Wir verwenden Cookies, um eine individuelle Nutzung dieser Webseite zu erlauben und Werbung auf Webseiten von raiffeisen.com und Dritten anzuzeigen. OK Mehr erfahren

Rohstoff-Index

Agrarrohstoff-Index im November unverändert

Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 
Der Agrarrohstoff-Index für die wichtigsten in Deutschland erzeugten Agrarrohstoffe lag im November 2018 in etwa auf dem Niveau des Vormonats. Deutliche Korrekturen nach unten gab es bei den Preisen für Schlachtrinder. Auch die Maispreise standen zuletzt unter Druck. Die Märkte für Schlachtschweine und Raps präsentierten sich hingegen stabil und bei den Erzeugerpreisen für Rohmilch überwogen steigende Tendenzen.
Der Getreidemarkt befindet sich bereits auf der Zielgeraden zum Jahresende. Nur Kleinstmengen und Spezialpartien wechseln noch die Hände. Zu Größerem sind Käufer aufgrund guter Deckung und Verkäufer wegen sinkender Gebote nicht bereit. Beide Seiten stehen sich antriebslos gegenüber. Weizenexporteure hoffen, dass die steigenden Getreidepreise in Russland, die Chancen für EU-Ware ab Frühjahr 2019 verbessern. Die hiesigen Maispreise stehen unter Druck. Der Rapsmarkt hat sich hingegen nach kurzer Belebung wieder beruhigt.
Seit Juni ging es mit den Milcherzeugerpreisen wieder aufwärts. Der Anstieg verlief dabei jedoch langsamer als im Vorjahr, da die Preisniveaus an den Produktmärkten zumeist unter der Linie von 2017 lagen und die Molkereien somit nur geringere Verwertungen realisieren konnten. Im vierten Quartal dürfte sich der Anstieg, durch die zuletzt erfolgten Preisrücknahmen bei Butter und Käse, wieder spürbar verlangsamen.
Copyright: AMI
Nach einem aus Erzeugersicht schwierigen Oktober hat sich der Markt für Schlachtschweine zuletzt ausgeglichen präsentiert. In der zweiten Dezemberhälfte dürfte der Wegfall mehrerer Schlachttage allerdings wieder für Druck sorgen. Das Angebot an Schlachtrindern war zuletzt sehr umfangreich, gerade bei den Kühen wurde die Nachfrage weit übertroffen. Ein starker Preisrückgang war die Folge. (AMI) (03.12.2018)
Weitersagen: Facebook Twitter Mail
 

Das könnte Sie auch interessieren

Tierschutz
BDM wehrt sich gegen Pauschalverdächtigungen von Milchviehhaltern
06.08.2019 — Seit den Tierschutzverstößen auf einem Betrieb im Allgäu haben sich offenbar vermehrt Unbefugte Zutritt zu Ställen von Milchviehhaltern verschafft, um mit Fotos potentielle Skandale aufzudecken. Das berichtet der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) und weist dabei ausdrücklich darauf hin,
Ernte 2019
EU-Rapsernte enttäuscht anbau- und witterungsbedingt
31.07.2019 — Mit Blick auf die diesjährige Rapsernte in der Europäischen Union zeichnet sich ein enttäuschendes Ergebnis ab. Neben der Einschränkung des Anbaus um schätzungsweise 15 % schlagen auch die schwachen Erträge durch, die von der EU-Kommission vorläufig auf 30 dt/ha im Durchschnitt geschätzt werden.
Schweinepreis
Schwacher Fleischmarkt drückt Schlachtschweinepreis nach unten
11.07.2019 — Seit Wochen klagen die Schlachtunternehmen in Deutschland und auch in anderen Staaten der Europäischen Union über eine schwache Nachfrage, rückläufige Teilstückpreise und sinkende Margen am Markt für Schweinefleisch. Nun hat der Druck offenbar derart zugenommen, dass die hiesigen Schlachtbetriebe die Reißleine ziehen und eine Senkung des Erzeugerpreises erzwingen.
Altersvorsorge
Altersvorsorge
Die R+V und der Deutsche Bauernverband e.V. (DBV) haben gemeinschaftlich das Landwirtschaftliche Versorgungswerk eingerichtet. Ziel ist die Absicherung und Vorsorge der Betriebsleiter, der mitarbeitenden Familienangehörigen und der Mitarbeiter zu Sonderkonditionen.
ASP
Neue Serie von ASP-Ausbrüchen in polnischen Schweineställen
09.07.2019 — In Polen ist es erneut zu etlichen Ausbrüchen der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Hausschweinen gekommen. Die oberste Veterinärbehörde bestätigte gestern einen Seuchenfall in einer Anlage mit mehr als 1 700 Tieren in der Wojewodschaft Ermland-Masuren.

xs

sm

md

lg

xl