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Der Traum vom Biodorf | doku | erlebnis hessen

Wissen, woher der Salat auf dem Abendbrottisch kommt - für immer mehr Menschen ist das wichtig. Doch nach wie vor kämpfen kleine Betriebe ums Überleben. Der biologisch geführte "Sonnenhof" von Jung-Landwirt Matthias Zinke im Braunfelser Ortsteil Neukirchen geht hierbei einen besonderen Weg: Er setzt auf die sogenannte "Solidarische Landwirtschaft". Die Idee: Menschen aus der Region kaufen verbindlich Anteile an der Gemüseproduktion und unterstützen so Anbau und Verteilung vor Ort - eine Art "Gemüse-Abonnement", das die Arbeit der Landwirte absichert und den Hof am Leben erhält.Die Idee: Menschen aus der Region kaufen verbindlich Anteile an der Gemüseproduktion und unterstützen so Anbau und Verteilung vor Ort - eine Art "Gemüse-Abonnement", das die Arbeit der Landwirte absichert und den Hof am Leben erhält.

Ob das Projekt funktioniert, entscheidet sich alljährlich bei einer "Biete-Runde", in der Interessenten anonym angeben, wie viel Geld sie monatlich zahlen wollen. Die Anteilseigner erhalten gesunde Lebensmittel aus der Nachbarschaft, und sie tragen dazu bei, die Landwirtschaft zu verändern: weg von industrieller Produktion, hin zu natürlichen Anbaumethoden.
Doch der Traum nicht nur von Familie Zinke geht noch weiter. Am Ende soll ein Zusammenleben Gleichgesinnter stehen. So soll nach und nach ein "Biodorf" entstehen, mit Carsharing und alternativen Wohnformen. Wie jedes Jahr steht am Anfang die Frage: Finden sich genug Anteilsnehmer, die bereit sind, die solidarische Landwirtschaft zu unterstützen? Autor Uli Pförtner hat das Team vom Sonnenhof eine Saison lang begleitet - durch ein Jahr, das von Wetterextremen und großen Herausforderungen geprägt war.

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