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Wölfe

Schweden verzichtet vorläufig auf Bestandsregulierung beim Wolf

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Schweden setzt die umstrittene Regulierung des heimischen Wolfbestands aus. Die Umweltschutzbehörde gab in dieser Woche bekannt, dass - anders als in den Jahren zuvor - für den kommenden Winter keine Lizenzen für den Abschuss von Wölfen erteilt werden. Der Grund dafür liegt in der Populationsentwicklung des Beutegreifers.
Den amtlichen Angaben zufolge hat die jüngste Bestandserhebung ergeben, dass die Zahl der Wölfe mit 300 Tieren leicht hinter das Vorjahresniveau zurückgefallen ist. Damals hatte man noch insgesamt 305 Wölfe gezählt. Nach Einschätzung der Behörde steht die schwedische Wolfspopulation mit 300 Tieren kurz vor dem Erreichen eines günstigen Erhaltungszustands. Deshalb sei vorläufig keine Bejagung mehr erforderlich. Davon unbenommen sei jedoch die Entnahme von auffälligen Tieren.
In Schweden wird der Wolfbestand seit Jahren über Lizenzjagden reguliert. Im Winter 2017/18 waren beispielsweise 22 Tiere zum Abschuss freigegeben worden. Die Praxis wird jedoch regelmäßig von Natur- und Tierschützern kritisiert, so dass die Freigabe der Abschussquoten oft erst gerichtlich geklärt werden muss. AgE (16.06.2019)
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