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Wald

SPD-Forstsprecher Wiese betont Handlungsbedarf für den Wald

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Einen Antrag der Koalitionsfraktionen zum Wald hat der forstpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Dirk Wiese, angekündigt. Es gehe um eine Standortbestimmung der hiesigen Forstwirtschaft angesichts der Klimaveränderungen und den daraus resultierenden politischen Schlussfolgerungen, aber auch um die Chancen, die sich aus der Digitalisierung erheben, erklärte Wiese im Ergebnis eines Fachgesprächs seiner Fraktion vergangene Woche in Berlin.
Dem SPD-Politiker zufolge haben die Wälder in Deutschland teilweise extrem unter dem Sommer 2018 und der langanhaltenden Trockenheit sowie den Sturmschäden gelitten. Derzeit erlebe der Wald in Deutschland und Europa seine vielleicht schwierigste Phase seit Beginn der modernen Forstwirtschaft. "Der Klimawandel ist im Wald angekommen", stellte Wiese fest. Es gelte, jetzt die richtigen Weichen dafür stellen, "dass das Multitalent Wald in seinen vielen Funktionen für Klima und Wirtschaft sowie als Ort der Artenvielfalt erhalten bleibt".
Der Wald sei ein Ort der biologischen Vielfalt, Wirtschaftsstandort, Arbeitgeber, Erholungsraum, Klimasenke und wichtiger Wirtschaftssektor im ländlichen Raum, stellte der SPD-Politiker fest. Er erinnerte an die Vereinbarungen im Koalitionsvertrag, die Charta für Holz 2.0 weiter auszubauen und die Waldstrategie 2020 durch Merkmale der Biodiversität zu ergänzen. Die Ergebnisse des Fachgesprächs mit Vertretern der Forstwirtschaft und der Holzindustrie werde man auch bei den Haushaltsverhandlungen berücksichtigen. AgE (14.05.2019)
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