Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Getreidemarkt

EU mit moderatem Nettoüberschuss im Getreideaußenhandel

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
Copyright: Kuhn
Die Europäische Union hat das Wirtschaftsjahr 2018/19 im Getreideaußenhandel mit einem moderaten Nettoüberschuss abgeschlossen. Gemäß der Daten, die die EU-Kommission zuletzt im Verwaltungsausschuss in Brüssel vorlegte, wurden von Anfang Juli 2018 bis zum 26. Juni 2019 aus der EU-28 insgesamt 31,6 Mio t Getreide einschließlich der in Rohstoffäquivalente umgerechneten Getreideerzeugnisse an Drittstaaten verkauft; das waren 1,2 Mio t mehr als in der entsprechenden Zeit von 2017/18. Die Getreideeinfuhren erhöhten sich gleichzeitig um rund 6 Mio t auf 29,7 Mio t. Unter dem Strich verblieb für die Gemeinschaft in der Berichtsperiode demnach ein Nettoexportüberschuss von 1,9 Mio t Getreide; zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres hatte dieser 9,1 Mio t betragen.
Der wesentliche Teil des Getreidegeschäftes mit Drittländern entfiel auf Weichweizen: Hiervon wurden in der aktuellen Saison bis zum Stichtag einschließlich des in Rohstoffäquivalente umgerechneten Mehls insgesamt 20,5 Mio t außerhalb der EU vermarktet, was eine Abnahme von 5 % bedeutete. Die Hartweizenausfuhren nahmen um ein Fünftel auf 870 00 t ab, die Durumimporte um 13 % auf 1,23 Mio t. Die Weichweizeneinfuhren der Gemeinschaft verringerten sich um 3 % auf knapp 4,1 Mio t.
Relativ stark gesunken sind im Vergleich zur Vorjahresmenge der EU-Statistik zufolge die Gerstenexporte, und zwar um 23 % auf 4,3 Mio t. Die EU-Maisausfuhren erhöhten sich demgegenüber um 82 % auf etwa 2,9 Mio t. Gleichzeitig legten die Maiseinfuhren aus Drittstaaten um gut ein Drittel auf 23,3 Mio t zu. An Gerste wurden lediglich 130 000 t importiert, 72 % weniger als in der entsprechenden Vorjahresperiode. AgE (03.07.2019)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Österreich
Glyphosatverbot wird wahrscheinlich kommen
04.12.2019 — Das vollständige Anwendungsverbot von Glyphosat in Österreich, das der Wiener Nationalrat am 2. Juli beschlossen hatte, dürfte wie vorgesehen zum 1. Januar 2020 in Kraft treten. Die Europäische Kommission hat das Verbot bis zum Ablauf der gesetzlich vorgeschriebenen Stillhaltefrist am 29. November nicht untersagt.
Bundsrat
Grünes Licht für höhere Umschichtung
30.11.2019 — Im kommenden Jahr werden 6 % der Direktzahlungsmittel für Förderprogramme in der Zweiten Säule umgeschichtet. Der Bundesrat hat heute dem vom Bundestag beschlossenen Zweiten Gesetz zur Änderung des Direktzahlungen-Durchführungsgesetzes erwartungsgemäß zugestimmt.
Notfallzulassung
Erneut keine Entscheidung zu Rumänien und Litauen
30.11.2019 — Erneut hat es keine qualifizierte Mehrheit der Mitgliedstaaten über ein von der EU-Kommission vorgeschlagenes Verbot der Notfallzulassungen von drei neonikotinoiden Pflanzenschutzmittelwirkstoffen in Rumänien und Litauen gegeben.
Versicherungen
Ertragsschadenversicherung (EVT)
Der Schutz vor finanziellen Einbußen bei größeren Tierbeständen. Fälle wie die Afrikanische Schweinepest machen deutlich: Seuchenprophylaxe auf dem eigenen Hof ist wichtig. Wie schnell sind Sie jedoch indirekt von einer Seuche betroffen und z. B. mit einem Vermarktungsverbot belegt! Dann übernimmt eine Ertragsschadenversicherung den finanziellen Ausfall.
Europaparlament
Neue EU-Kommission kann die Arbeit aufnehmen
28.11.2019 — Erwartungsgemäß hat das Europaparlament die neue Europäische Kommission jetzt als Ganzes bestätigt. Nach der heutigen Entscheidung der Abgeordneten in Straßburg steht fest, dass das neue Kollegium unter der bereits gewählten Präsidentin Dr. Ursula von der Leyen am kommenden Sonntag ihr Amt antreten wird.

xs

sm

md

lg

xl