Inländische Vermehrungsfläche für Saatmais geht zurück

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Die Vermehrungsfläche für Saatmais in Deutschland ist erneut leicht eingeschränkt worden. Wie das Deutsche Maiskomitee (DMK) unter Berufung auf Zahlen des Bundessortenamtes (BSA) heute berichtete, sind in diesem Jahr 3 655 ha Saatmais zur Feldbesichtigung angemeldet worden; der endgültige Wert für 2016 lag nach Angaben des DMK bei 3 881 ha. Von 2012 bis 2015 habe die Vermehrungsfläche für Saatmais durchgehend noch mehr als 4 000 ha betragen; im vergangenen Jahr sei sie erstmals wieder unter diese Marke gerutscht.
Das zur Feldbesichtigung angemeldete Saatmaisareal von für 2017 wird sich im Laufe der Vegetation gemäß der Erfahrungen der letzten Jahre nach Einschätzung des Komitees noch leicht nach unten verändern. Auf der gesamten Fläche wüchsen fast 80 verschiedene Sorten von einem Anbauumfang von weniger als 1 ha bis hin zu mehr als 250 ha.
Saatmais kann laut DMK aufgrund seiner besonderen Anforderungen an die Ausreife und die Qualität in Deutschland fast ausschließlich nur in den klimatisch begünstigten Regionen am Oberrhein in Baden-Württemberg erzeugt werden. Die inländische Vermehrungsfläche reiche aber bei weitem nicht aus, um den inländischen Bedarf an Maissaatgut zu decken. Mehr als 80 % des Bedarfes würden daher importiert, vor allem aus Frankreich und Osteuropa. AgE (27.07.2017)
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