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Ernte

Klimawandel erfordert politisches Handeln

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Der Klimawandel erhöht nach Einschätzung des agrarpolitischen Sprechers der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Albert Stegemann, zunehmend den Druck auf die Landwirtschaft und die Wirtschaftlichkeit der Betriebe. "Unser Ziel muss sein, die Landwirtschaft weltweit noch nachhaltiger und effizienter zu gestalten und dadurch klima- und umweltschädliche Emissionen zu mindern", betonte der CDU-Politiker anlässlich des heute vorgelegten offiziellen Ernteberichts 2019.


Stegemann sieht sich durch Verlauf und Ergebnisse der Vegetationsperiode mit neuen Hitzerekorden und erneutem Regenmangel in seiner Forderung nach politischer Flankierung bestätigt. Der Erntebericht mache deutlich, "dass wir schnellstmöglich den Steuersatz für Dürreversicherungen von 19 % auf dann 0,03 % der Versicherungssumme senken müssen".
Sorge bereitet dem Unionspolitiker besonders der Einbruch beim Rapsanbau. "Wir benötigen Raps in einer vielfältigen Fruchtfolge", betonte Stegemann. Um das zu gewährleisten, müsse beispielsweise im Rahmen der Klimaschutzgesetzgebung die Treibhausgasminderungsquote bei Kraftstoffen angehoben werden.
Auch Grünen-Agrarsprecher Friedrich Ostendorff sieht die diesjährige Ernte im Zusammenhang mit dem Klimawandel. Bäuerinnen und Bauern seien in ihrer Existenz direkt von der Klimakrise betroffen und zugleich wichtige Bündnispartner im Kampf für mehr Klimaschutz. "Neben kraftvollen Steuerungsmaßnahmen zur Emissionsreduktion brauchen wir innovative Konzepte, um die Extremwetter besser abzufedern", erklärte Ostendorff.
Zudem müsse klar sein, "dass der Humusaufbau eine der Kernaufgaben der Bodenbewirtschaftung ist". Ein humoser Boden könne Feuchtigkeit besser halten, CO2 binden und sei bei Starkregen robuster gegen Erosion. Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner warf der Grünen-Politiker vor, Krisen zu beschönigen und echte Innovationen zu behindern. AgE (30.08.2019)
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