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Der Weg zum Jagdhund / Deckrüden

In unserer Rubrik „Blog des Monats“ stellen wir euch dieses Mal den Blog „Labrador Neo“ vor. Neo ist ein gelber Labrador, welcher zum Jagdhund ausgebildet und zum Deckrüden zugelassen wurde. Der Blog beschreibt sehr schön, welche Prüfungen und Untersuchungen abgelegt werden müssen, um eine Tauglichkeit zu erhalten.

Da Labradore zur Kategorie der Apportierhunde gehören und das Vorstehen nicht angewölft ist, unterscheiden sich die Prüfungen der Labradorvereine (z.B. DRC und LCD) in diesem Punkt wesentlich zu den Prüfungen der normalen Gebrauchshundevereine.
Um die jagdlichen Anlagen zu sichten, wird zunächst die JP/LR abgelegt, die Jugendprüfung für Labradore. Hierbei geht es darum, das Verhalten und die Arbeitsweise des Hundes zu beurteilen. Der Hund wird in den verschiedensten Bereichen geprüft. Dazu gehört fachübergreifend die Arbeit nach dem Schuss, wo der Hund sich in der Wasser-, Feld- und Waldarbeit beweisen muss. Bei all diesen Kategorien wird zudem überprüft, wie der Hund mit seinem Führer zusammenarbeitet. Hat man diese Prüfung geschafft, sind die Grundlagen zum Jagdhund geschaffen. Vor dem Gesetz ist der Hund nach dieser bestandenen JP/LR allerdings noch kein brauchbarer Jagdhund. Um diesen Status zu erlangen, gibt es folgende Wege: Einerseits kann der Labrador die BLP (Bringleistungsprüfung) oder die Brauchbarkeitsprüfung gem. §6 BPO NRW ablegen. Zweitere ist auch für alle anderen Jagdhunderassen geeignet. Unser Labrador aus dem Blog hat beide Prüfungen erfolgreich absolviert.

Damit ein Labrador als Deckrüde in einem anerkannten Verein zugelassen wird, muss der Hund noch einen Wesenstest und eine Formwertbeurteilung absolvieren. Beim Wesenstest muss sich der Retriever in Stresssituationen gegenüber Menschen und Umwelteinflüssen beweisen. Beim Formwert geht es darum, wie der Hund gebaut ist, ob er eine korrekte Gangart hat und ob ein gutes Scherengebiss vorhanden ist.
Letzte Hürde zur Zuchtzulassung sind eine Reihe gesundheitlicher Untersuchungen. Dazu gehört das Röntgen der Hüften, Augenuntersuchungen und Tests auf diverse Erbkrankheiten und Gendefekte.
Unser Labrador Retriever Neo konnte alles bestehen und ist durch seine erfolgreich absolvierten Jagdprüfungen für die jagdliche Leistungszucht freigegeben worden. Die Zuchtzulassung gibt es übrigens nur, wenn eine korrekte offizielle Ahnentafel vorliegt.

Was soll das Ganze eigentlich? Zugegeben, die hohen Auflagen sind eine große Hürde bis zur Zuchtzulassung. Die Gründe dafür aber umso einleuchtender. Der DRC e.V. schreibt dazu: „Zuchtziel im DRC ist ein gesunder, wesenssicherer, leistungsfähiger Hund, der dem FCI-Standard entspricht. Erbliche Defekte und Krankheiten werden daher erfasst und systematisch bekämpft. Der Labrador ist in der Regel ein gesunder Hund. Wie aber bei den meisten Hunderassen gibt es auch bei ihm Erbkrankheiten.“
Weitere Informationen zum Zuchtziel gibt es direkt beim DRC.

Wenn ihr weitere Eindrücke über den Werdegang erhalten möchtet, schaut doch einfach mal rein unter https://labrador-neo.de/

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