Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Raps

Rapsschrot ohne Nachfrage deutlich teurer

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
Die Sojaschrotpreise tendieren fester, Rapsschrot hat sich sogar sprunghaft verteuert. Ausschlaggebend ist die fortwährende Kleinwasserproblematik.


Am Rapsschrotmarkt geht es äußerst ruhig zu. Dem Vernehmen nach,
sind in der aktuellen Handelswoche so gut wie keine Käufer aktiv.
Es wird allenfalls vereinzelt eine LKW-Ladung angefragt, die dann
aber mit kräftigen Preisaufschlägen aufgrund logistischer Probleme
versehen wird.
Denn auch am Rapsschrotmarkt ist die prekäre Lage auf den
Flüssen spürbar. Über die Rheinscheine wird Ware womöglich erst
wieder ab dem Frühjahr normal laufen können. Schiffe können derzeit
nicht oder nur zu einem Viertel beladen fahren, aber das Ausweichen
auf die Straße ist auch keine wirkliche Alternative.
LKW-Kapazitäten sind begrenzt und daher ebenfalls teuer.
Aus dem Markt heißt es, dass die Ölmühlen aber durchaus noch
einige Partien Rapsschrot vorrätig haben. Wegen gut gedeckter
Mischfutterhersteller und der fortwährenden Logistikprobleme könnte
die Ware aber noch einige Wochen im Lager schlummern, solange, bis
die Pegel wieder steigen und Mischfutterhersteller Bedarf anmelden.
Bis Jahresende wird sich an der ruhigen Marktlage kaum etwas
ändern.
Die logistischen Probleme, die die Lieferungen auf den vorderen
Terminen erschweren und damit verteuern, spiegeln sich in einem
deutlichen Preisgefälle für Rapsschrot zwischen Dezember 2018 und
Februar bis April 2019 wider. Die Differenz beträgt 6-7 EUR/t, mit
dem Januar als eine Art Puffer dazwischen. Rapsschrot zu sofortigen
Lieferung kostete zuletzt 248 EUR/t im Bundesdurchschnitt und damit
16 EUR/t mehr als in der Vorwoche. (AMI) (14.11.2018)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Brexit
EU-Agrarwirtschaft pocht auf branchenbezogene Brexit-Notfallmaßnahmen
09.02.2019 — Angesichts des nahen Brexit-Datums und eines wahrscheinlicher gewordenen ungeordneten Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union drängt die Agrar- und Lebensmittelwirtschaft auf branchenbezogene Vorsorgemaßnahmen der Politik. In einem offenen Brief an den Brexit-Chefverhandler der EU-Kommission, Michel Barnier, fordern Vertreter der EU-Ausschüsse der Bauernverbände (COPA) und ländlichen Genossenschaften (COGECA),
Fleischerzeugung
Deutsche Fleischerzeugung weiter im Rückwärtsgang
07.02.2019 — Die gewerblich erzeugte Fleischmenge in Deutschland ist 2018 das zweite Jahr in Folge gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute auf Grundlage vorläufiger Daten mitteilte, wurden im vergangenen Jahr 8,04 Mio t Fleisch in den bundesdeutschen Schlachtunternehmen produziert; das waren 125 600 t oder 1,5 % weniger als 2017. Geringer war der Fleischanfall zuletzt 2009 ausgefallen.
Marktpreise
Weltmarktpreise für Agrarprodukte erholen sich etwas
07.02.2019 — Die Weltmarktpreise für wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse sind mit einer Erholung ins neue Jahr gestartet. Wie die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) heute in Rom mitteilte, stieg der betreffende Indexwert im Vormonatsvergleich vor allem im Zuge festerer Preise für Milchprodukte und Pflanzenöle um 1,8 % auf 164,8 Punkte. Der Vorjahresstand wurde damit aber um 2,2 % verfehlt.
Digitalisierung
Genossenschaften offen für Digitalisierung
17.01.2019 — Die Anpassungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit des genossenschaftlichen Geschäftsmodells hat der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp, hervorgehoben.

xs

sm

md

lg

xl