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Polen

Afrikanische Schweinepest breitet sich weiter aus

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Die Afrikanische Schweinepest (ASP) rückt in Polen weiter in Richtung Westen vor. Die oberste Veterinärbehörde des Landes registrierte allein in der Woche vom 22. bis zum 28. Juli 28 neue ASP-Funde mit insgesamt 45 Wildschweinen, von denen zwei Tiere Antikörper gegen die Seuche und damit eine Teilresistenz aufwiesen, was die Verbreitung der Krankheit im Bestand begünstigt. Seit Jahresbeginn wurden damit landesweit 1 444 ASP-Fälle bestätigt.


Hinzu kommt, dass ein Teil der Seuchenfälle in Gegenden verzeichnet wurde, in denen die Afrikanische Schweinepest zuvor nicht aufgetreten war oder diese sich auf nur wenige Einzelfälle beschränkte. Problematisch ist aus Sicht von Fachleuten insbesondere, dass die Krankheit zunehmend im Westen der Wojewodschaft Masowien auftritt und seit dem ASP-Nachweis im Landkreis Płock nur noch rund 20 km von der bisher nicht betroffenen Wojewodschaft Łódź entfernt ist.
Der bisher nur in der "gelben Zone" liegende Landkreis soll nun zumindest teilweise in den Bereich der "roten Zone" aufgenommen werden, was mit Einschränkungen beim Viehverkehr und erhöhten Anforderungen an die Biosicherheit verbunden ist. AgE (07.08.2019)
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