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Matif

Weizen- und Maiskurse zuletzt wieder im Aufwind

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Die Futures auf Weizen und Mais haben sich an der Pariser Terminbörse in den vergangenen Handelstagen deutlich verteuert, was vor allem die Papiere auf Ware aus der kommenden Ernte betraf. Der Weizenkontrakt mit Fälligkeit im Dezember 2021 wurde heute gegen 13.40 Uhr für 208,25 Euro/t gehandelt; das war ein neues Laufzeithoch. Der Abrechnungskurs vom vergangenen Freitag wurde damit um 8,25 Euro/t oder 4,1 % übertroffen. Auch der vordere Maifuture legte spürbar zu, und zwar um 6,75 Euro/t oder 3,2% auf 219,5 Euro/t.


Der Matif-Maiskontrakt mit Fälligkeit im November 2021 erreichte gestern mit 197 Euro/t ein Zwölfmonatshoch. Heute Mittag kostete der Future 195,50 Euro/t, was im Vergleich zum Abrechnungskurs von vor sieben Tagen einem Plus von 6 Euro/t oder 3,2 % entsprach. Der Frontkontrakt zur Lieferung im Juni verteuerte sich indes um 4,25 Euro/t oder 2 % auf 221,25 Euro/t.
Analysten begründeten die feste Entwicklung beim Weizen unter anderem mit Spekulationen, dass die für die nächsten Tage vorausgesagte Trockenheit in wichtigen europäischen Erzeugerländern und in den USA zu Ertragseinbußen führen könnte. Darüber hinaus rechnen die Marktakteure mit erheblichen Frostschäden in Frankreich.
Außerdem setzte die Agrarbehörde FranceAgriMer ihre Prognose für die französischen Weizenlieferungen für Nicht-EU-Länder in der laufenden Vermarktungssaison um 100 000 t auf 7,55 Mio t herauf. Sie verwies auf die lebhaften Exporte in den vergangenen Wochen sowie auf die wahrscheinlich anziehende Nachfrage Algeriens und anderer afrikanischer Länder.
Die Verteuerung der Maisfutures führten Marktexperten vor allem auf die festen Vorgaben der Maisfutures in Chicago zurück. Auslöser seien Spekulationen über mögliche Verzögerungen der Maisaussaat in den USA wegen des kalten Wetters gewesen. AgE (19.04.2021)
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