Legehennenaufzucht- und Legebetriebe für Tierwohl-Netzwerk gesucht

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(BFL). Mit finanzieller Unterstützung testen, was für mehr Tierwohl im eigenen Stall sorgt: Das bieten die Modell- und Demonstrationsvorhaben Tierschutz (MuD) des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Im Themennetzwerk zu verbesserten Haltungsbedingungen von Legehennen sind noch Plätze frei. Landwirte, die Neues in Sachen Automatisierungstechniken oder Haltungsumwelt ausprobieren und von Tierschutzberatung profitieren wollen, können sich bis zum 14. Juli 2017 beim Tierschutz-Kompetenzzentrum bewerben.
Für einen Zeitraum von zwei Jahren sucht die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) Betriebe, die neue Erkenntnisse und Verfahren zur Verbesserungs des Tierschutzes in der Legehennenhaltung testen und vermitteln. Dazu erstellen sie unter fachkundiger Beratung des Tierschutz-Kompetenzzentrums einen Aktivätenplan mit Inhalten wie

• Einbau von Automatisierungstechniken, beispielsweise zur Fütterung,

• Verbesserung der Haltungsumwelt durch beispielsweise neue Beschäftigungsmaterialien oder Sandbad,

• Innovative Sitzstangen oder weitere Veränderung der Haltungseinrichtung oder

• Bau von Außenklimabereichen oder Grünauslauf.
Die Betriebe erfahren eine regelmäßige Beratung durch das Tierschutz-Kompetenzzentrum, außerdem werden projektbedingte Ausgaben in Höhe von bis zu 100.000 Euro gefördert.
Weitere Informationen enthält die Bekanntmachung unter www.mud-tierschutz.de/betriebe-gesucht.
Hintergrundinformation
Die MuD Tierschutz stehen im Kontext der Bundesinitiative „Eine Frage der Haltung – Neue Wege für mehr Tierwohl“. Ziel der MuD ist es, die Lücke zwischen Wissenschaft und Praxis zu schließen sowie innovative Ergebnisse auf den landwirtschaftlichen Betrieben modellhaft umzusetzen. Die MuD Tierschutz werden vom BMEL gefördert, Projektträger ist die BLE.


(Quelle: BLE). (05.07.2017)
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