Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Geringe Nachfrage und kaum Offerten

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
Raps wird kaum gehandelt. Geringe Prämien und schwache Kurse mobilisieren keine Ware. Rapserzeuger verkaufen witterungsbedingt auch ex Ernte fast nichts.


Am deutschen Rapsmarkt geht es auch weiterhin sehr ruhig zu. Die
Ölmühlen heben nach wie vor ihre Prämien nicht an, zudem tendieren
die Rapsterminkurse in Paris seit Wochenbeginn schwächer. Beides
zusammen setzt keine Verkaufsanreize für Rapsanbieter, sodass es
kaum Offerten gibt. Dem Vernehmen nach befindet sich zwar immer
noch reichlich alterntige Ware in Erzeugerhand, mehr als in
Normaljahren, aber angesichts des sehr niedrigen Preisniveaus
dürften viele die Ware auch weiterhin unter Verschluss halten.
Einige hoffen noch auf eine Hausse um Ostern, doch schon 2016 war
diese nicht wie erwartet ausgefallen und in diesem Jahr dürfte es
bei reichlicher Rohstoffzufuhr aus dem Ausland und geringen Erlösen
aus dem Rapsölverkauf erst recht schwierig werden, Preisaufschläge
gegenüber den Ölmühlen durchzusetzen.
Was das Kontraktgeschäft ex Ernte 2018 betrifft, so halten sich
viele Rapserzeuger zurück. Die jüngste Kaltfront habe die
Verkaufsbereitschaft gänzlich eingefroren, heißt es. Landwirte
rechnen mit Auswinterungsschäden. Noch ist das Ausmaß aber unklar
und solange wird die Zurückhaltung wohl andauern.
Wie geht es weiter am Rapsmarkt? Solange die Ölmühlen mit ihren
Prämien keine Verkaufsanreize setzen, werden Rapserzeuger ihre Ware
wohl weiter unter Verschluss halten. Aber die Hoffnung auf
Preissteigerungen im Übergang auf die neue Ernte schwinden.(AMI) (23.03.2018)

Das könnte Sie auch interessieren

Feinstaub
Landwirtschaft als Hauptquelle von Feinstaub ausgemacht
Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Chemie (MPIC) haben die landwirtschaftliche Tierhaltung als einen der Hauptverursacher der Feinstaubbelastung in Deutschland ausgemacht. Laut einer bislang nicht veröffentlichten Studie des MPIC, über die das ARD-Magazin "Monitor" gestern berichtete, verbindet sich der Ammoniak aus der Gülle mit Abgasen aus der Industrie und dem Straßenverkehr und bildet so Feinstaub.
Schweine
Schweinehaltung nicht mehr wirtschaftlich
Der Strukturwandel in der deutschen Schweinehaltung schreitet voran, Jahr für Jahr schließen mehr Unternehmen. Schuld daran ist nicht zuletzt die wirtschaftliche Situation vieler Betriebe, die sich 2018 oft sogar noch verschlechtert hat.
Digitalisierung
Genossenschaften offen für Digitalisierung
Die Anpassungsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit des genossenschaftlichen Geschäftsmodells hat der Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), Franz-Josef Holzenkamp, hervorgehoben.
Wetterwissen
Bauernregeln: Dezember
Aus vielen Bauernregeln kann man ableiten, wie das kommende Wetter und damit auch die Ernte und Erträge ausfallen werden. Die in Reimform gefassten Weisheiten wurden über viele Generationen weitergereicht und beruhen auf eine genaue Beobachtung der Natur und einen großen Erfahrungsschatz. Die Liste der Bauernregeln ist lang. Bei uns finden Sie die wichtigsten Regeln im Jahresverlauf. Lesen jetzt, welche Weisheiten für den Monat Dezember gelten.
Pflanzenschutzmittel
Pflanzenschutzmittelrückstände in Lebensmitteln auch 2017 niedrig
Die zulässigen Höchstgrenzen für Pflanzenschutzmittelrückstände bei Lebensmitteln sind in Deutschland und der Europäischen Union auch im Jahr 2017 nur sehr selten überschritten worden. Wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) berichtete, sank die betreffende Beanstandungsquote in Deutschland von 1,7 % im Jahr 2016 auf 1,1 % im Berichtsjahr.

xs

sm

md

lg

xl