Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Agrarrohstoff-Index verzeichnet im Oktober wieder leichte Einbuße

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
(AMI) Die Preise für deutsche Agrarrohstoffe entwickelten sich im Oktober uneinheitlich. Am Markt für Getreide waren überwiegend festere Tendenzen zu erkennen, lediglich die Maispreise wurden nach unten korrigiert. Auch die Erzeugerpreise für Rohmilch haben weiter zugelegt. Dahingegen dämpften schwächere Preise für Schlachtschweine den AMI-Index. Insgesamt lag er mit 132,9 Punkten um rund 0,7 % unter dem Niveau des Vormonats.


Die Getreidepreise haben sich, mit Ausnahme von Mais, zwar im
Oktober leicht nach oben bewegt, den Erzeugern war dies aber nicht
genug, um Ware zu verkaufen. Aufgrund der knappen Angebotssituation
und der Hoffnung auf nachlassende Exporte aus Russland, spekulieren
sie auf höhere Preisgebote zum Jahreswechsel.
Die seit der Jahresmitte erfolgte Erholung bei den
Milcherzeugerpreisen setzt sich auch zu Beginn des vierten
Quartals fort. Zeitlich verzögert dürften die festeren
Preistendenzen an den Produktmärkten, die im August zu verzeichnen
waren, zu weiteren Aufschlägen beim Milchgeld führen. Dazu
leisteten die nach wie vor überdurchschnittlichen Preise für
fetthaltige Produkte, allen voran die Butter, den wesentlichen
Beitrag. Am Eiweißmarkt war die preisliche Situation hingegen
anhaltend schwach. Im Zuge dessen schwächt sich voraussichtlich
auch der Anstieg bei den Erzeugerpreisen im Oktober ab.
Im Oktober übertraf im Handel mit Schlachtschweinen das
umfangreiche Angebot die Nachfrage. Dies führte zu einem stärkeren
Preisabfall. Aufgrund der zurückpendelnden Angebotszahlen und der
hohen Nachfrage seitens der Schlachtereien ist im Schweinehandel
für die Entwicklung im November eine leicht steigende Tendenz
wahrscheinlich.
Im Handel mit Jungbullen war im Oktober überwiegend eine
stetige Nachfrage bei einem eher knappen Angebot zu beobachten. Die
Folge waren moderate Preisanstiege für männliche Schlachtrinder.
Bei den Schlachtkühen wird nach den vorhergehenden
Preisschwächen auch von nahezu unveränderten Preisen
ausgegangen.
Natürlich informiert ? Preisindex sorgt für mehr
Transparenz

Die AMI hat den Index für die Preisentwicklung bei den
wichtigsten Agrar- und Nahrungsmittelrohstoffen in Deutschland
entwickelt, um für mehr Transparenz an den landwirtschaftlichen
Rohstoffmärkten zu sorgen. Dieser Index umfasst die wichtigsten
landwirtschaftlichen Produkte und ist dadurch ein wichtiger
Indikator für die wirtschaftliche Dynamik in der deutschen
Landwirtschaft. Der Index wird monatlich veröffentlicht.
Möchten Sie mehr wissen? ?Dann nutzen Sie unseren Online-Dienst
"https://www.ami-informiert.de/ami-shop/produktinformationen/markt-aktuell-agribusiness.html">
Markt aktuell Agribusiness
, der Ihnen eine aktuelle Analyse mit
allen Daten der Teil-Indizes zu Getreide/Ölsaaten, Fleisch und
Rohmilch liefert. (26.10.2018)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Arbeitsmarkt
Weniger Erwerbstätige in der Landwirtschaft
21.08.2019 — Während in Deutschland die Zahl der Beschäftigten insgesamt weiter steigt, ist sie in der Landwirtschaft gesunken. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) heute mitteilte, waren im zweiten Quartal 2019 im Wirtschaftsbereich Land- und Forstwirtschaft sowie Fischerei insgesamt 639 000 Erwerbstätige beschäftigt;
Düngeverordnung
Bundesregierung plant weitere Verschärfungen
21.08.2019 — Mit verlängerten Sperrfirsten für Festmist und Kompost sowie für die Düngung auf Grünland in nitratbelasteten Gebieten und überdies mit zusätzlichen Vorgaben für die Düngung von Hangflächen will die Bundesregierung im Wesentlichen auf das von der Europäischen Kommission eingeleitete Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland wegen Nichteinhaltung der EU-Nitratrichtlinie reagieren.
Gesetzentwurf
Umweltministerium soll "Vetorecht" beim Tierwohlkennzeichen bekommen
19.08.2019 — Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner treibt ihre Pläne für ein freiwilliges Tierwohllabel voran und hat einen Gesetzentwurf "zur Einführung und Verwendung eines Tierwohlkennzeichens" vorgelegt, der nach Ressortabstimmung bald ins Kabinett eingebracht werden soll.
Acker24
Ackerschlagkartei und Nährstoffmanagement
Sie möchten den Arbeitsaufwand mit Ihrer Ackerschlagkartei minimieren? Neben der Schlagkartei bietet Acker24 dem Landwirt auch die Möglichkeit, sein Nährstoffmanagement gesetzeskonform zu dokumentieren. Eine Schnittstelle zu zahlreichen Raiffeisen-Genossenschaften vereinfacht die Dokumentation für Schlagkartei und Stoffstrombilanz erheblich.
Agrarhandel
EU exportiert mehr Milchprodukte
18.08.2019 — Die Ausfuhren von Milcherzeugnissen aus der Europäischen Union sind im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahreszeitraum meist gestiegen.

xs

sm

md

lg

xl