Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Agrar TV-Tipps

Mittwoch, 14. April 2021 um 15:00 bis 16:00 Uhr 14.04.21, 15:00 bis 16:00 Uhr
Der Doktor und die Inselviecher
Folge 151 (60 Min.) Die Arbeit als Inseltierarzt ist herausfordend. die nordstory erzählt aus dem turbulenten Alltag und zeigt, was das Leben eines Insulaners besonders macht. Karl-Ludwig Solaro hat zusammen mit seiner Frau Katrin eine Tierarztpraxis auf Norderney. Aber er behandelt nicht nur die Tiere auf Norderney, sondern auch auf den benachbarten Ostfriesischen Inseln. Dann hält seine Frau in der Praxis die Stellung. Karl-Ludwig Solaro eilt mit Fähre, Fahrrad oder Flugzeug zu seinen Hausbesuchen. Er hat alles dabei, was die Tierpatienten benötigen, vom Impfstoff, dem kleinen OP-Besteck bis hin zum mobilen Röntgengerät. Langeweile kennen die beiden nicht: Sie haben vier Kinder, dazu kommen Austauschschüler, Praktikanten und unzählige Haustiere. Das bereichert den Inselalltag. Trotz aller außergewöhnlichen Mühen hat sich Karl-Ludwig Solaro mit seinem Job auf Norderney einen Lebenstraum erfüllt, denn dort ist er geboren und Insulaner durch und durch. (Text: NDR)
Mittwoch, 14. April 2021 um 18:00 bis 18:30 Uhr 14.04.21, 18:00 bis 18:30 Uhr
Schatten unter der Sonne Windkraft in der Ägäis
Folge 115 Schatten unter der Sonne Windkraft in der Ägäis (Folge 115) Bild: BR/Stelios Efstathopoulos In Griechenland sind während des Lockdowns und teils im Verborgenen Pläne für gigantische Windparks entwickelt oder umgesetzt worden. Mit der Folge, dass europäische Naturschutzgebiete und Kulturdenkmäler zerstört werden. Griechenland will bis 2030 die Energiewende, weg von der Kohleverstromung, hin zu erneuerbaren Energie schaffen. Doch was die Regulierungsbehörde an Anlagen genehmigt hat, übersteigt die dafür benötigten Ziele um mehr als 100 Prozent. Es geht also auch um das Geschäft mit der Grünen Energie: den Profit beim Bau der Infrastruktur und der Windräder sowie um den Export von grünem Strom. Fast alle Inseln der Ägäis kommen für die industriellen Großprojekte in Frage, auch Natura 2000 Gebiete, also von der EU als besonders schützenswert eingestufte Landschaften. Die griechische Umweltbehörde hat schon lange Alarm geschlagen, wurde aber übergangen. Jetzt gibt es immer mehr Unterstützer für die Inseln und ihre Bewohner in Europa. Europa nostra hat fünf der Kykladeninseln in die Rubrik der sieben gefährdetsten Orte eingestuft, um sie vor der Zerstörung zu bewahren. Sind die Inseln noch zu retten? (Text: ARD) Deutsche ErstausstrahlungSa 13.03.2021Das Erste
Mittwoch, 14. April 2021 um 20:15 bis 21:00 Uhr 14.04.21, 20:15 bis 21:00 Uhr
Was die Strohschwein-Idee von Edeka bringt/Spargelzeit: Wie Erntehelfer*innen unter Corona-Bedingung
  Die Idee ist eigentlich recht simpel: wir geben dem Schwein mehr Platz und stellen es im Stall auf jede Menge Stroh, statt auf Metallgitter. Zudem wird das Fleisch im Anschluss nur regional vermarktet. Dieser Plan steckt hinter der Strohschwein-Initiative des Lebensmittelhändlers Edeka. In Hessen ist die Idee jetzt Realität, das Fleisch von Tieren mit besseren Haltungsbedingungen gibt's bereits zu kaufen. Mehr Tierwohl - eine gute Idee! Nur wie weit reicht der Plan, hat die gute Idee echte Auswirkungen auf das System der Fleischindustrie - oder ist es nur der berühmte Tropfen auf den heißen Stein? Spargelzeit: Wie Erntehelfer*innen unter Corona-Bedingungen arbeiten   Die Spargelernte ist gesichert! Nach den Erfahrungen im vergangenen Jahr rund um Einreiseverbote für Saisonarbeitskräfte, die zum Beispiel auf den südhessischen Spargelfeldern dringend gebraucht werden, hat die Politik sich etwas ausgedacht. 102 Tage statt wie bisher 70 Tage sozialversicherungsfreie Beschäftigung. Doch wem hilft das? Wir sind auf einem Spargelhof, zeigen wie dort jetzt gearbeitet, gewohnt und getestet wird - und fragen auch den Bauern, was ihn der zusätzliche Aufwand kostet.
Donnerstag, 15. April 2021 um 20:15 bis 21:00 Uhr 15.04.21, 20:15 bis 21:00 Uhr
Macht gutes Wetter aggressiv?
45 Min. Bild: depositphotos Macht gutes Wetter aggressiv? Wohl jeder kennt es: Regen, Wind und Kälte schlagen aufs Gemüt. Wie schön wären da Sonne und Wärme, denken die meisten. Doch Studien zeigen: An extrem heißen Tagen macht das nicht fröhlicher, sondern aggressiv. Studien kamen zu dem Ergebnis: Autofahrer geraten an Hitzetagen schneller in Rage, es geschehen mehr Morde, bei Demonstrationen kommt es schneller zu Gewalt. Schon jetzt sind sich Klimaforscher einig, dass in Zukunft mit mehr Hitzewellen im Sommer zu rechnen ist. Was heißt das für unser Zusammenleben? (Text: hr-fernsehen)
Donnerstag, 15. April 2021 um 21:00 bis 22:00 Uhr 15.04.21, 21:00 bis 22:00 Uhr
Pilze: Die biologische Wunderwaffe
Pilze haben ein ungeahntes Potenzial im Kampf gegen viele Herausforderungen der Zukunft. Ihre Anpassungsfähigkeit und die Fülle ihrer Erscheinungsformen faszinieren nicht nur Wissenschaftler.Pilze sind die fleißigsten Abfallentsorger der Welt. Sie werden als intelligente Netzwerke erforscht, als Quelle neuer chemischer Substanzen für die Entwicklung von Medikamenten gegen resistente Keime und als Nahrungsmittel für eine wachsende Weltbevölkerung.Die Biotechnologin und Mikrobiologin Professor Vera Meyer erforscht an der TU Berlin die eindrucksvollen Eigenschaften der Pilze als Baustoffe und ist überzeugt, dass sie uns helfen ...
Donnerstag, 15. April 2021 um 21:45 bis 22:15 Uhr 15.04.21, 21:45 bis 22:15 Uhr
Ausgemolken! Bauern steigen aus der Nutztierhaltung aus
Landwirt Matthias Obenhack betreibt seinen Hof in Mittelhessen und steht kurz vor dem finanziellen Aus. Da hört er von der Idee der Lebenshöfe. Die Tierschützerin Julya Dünzl und der Agrarökonom Timo Geuß wollen seine Tiere vor der Schlachtung retten und ihn bei der Umstellung seines Betriebes in einen Lebenshof unterstützen.   Landwirt Matthias Obenhack betreibt seinen Hof in Mittelhessen und steht kurz vor dem finanziellen Aus. Da hört er von der Idee der Lebenshöfe. Die Tierschützerin Julya Dünzl und der Agrarökonom Timo Geuß wollen seine Tiere vor der Schlachtung retten und ihn bei der Umstellung seines Betriebes in einen Lebenshof unterstützen. Auch wenn der junge Bauer schon länger ethische Bedenken zur heutigen Nutztierhaltung hat, so muss er sich erst einmal daran gewöhnen, dass seine Milchkühe, Mastschweine und Legehennen plötzlich ein Leben ganz ohne Nutzen für den Menschen leben dürfen. Finanziert werden soll dieses Projekt durch Spenden und Patenschaften, die der Verein "Lebenstiere" vermittelt. Landwirte, die wie Matthias Ovenhack in das Programm einsteigen, erhalten monatlich feste Zuwendungen, die es ihnen ermöglichen, die Betriebe ohne eine Tiernutzung zu erhalten. Die Bedingung ist, den Hof auf ökologische und rein pflanzliche Landwirtschaft umzustellen. Kann das funktionieren? Wird die Familie davon leben können? Julya Dünzl und Timo Geuß versuchen, auf Demos und in Online-Foren die Idee der "Transfarmationen" voranzutreiben. Immer wieder melden sich aber auch verzweilte Bauern bei ihnen und bitten um Unterstützung. Inspiratorin des neuen Weges ist die Schweizer Philosophin Sarah Heiligtag, bei der Timo Geuß gelernt hat. Ihnen allen geht es bei ihrer Mission nicht nur um das Tierwohl, sondern auch um ethisch vertretbare Lösungen zu den Themen Klimawandel und Welternährung.

xs

sm

md

lg

xl