada. Als vor sieben Jahren die Bäuerinnen und Bauern für die Gummenhütte einen neuen Pächter gesucht hatte, bewarb er sich mit Erfolg. An schönen Tagen kommen manchmal bis zu 400 Biker*innen und Wandernde über den Tag verteilt. Jetzt in der Corona-Zeit gilt auch auf dem Kandel: Abstand, Maske und Hygiene. Nicht immer einfach. Vor allem, wenn nicht genügend Personal am Start ist. "Mensch Leute" begleitet Andreas Beha bei seinem Spagat zwischen Hüttenwirt und Kuhhirte. Als gelernter Bäcker backt er sein Brot und seine legendäre Linzertorte in der Bäckerei seines Freundes. Auf der Hütte gibt es vor allem Produkte aus dem Glottertal. Dazu besucht er seine Produzentinnen und Produzenten, bringt die Kühe auf neue Weiden und im Oktober ins Tal. Je nach Wetterlage schließt er die Hütte im November. Normalerweise wäre das dann auch der Zeitpunkt, an dem er sich nach Kanada als Skilehrer verabschiedet. Doch 2020 war alles anders. Wie hat er den Winter verbracht? Autor: Gabriele Damasko 07.12.2020 SWR
Sonntag, 20. Juni 2021 um 17:00 bis 17:30 Uhr 20.06.21, 17:00 bis 17:30 Uhr
Weizen in Gefahr Wie Getreidepilze unsere Ernten bedrohen
26 Min. Weizen ist nach Reis das wichtigste Grundnahrungsmittel der Weltbevölkerung. Etwa 800 Millionen Tonnen werden jährlich produziert. Auf einer Gesamtfläche, die dreimal so groß ist wie Frankreich. Doch die Ernten sind nicht mehr sicher. Neue Getreidepilze, sogenannte Roste, bedrohen die Felder auch in Mitteleuropa. Am Globalen Rost-Referenzzentrum in Dänemark werden die weltweiten Epidemien überwacht. Gleichzeitig versuchen Forscher auf allen Kontinenten, die Gefahren der neuen Pilze zu bannen. Und Züchter arbeiten an neuen, resistenten Weizensorten. Ein Wettlauf, der gewonnen werden muss. Die Ernährung der Welt steht auf dem Spiel. Die Xenius-Moderatoren Gunnar Mergner und Pierre Girard treffen Stefan Blum. Er ist Müller in der historischen Hofbräuhaus-Kunstmühle in München. Sie erleben, wie aus harten Weizenkörnern feinstes Mehl wird. Und sie erfahren, ob die Münchner Müller von Getreideepidemien und Ernteverlusten betroffen waren. (Text: arte)
Sonntag, 20. Juni 2021 um 18:40 bis 19:10 Uhr 20.06.21, 18:40 bis 19:10 Uhr
Die Artischocke - Zartes Herz Venetiens
Die violette Artischocke ist eine Spezialität der Lagune von Venedig, einer einzigartigen Landschaft zwischen Festland und Meer. Vor allem die allerersten Knospen der Artischocke, die zarten Castraure, reißen die Venezianer den Händlern aus der Hand. Auf die überregionalen Märkte schafft es diese Delikatesse fast nie. Angebaut wird die Pflanze auf der Laguneninsel Sant'Erasmo. Autorin Emanuela Casentini hat hier die Brüder Finotello besucht. Als sie vor 20 Jahren den Hof ihrer Eltern übernahmen, schien Landwirtschaft kaum noch profitabel zu sein. Aber seit die Brüder gemeinsam mit den anderen Bauern der Insel eine Genossenschaft gründeten, Sortenschutz beantragten und die professionelle Vermarktung vorantrieben, geht es mit der lokalen Spezialität bergauf. Die Brüder Finotello betreiben erfolgreiche Direktvermarktung - mit dem Boot. Und falls jemand nicht weiß, was man mit Artischocken alles machen kann - Carlo Finotellos Ehefrau Cosetta hat die besten Rezepte der Insel in einem Buch gesammelt. Regie: Emanuela Casentini Die Reihe erzählt Geschichten von alten Traditionen und neuen Herausforderungen und porträtiert nicht zuletzt Menschen, die sich mit Leidenschaft für den Erhalt alter Obst- und Gemüsesorten einsetzen. Die vier Beträge führen durch vier Jahreszeiten und in vier sehr unterschiedliche europäische Anbaugebiete.
Sonntag, 20. Juni 2021 um 18:40 bis 19:15 Uhr 20.06.21, 18:40 bis 19:15 Uhr
Zartes Herz Venetiens: Die violette Artischocke
Bild: BonGusto Die violette Artischocke ist eine Spezialität der Lagune von Venedig, einer einzigartigen Landschaft zwischen Festland und Meer. Vor allem die allerersten Knospen der Artischocke, die zarten Castraure, reißen die Venezianer den Händlern aus der Hand. Auf die überregionalen Märkte schafft es diese Delikatesse fast nie. Angebaut wird die Pflanze auf der Laguneninsel SantErasmo. Autorin Emanuela Casentini hat hier die Brüder Finotello besucht. Als sie vor 20 Jahren den Hof ihrer Eltern übernahmen, schien Landwirtschaft kaum noch profitabel zu sein. Aber seit die Brüder gemeinsam mit den anderen Bauern der Insel eine Genossenschaft gründeten, Sortenschutz beantragten und die professionelle Vermarktung vorantrieben, geht es mit der lokalen Spezialität bergauf. Die Brüder Finotello betreiben erfolgreiche Direktvermarktung mit dem Boot. Und falls jemand nicht weiß, was man mit Artischocken alles machen kann Carlo Finotellos Ehefrau Cosetta hat die besten Rezepte der Insel in einem Buch gesammelt. (Text: arte)
Montag, 21. Juni 2021 um 15:00 bis 16:00 Uhr 21.06.21, 15:00 bis 16:00 Uhr
Vom Stallburschen in die Champions League
Folge 330 (60 Min.) Bild: NDR Auf dem mecklenburgischen Gut Groß Viegeln dreht sich alles um Sportpferde. Holger Wulschner hat wie kein zweiter Springreiter aus den neuen Bundesländern Karriere gemacht. Wenn er nicht mit seinen Pferden um die halbe Welt reist und bei großen Turnieren startet, bildet er auf seiner Anlage in Groß Viegeln bei Rostock Nachwuchspferde aus, gemeinsam mit seiner Frau Astrid. Obendrein veranstalten sie auch eines der höchstdotierten Springturniere Norddeutschlands. Dass er es einmal so weit schafft, hätte er selbst nicht für möglich gehalten. Wulschner war schon als junger Bursche begeistert von Pferden und der Reiterei. Mit 15 wurde er DDR-Jugendmeister. Er ist gelernter Facharbeiter für Pferdezucht, war Angestellter in der Schweineproduktion und durfte an den Wochenenden das beste Pferd des Betriebes bei Turnieren reiten. Sein Schlafplatz war dann eine Luftmatratze im Viehanhänger. Nach der Wende wurde Wulschner Profi. Vor fast 20 Jahren gewann er das berühmte Deutsche Spring-Derby in Hamburg. Exakt 25 Jahre nach dem Mauerfall war er Rider of the Year und ist heute, mit 55 Jahren, immer noch im Perspektivkader der Nationalmannschaft. Nur logiert Wulschner mittlerweile in einem 250.000 Euro teuren Luxuspferdetransporter. Als erster Reiter Mecklenburg-Vorpommerns bekam er schließlich einen Startplatz in der höchstdotierten Springserie der Welt: der Global Champions League. die nordstory begleitet den Pferdemann Holger Wulschner einen Sommer lang bei allen Herausforderungen, die es zu meistern gilt. (Text: NDR)

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