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Putenstall

Ein Zuhause für die Puten

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Jedes Tier hat andere Ansprüche und Anforderungen an seine Umgebung. Als Landwirt ist es wichtig, diese zu kennen und so seinen Tieren ein Zuhause zu schaffen, indem sie sich wohl fühlen und gute Leistungen bringen. Puten benötigen einen Stall, der sie hauptsächlich vor Wettereinflüssen, Raubvögeln und anderen Feinden schützt. Außerdem gibt es im Stall Futter und Wasser zum Leben und Wachsen.


Putenmastställe sind meist an einer Seite geöffnet. Das heißt: die frische Luft kommt über große Fensterbereiche in den Stall, die mit Jalousien oder Klappen je nach Temperatur geschlossen oder geöffnet werden können. Verbrauchte Luft wird über Ventilatoren und Öffnungen im Dach oder an der Stirnseite des Gebäudes wieder herausgeführt. Die Putenküken werden ab dem ersten Tag in ihren Ställen auf extra dafür hergestellten Hobelspänen oder auf Strohpellets aufgezogen. Sie können sich frei im Stall bewegen und haben immer Zugang zu sauberem Trinkwasser und zu vielen Futterstellen im Stall.
Männliche und weibliche Puten werden später in getrennten Gruppen gehalten. Bis zu 8.000 Tiere können dann in einem Gebäude zusammen sein. Kleine Tiere mögen es warm. Weil Küken - wie alle kleinen Tiere - noch nicht selber genügend Körperwärme
erzeugen können, bekommen sie am Anfang die Wärme über eine Heizung zugeführt. Am ersten Tag sind es etwa 36 °C, mit 4 Wochen noch etwa 24 °C im Stall.
Mit 5 Wochen beginnt die Mastphase, dann sind die Tiere aus dem Babyalter heraus. Sie sind fast vollständig befiedert und werden auf Stroh gehalten, bis sie als große Tiere zur Schlachtung kommen. Ab der 12. Woche können die Tiere mit Temperaturen zwischen 12 und 18 °C sehr gut auskommen. Wie jedes andere Tier hat also auch eine Pute bestimmte Anforderungen an den Stall. Kennt der Landwirt diese und geht auf sie ein, steht einem gesunden und Putenleben nichts mehr im Wege.
(10.11.2020)
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