Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Interesse an Magermilchpulver aus der Intervention wieder gestiegen

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
(AMI) Der Markt für Magermilchpulver präsentierte sich zu Beginn der zweiten Oktoberhälfte überwiegend ruhig. Das Neugeschäft bezog sich insbesondere auf kurzfristige Lieferungen, für spätere Termine herrschte Zurückhaltung vor. Beim jüngsten Ausschreibungsverfahren der EU-Kommission war die Nachfrage nach Magermilchpulver wieder deutlich erhöht.


Nachfrage nach Ware aus frischer Produktion war nach wie vor
vorhanden. Teilweise wurden Abschlüsse für kurzfristige Lieferungen
getätigt, um den laufenden Bedarf zu decken. Für spätere Termine
gingen auch Anfragen bei den Herstellern ein. Allerdings blieb es
hier meist bei Gesprächen, da die Preisvorstellungen der
Marktbeteiligten auseinandergingen. Die Belieferung bestehender
Kontrakte stand somit weiterhin im Vordergrund. Die Preise für
Magermilchpulver in Lebensmittelqualität entwickelten sich
uneinheitlich und es kam vermehrt zu Diskussionen. Insgesamt lagen
diese jedoch auf dem Vorwochenniveau.
Bei der zweiten Verkaufsrunde im Oktober von Magermilchpulver
aus der Intervention setzte die EU-Kommission den Mindestpreis bei
123,10 EUR/100 kg fest. Dieser fiel dadurch 10 Ct
höher aus als bei dem ersten Tender Anfang Oktober. Dadurch wurden
26.033 t verkauft. In der Summe beliefen sich die Verkäufe im
laufenden Monat auf 28.532 t Magermilchpulver. Für den
kommenden Tender am 06.11.28 stehen weitere 151.126 t zum
Verkauf zur Verfügung.
Wie entwickelten sich die Teilmärkte für Käse, Butter, Milch-
und Molkenpulver? Halten Sie den Milchmarkt im Blick mit dem
Online-Dienst "http://www.ami-informiert.de/ami-onlinedienste/markt-aktuell-milchwirtschaft/willkommen/willkommen.html">
Markt aktuell Milchwirtschaft
. Nutzen Sie die
Bestellmöglichkeiten im "http://www.ami-informiert.de/ami-shop/produktinformationen/markt-aktuell-milchwirtschaft.html">
Shop
und sichern sich noch heute Ihren Zugang zum
Expertenwissen! (25.10.2018)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Wolf
Einigung zum Umgang mit dem Wolf stößt auf breite Kritik
22.05.2019 — Die Einigung von Bundesumweltministerium und Bundeslandwirtschaftsministerium zum Umgang mit dem Wolf stößt bei Befürwortern und Gegnern einer Bestandsregulierung gleichermaßen auf Skepsis. Für den landwirtschaftspolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Dr. Gero Hocker, stellt die vorgesehene erleichterte Entnahme von Wölfen lediglich einen "ersten richtigen Schritt" dar.
Saatgut
Vermehrer pochen auf praxisnahe Auflagen bei der Aussaat
22.05.2019 — Der Bundesverband der VO-Firmen (BVO) hat davor gewarnt, den Bogen bei den behördlichen Auflagen zur Saatgutaufbereitung und -ausbringung zu überspannen. Am Rande des Saatguthandelstages wies BVO-Geschäftsführer Martin Courbier in Magdeburg darauf hin, dass für die Aussaat von Getreide, das mit fungiziden Beizmitteln behandelt wurde,
Forstwirtschaft
Bundesrat gibt grünes Licht für nächste Bundeswaldinventur
20.05.2019 — Die nächste Bundeswaldinventur kommt. Der Bundesrat hat heute der vom Bundeslandwirtschaftsministerium vorgelegten Vierten Bundeswaldinventur-Verordnung zugestimmt. Die Erhebungen werden in der Zeit vom 1. April 2021 bis 31. Dezember 2022 durchgeführt. Die bisherigen Bundeswaldinventuren fanden in den Jahren 1987, 2002 und 2012 statt.
Ackermanager
Das ABC des Pflanzenbaus
Verschaffen Sie sich für alle Kulturen einen Überblick – von EC-Stadien über alle wichtigen Anbaubereiche wie Saatgut, Düngemittel und Pflanzenschutz. Ungefähr die Hälfte der Fläche der Bundesrepublik Deutschland wird für die Landwirtschaft genutzt. Der Ackerbau macht davon etwa 70 % aus. Für eine wettbewerbsfähige Produktion von pflanzlichen Erzeugnissen sind hohe und sichere Erträge notwendig, die nur erzielt werden können, wenn die Regeln der guten fachlichen Praxis eingehalten werden.
Düngeverordnung
Düngeabschlag von 20 Prozent soll betriebsbezogen gelten
20.05.2019 — Das Bundeslandwirtschaftsministerium sucht nach Alternativen zu den bisherigen Brüsseler Vorgaben für eine Verschärfung der Düngeverordnung. Dem Vernehmen nach will das Ressort zwar an dem von der Europäischen Kommission geforderten 20 %-Abschlag vom Bedarf bei der Stickstoffdüngung in den roten Gebieten festhalten.

xs

sm

md

lg

xl