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Wieder deutlich mehr ASP-Infektionen in Polen

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In Polen flammt die Afrikanische Schweinepest (ASP) nach einer vergleichsweise ruhigen Phase wieder auf. Die Oberste Veterinärbehörde registrierte in der Woche vom 13. bis zum 19. Mai insgesamt 73 neue Fälle der Seuche bei Wildschweinen. Das war deutlich mehr als in den letzten Monaten, als wöchentlich im Schnitt um die 40 Neuinfektionen verzeichnet wurden. Seit Jahresbeginn ist die Gesamtzahl damit auf 1 163 nachweislichen Krankheitsfällen bei Wildschweinen gestiegen. Hinzu kommen zwei Ausbrüche in schweinehaltenden Betrieben, der letzte davon Mitte Mai in einem Unternehmen mit rund 1 800 Hausschweinen in der Wojewodschaft Ermland-Masuren.
Der Großteil der aktuellen Fälle konzentrierte sich laut Behördenangaben auf die Wojewodschaften Masowien und Ermland-Masuren im Nordosten des Landes. Weitere Meldungen gab es aus dem zentraler gelegenen Landesteil Lublin und aus Podlachien. Wie die Amtsveterinäre betonen, wurden auch zuletzt wieder Tiere mit einer teilweisen Resistenz gegen das ASP-Virus entdeckt. Dies ermöglicht es den Wildschweinen, trotz einer Infektion noch weite Strecken zurückzulegen und potentiell mehr Artgenossen anzustecken. AgE (29.05.2019)
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