Pflanzenschutzmittel: FLEXIDOR

Zulassungsnummer:

043673-00

Zulassungsanfang:

01.06.2011

Zulassungsende:

31.12.2024

Vertriebsfirmen:

Certis Belchim B.V., Corteva

Wirkstoffe:

500g/l Isoxaben

Kultur(en)Schaderreger
BaumschulgehölzpflanzenAcker-Senf, Gemeines Hirtentäschel, Gemeines Kreuzkraut
Zulassungs­ende31.12.2024
Anwendungsnr.043673-00/00-001
Wirkungs­bereichHerbizid
Einsatzgebiet.Zierpflanzenbau
Anwendungs­bereichVerschulbeete und Quartiere
Anwendungs­zeitpunktvor dem Auflaufen der Unkräuter
Max. Zahl BehandlungenMax. Zahl der Anwendungen je Befall: 1
Max. Zahl der Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungs­technikspritzen
Aufwandmengenauf unkrautfreien Boden 1 l/ha
Wasser: 300 bis 600 l/ha
Weitere Erläuterungen
Abstands­auflagenNW606: Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.: 5m
NW605: Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis Verlustmindernde Geräte vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit * gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, § 6 Absatz 2 Satz 2 PflSchG zu beachten.
reduzierte Abstnde: 50 % 5,75 % 5,90 % *
Anwendungs­bestimmungenNW706: Zwischen behandelten Flächen mit einer Hangneigung von über 2 % und Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von Arbeitsgeräten nicht beeinträchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 20 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein Oberflächengewässer münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren erfolgt.
NT103: Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis Verlustmindernde Geräte vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 90 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist.
NG405: Keine Anwendung auf drainierten Flächen.
AuflagenWH9161: In die Gebrauchsanleitung ist eine Zusammenstellung der Unkräuter aufzunehmen, die durch die Anwendung des Mittels gut, weniger gut und nicht ausreichend bekämpft werden, sowie eine Arten- und/oder Sortenliste der Kulturpflanzen, für die der vorgesehene Mittelaufwand verträglich oder unverträglich ist.
WP713: Schäden an nachgebauten zweikeimblättrigen Kulturen möglich.
Hinweise
WartezeitenVerschulbeete und Quartiere, Baumschulgehölzpflanzen: (Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.)

Kennzeichen:

SP001, NW468, NW264, NW265, SB001, SB010, SB110, SF245-01, SS110, SS2202, WH952, WMH29, NB6641, NN130, NN165

Abstandsauflagen:

Sicherheitsdatenblattpdf

Anwendungshinweis: (Spiess-Urania Chemicals)Selektives Vorauflauf-Herbizid zur Bekämpfung von aus Samen auflaufenden
zweikeimblättrigen Unkräutern in
o Baumschulgehölzpflanzen,
o Laub- und Nadelholz (im Forst),
o Ziergehölzen,
o Kernobst,
o Steinobst,
o Johannis- und Himbeerartigem Beerenobst,
o Erdbeeren,
o Rhabarber,
o Spargel
Anwendung
Wirkungsweise
Flexidor ist ein Vorauflaufherbizid mit Bodenwirkung zur Bekämpfung zweikeimblättriger
Unkräuter. Es enthält den Wirkstoff Isoxaben aus der Gruppe der Benzamidderivate
(Wirkungsmechanismus (HRAC-Gruppe): L). Dieser wird von den Wurzeln keimender
Unkräuter aufgenommen und unterbricht das Hypokotyl- und Wurzelwachstum durch
Hemmung des Einbaus von Leucin in die Eiweißmoleküle der Schadpflanzen. Isoxaben wird
im Boden nur geringfügig verlagert. Der Wirkstoff verbleibt nach der Anwendung in der
obersten Bodenschicht (0 - 3 cm) und entfaltet dort seine Wirkung. Unkräuter, welche in
tieferen Schichten keimen und dort ihre Wurzeln ausbilden, werden daher nur unzureichend
erfasst (z. B. Klettenlabkraut, Bingelkraut). Flexidor wirkt nicht gegen Ungräser und
bereits aufgelaufene Unkräuter. Flexidor bleibt mehrere Monate wirksam, so dass auch
spätkeimende Unkräuter erfasst werden.
Flexidor*
Wirkstoff: 500 g Isoxaben /l (45,5 Gew.-%)
Suspensionskonzentrat (SC)
Piktogramm: GHS09
Signalwort: Achtung
Bienen: nicht bienengefährlich (B4)
Packungsgröße: 1 l Flasche
043673-00
Herbizid
176
Flexidor*
,,Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete:
o Gemeines Kreuzkraut, Gemeines Hirtentäschel, Acker-Senf in Baumschulgehölzpflanzen
(in Verschulbeeten und Quartieren)
o Gemeines Kreuzkraut, Gemeines Hirtentäschel, Acker-Senf in Nadel- und Laubholz auf
Jungwuchsflächen
o Gemeines Kreuzkraut, Gemeines Hirtentäschel, Acker-Senf in Nadel- und Laubholz (in Verschulbeeten
und Quartieren)
o Gemeines Kreuzkraut, Gemeines Hirtentäschel, Acker-Senf in Ziergehölzen auf Jungwuchsflächen
o Gemeines Kreuzkraut, Vogel-Sternmiere in Kernobst."
Gebinde: , 1 Liter (1 dm3) (EAN 4014108489199)

Quellenangabe:
BUNDESAMT FÜR VERBRAUCHERSCHUTZ UND LEBENSMITTELSICHERHEIT (BVL) 2024.
Über den Internetauftritt des BVL (www.bvl.bund.de) ist das Pflanzenschutzmittelverzeichnis kostenfrei abrufbar unter http://www.bvl.bund.de/Pflanzenschutzmittel. Die Aktualisierung erfolgt monatlich.

Pflanzenschutzmittel: FLEXIDOR

Zulassungsnummer:043673-00
Zulassungsanfang:01.06.2011
Zulassungsende:31.12.2024
Vertriebsfirmen:Certis Belchim B.V., Corteva
Wirkstoffe:500g/l Isoxaben
Kennzeichen:SP001, NW468, NW264, NW265, SB001, SB010, SB110, SF245-01, SS110, SS2202, WH952, WMH29, NB6641, NN130, NN165
Abstandsauflagen:
GHS-Angaben:

Zulassung nach BVL - Kulturen und Schaderreger

Kultur(en)SchaderregerAufwandmenge(n)
BaumschulgehölzpflanzenAcker-Senf, Gemeines Hirtentäschel, Gemeines Kreuzkrautauf unkrautfreien Boden 1 l/ha; Wasser: 300 bis 600 l/ha
Zulassungs­ende31.12.2024
Anwendungsnr.043673-00/00-001
Wirkungs­bereichHerbizid
Einsatzgebiet.Zierpflanzenbau
Anwendungs­bereichVerschulbeete und Quartiere
Anwendungs­zeitpunktvor dem Auflaufen der Unkräuter
Max. Zahl BehandlungenMax. Zahl der Anwendungen je Befall: 1
Max. Zahl der Anwendungen in der Kultur bzw. je Jahr: 1
Anwendungs­technikspritzen
Aufwandmengenauf unkrautfreien Boden 1 l/ha
Wasser: 300 bis 600 l/ha
Weitere Erläuterungen
Abstands­auflagenNW606: Ein Verzicht auf den Einsatz verlustmindernder Technik ist nur möglich, wenn bei der Anwendung des Mittels mindestens unten genannter Abstand zu Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - eingehalten wird. Zuwiderhandlungen können mit einem Bußgeld bis zu einer Höhe von 50.000 Euro geahndet werden.: 5m
NW605: Die Anwendung des Mittels auf Flächen in Nachbarschaft von Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführende, aber einschließlich periodisch wasserführender Oberflächengewässer - muss mit einem Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis Verlustmindernde Geräte vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung eingetragen ist. Dabei sind, in Abhängigkeit von den unten aufgeführten Abdriftminderungsklassen der verwendeten Geräte, die im Folgenden genannten Abstände zu Oberflächengewässern einzuhalten. Für die mit * gekennzeichneten Abdriftminderungsklassen ist, neben dem gemäß Länderrecht verbindlich vorgegebenen Mindestabstand zu Oberflächengewässern, § 6 Absatz 2 Satz 2 PflSchG zu beachten.
reduzierte Abstnde: 50 % 5,75 % 5,90 % *
Anwendungs­bestimmungenNW706: Zwischen behandelten Flächen mit einer Hangneigung von über 2 % und Oberflächengewässern - ausgenommen nur gelegentlich wasserführender, aber einschließlich periodisch wasserführender - muss ein mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsener Randstreifen vorhanden sein. Dessen Schutzfunktion darf durch den Einsatz von Arbeitsgeräten nicht beeinträchtigt werden. Er muss eine Mindestbreite von 20 m haben. Dieser Randstreifen ist nicht erforderlich, wenn: - ausreichende Auffangsysteme für das abgeschwemmte Wasser bzw. den abgeschwemmten Boden vorhanden sind, die nicht in ein Oberflächengewässer münden, bzw. mit der Kanalisation verbunden sind oder - die Anwendung im Mulch- oder Direktsaatverfahren erfolgt.
NT103: Die Anwendung des Mittels muss in einer Breite von mindestens 20 m zu angrenzenden Flächen (ausgenommen landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Flächen, Straßen, Wege und Plätze) mit einem verlustmindernden Gerät erfolgen, das in das Verzeichnis Verlustmindernde Geräte vom 14. Oktober 1993 (Bundesanzeiger Nr. 205, S. 9780) in der jeweils geltenden Fassung, mindestens in die Abdriftminderungsklasse 90 % eingetragen ist. Bei der Anwendung des Mittels ist der Einsatz verlustmindernder Technik nicht erforderlich, wenn die Anwendung mit tragbaren Pflanzenschutzgeräten erfolgt oder angrenzende Flächen (z. B. Feldraine, Hecken, Gehölzinseln) weniger als 3 m breit sind oder die Anwendung des Mittels in einem Gebiet erfolgt, das von der Biologischen Bundesanstalt im Verzeichnis der regionalisierten Kleinstrukturanteile vom 7. Februar 2002 (Bundesanzeiger Nr. 70a vom 13. April 2002) in der jeweils geltenden Fassung, als Agrarlandschaft mit einem ausreichenden Anteil an Kleinstrukturen ausgewiesen worden ist.
NG405: Keine Anwendung auf drainierten Flächen.
AuflagenWH9161: In die Gebrauchsanleitung ist eine Zusammenstellung der Unkräuter aufzunehmen, die durch die Anwendung des Mittels gut, weniger gut und nicht ausreichend bekämpft werden, sowie eine Arten- und/oder Sortenliste der Kulturpflanzen, für die der vorgesehene Mittelaufwand verträglich oder unverträglich ist.
WP713: Schäden an nachgebauten zweikeimblättrigen Kulturen möglich.
Hinweise
WartezeitenVerschulbeete und Quartiere, Baumschulgehölzpflanzen: (Die Festsetzung einer Wartezeit ist ohne Bedeutung.)

Sicherheits-
datenblatt
pdf

Anwendungshinweis: (Spiess-Urania Chemicals)Selektives Vorauflauf-Herbizid zur Bekämpfung von aus Samen auflaufenden
zweikeimblättrigen Unkräutern in
o Baumschulgehölzpflanzen,
o Laub- und Nadelholz (im Forst),
o Ziergehölzen,
o Kernobst,
o Steinobst,
o Johannis- und Himbeerartigem Beerenobst,
o Erdbeeren,
o Rhabarber,
o Spargel
Anwendung
Wirkungsweise
Flexidor ist ein Vorauflaufherbizid mit Bodenwirkung zur Bekämpfung zweikeimblättriger
Unkräuter. Es enthält den Wirkstoff Isoxaben aus der Gruppe der Benzamidderivate
(Wirkungsmechanismus (HRAC-Gruppe): L). Dieser wird von den Wurzeln keimender
Unkräuter aufgenommen und unterbricht das Hypokotyl- und Wurzelwachstum durch
Hemmung des Einbaus von Leucin in die Eiweißmoleküle der Schadpflanzen. Isoxaben wird
im Boden nur geringfügig verlagert. Der Wirkstoff verbleibt nach der Anwendung in der
obersten Bodenschicht (0 - 3 cm) und entfaltet dort seine Wirkung. Unkräuter, welche in
tieferen Schichten keimen und dort ihre Wurzeln ausbilden, werden daher nur unzureichend
erfasst (z. B. Klettenlabkraut, Bingelkraut). Flexidor wirkt nicht gegen Ungräser und
bereits aufgelaufene Unkräuter. Flexidor bleibt mehrere Monate wirksam, so dass auch
spätkeimende Unkräuter erfasst werden.
Flexidor*
Wirkstoff: 500 g Isoxaben /l (45,5 Gew.-%)
Suspensionskonzentrat (SC)
Piktogramm: GHS09
Signalwort: Achtung
Bienen: nicht bienengefährlich (B4)
Packungsgröße: 1 l Flasche
043673-00
Herbizid
176
Flexidor*
,,Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete:
o Gemeines Kreuzkraut, Gemeines Hirtentäschel, Acker-Senf in Baumschulgehölzpflanzen
(in Verschulbeeten und Quartieren)
o Gemeines Kreuzkraut, Gemeines Hirtentäschel, Acker-Senf in Nadel- und Laubholz auf
Jungwuchsflächen
o Gemeines Kreuzkraut, Gemeines Hirtentäschel, Acker-Senf in Nadel- und Laubholz (in Verschulbeeten
und Quartieren)
o Gemeines Kreuzkraut, Gemeines Hirtentäschel, Acker-Senf in Ziergehölzen auf Jungwuchsflächen
o Gemeines Kreuzkraut, Vogel-Sternmiere in Kernobst."
Gebinde: , 1 Liter (1 dm3) (EAN 4014108489199)

gültige Parallelimporte

Handelsname Zul.-Nr Vertriebsfirma Bescheid vom Zugelassen bis
Rokenyl 50 043673-00/010 MENORA GmbH 23.03.2023 31.12.2024
Gallery 043673-00/007 MENORA GmbH 23.03.2017 31.12.2024
Isoxaflex 500 043673-00/009 Star Chemicals doo 17.11.2022 31.12.2024
STAR Isoxaben 043673-00/008 STAR Agro Handels GmbH 20.06.2018 31.12.2024

Quellenangabe:
BUNDESAMT FÜR VERBRAUCHERSCHUTZ UND LEBENSMITTELSICHERHEIT (BVL) 2024.
Über den Internetauftritt des BVL (www.bvl.bund.de) ist das Pflanzenschutzmittelverzeichnis kostenfrei abrufbar unter http://www.bvl.bund.de/Pflanzenschutzmittel. Die Aktualisierung erfolgt monatlich.

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