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Pachtpreise

Sachsen-Anhalt will Pachtpreise auf Landesflächen stabil halten

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Pächter von landwirtschaftlichen Nutzflächen im Landeseigentum können in Sachsen-Anhalt für die nächste Zeit von stabilen Pachtpreise ausgehen. Wie Landwirtschaftsministerin Prof. Claudia Dalbert heute mitteilte, haben sich das Magdeburger Agrar- und das Finanzressort darauf verständigt, die Pachtpreise für die landwirtschaftlichen Flächen der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt zum Pachtjahresbeginn am 1. Oktober nicht zu erhöhen.
Laut Dalbert reagiert die Landesregierung damit auf die aktuelle wirtschaftlicher Situation vieler Agrarbetriebe, die noch immer unter den Folgen der langanhaltenden Trockenheit im vergangenen Jahr zu leiden hätten. Der Ministerin zufolge soll die Pause bei den Pachtpreisen zusammen mit der im letzten Jahr beschlossenen Dürrehilfe zur Stabilität und Festigung der landwirtschaftlichen Betriebe im Land beitragen.
In Folge der Dürre war die Getreideernte 2018 in Sachsen-Anhalt nach Angaben des Landesstatistikamtes im Vergleich zum Vorjahr um 25,3 % auf 2,80 Mio t eingebrochen. Das Minus beim mengenmäßig wichtigsten Winterweizen belief sich auf 22,8 %, während die Ernte von Winterraps mit insgesamt 413 400 t sogar um 36,5 % kleiner ausfiel als im Jahr zuvor. Drastische Einbußen mussten die Landwirte auch auf dem Grünland hinnehmen: Die Erzeugung von Grassilage und Heu fiel aufgrund der Trockenheit um fast 38 % kleiner aus als im Jahr zuvor, so dass die Grundfuttersituation auf vielen Höfen bis zum Anschluss an den ersten Schnitt prekär bleiben dürfte. AgE (25.03.2019)
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