Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Sondersitzung

Unionsminister gegen einseitige Umweltausrichtung der GAP

Weitersagen: WhatsApp Facebook Twitter Mail
 
Gegen eine einseitige Ausrichtung der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auf Umwelt- und Klimaziele sprechen sich die Länderagrarminister von CDU und CSU aus. "Die GAP muss weiterhin zur Ernährungssouveränität und zur Einkommenssicherung landwirtschaftlicher Familienbetriebe beitragen", heißt es in einem "Statement" der vier Ressortchefs aus Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen. Darin bekennen sich die Unionspolitiker zur Ersten Säule, die auch als "Beitrag zur Krisensicherheit" zu verstehen sei.
Die Minister plädieren für eine stärkere strukturpolitische Komponente in der GAP, um dem "Höfesterben" entgegenzutreten: "Die gesellschaftlich gewollten kleineren und mittleren Betriebe sind durch eine hohe Umverteilung auf die ersten Hektare besonders zu stärken", lautet die Forderung. Junge Menschen will man auf verschiedenen Wegen unterstützen, Betriebe zu übernehmen oder zu gründen.
Ausdrücklich wird die Bedeutung einer starken Zweiten Säule betont. Diese diene dazu, die notwendige Modernisierung der landwirtschaftlichen Betriebe mit regional angepassten Maßnahmen fortzusetzen und die gesellschaftlichen Leistungen der Landwirte in den Ländern ausreichend zu honorieren.
Unterstützt wird das Ziel, dass die GAP einen größeren Beitrag zum Schutz der Umwelt und zum Kampf gegen den Klimawandel leisten soll. Voraussetzung dafür sei ein Regelwerk mit verbindlichen europäischen Leitplanken im Rahmen der "Grünen Architektur". Nur so könnten Wettbewerbsverzerrungen auf dem europäischen Binnenmarkt vermieden werden. AgE (29.05.2020)
Weitersagen: WhatsApp Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Nationale Umsetzung von RED II
Biokraftstoffwirtschaft pocht auf Nachbesserungen
14.01.2021 — Die Biokraftstoffwirtschaft macht weiter Front gegen die geplante Umsetzung der Erneuerbare-Energien-Richtlinie II (RED II) der Europäischen Union im Verkehrssektor. Aus Sicht einer Verbändeallianz ist der vom Bundesumweltministerium vorgelegte Gesetzentwurf nicht geeignet, die heutige Treibhausgasminderung durch nachhaltige Biokraftstoffe für die Zukunft tatsächlich zu sichern und neue Kraftstoffalternativen im Markt zu etablieren.
Nationaler Strategieplan
Umweltminister fordern Mitsprache bei der Ausgestaltung
14.01.2021 — Die Umweltminister des Bundes und der Länder pochen auf eine Beteiligung an der nationalen Umsetzung der Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). In einem heute vorgestellten Positionspapier erinnert eine Arbeitsgruppe der Umweltministerkonferenz (UMK) an eine entsprechende Vorgabe im Brüsseler Verordnungsentwurf für die Nationalen Strategiepläne.
Erneuerbare Energien
Bundesbürger mehrheitlich für weiteren Anlagenzubau
08.01.2021 — Die Bundesbürger sind mehrheitlich für den weiteren Zubau von Solarparks, Windkraft- oder Biomasseanlagen, wenn auch nicht unbedingt vor der eigenen Haustür. Bei einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) befürworten 86 % der Befragten eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien in Deutschland. Ist der Bau einer neuen Anlage in der eigenen Nachbarschaft geplant, sind damit quer über alle Anlagetypen allerdings nur noch 60 % der Umfrageteilnehmer einverstanden.
Acker24
Ackerschlagkartei und Nährstoffmanagement
Sie möchten den Arbeitsaufwand mit Ihrer Ackerschlagkartei minimieren? Neben der Schlagkartei bietet Acker24 dem Landwirt auch die Möglichkeit, sein Nährstoffmanagement gesetzeskonform zu dokumentieren. Eine Schnittstelle zu zahlreichen Raiffeisen-Genossenschaften vereinfacht die Dokumentation für Schlagkartei und Stoffstrombilanz erheblich.
Biokraftstoffe
Steuerentlastung verlängert
25.12.2020 — Die Europäische Kommission hat die beihilferechtliche Genehmigung für die Steuerentlastung für in der Land- und Forstwirtschaft verwendete Biokraftstoffe um ein Jahr bis zum 31. Dezember 2021 verlängert. Das hat das Bundeslandwirtschaftsministerium heute mitgeteilt. Dazu war eine Verlängerung der EU-Umwelt- und Energiebeihilfeleitlinien (UEBLL) notwendig.

xs

sm

md

lg

xl