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Biodieselerzeugung

Bedeutung von Rapsöl vermutlich rückläufig

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Die Bedeutung von Rapsöl für die globale Biodieselerzeugung könnte 2019 weiter abnehmen, und zwar zugunsten von Palmöl aus Südostasien und auch von Sojaöl aus Nord- und Südamerika. Wie die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) heute in Berlin erklärte, haben sich die Preisrelationen der drei Rohstoffe deutlich verändert. So habe der Wert von Rapsöl im September 2019 das für den Vorjahreszeitraum verzeichnete Niveau um rund 96 Euro/t übertroffen. Gleichzeitig habe sich der Aufschlag gegenüber den Preisen für Soja- und Palmöl deutlich vergrößert.


Der UFOP zufolge ist unklar, ob sich in der Europäischen Union der Anteil von Biodiesel aus Abfallölen und -fetten weiter zu Lasten von Rapsöl erhöhen wird. In diese Richtung wirkten zumindest die dürrebedingt kleinere Rapsernte 2019 und die bereits erfolgte Umstellung auf die Verarbeitung von Sojabohnen.


Laut dem Branchendienst "Oilworld" erhöhte sich der Anteil der globalen Biodieselproduktion aus Palmöl 2018 im Vergleich zum Vorjahr bereits um 4 Prozentpunkte auf 35 %. Gleichzeitig sind die Anteile von Altspeisefetten sowie von anderen Fetten und Ölen um jeweils 1 Prozentpunkt auf 1 % beziehungsweise auf 6 % gestiegen. Dagegen verringerte sich der Anteil der Biodieselerzeugung aus Rapsöl um 4 Prozentpunkte auf 16 % und der von Sojaöl um 1 Prozentpunkt auf 26 %. Der Anteil tierischer Fette blieb dagegen mit 7 % konstant. AgE (11.12.2019)
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