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Grüne Gentechnik hilft indischen Kleinbauern

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Einen positiven Einfluss der Grünen Gentechnik auf die Ernährungssicherung in Indien haben Wissenschaftler der Universität Göttingen nachgewiesen. Laut einer Studie von Prof. Matin Qaim und Shahzad Kouser vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung hat die Einführung gentechnisch veränderter Baumwollsorten in Indien die Ernährungssituation signifikant verbessert. Dazu verwendeten die Wissenschaftler Daten von gut 500 zufällig ausgewählten indischen Kleinbauernhaushalten, die sie über einen Zeitraum von sieben Jahren regelmäßig besucht und befragt haben.
Den Angaben von Qaim und Kouser zufolge hat die zunehmende Verbreitung der genveränderten Baumwolle die Erträge und Einkommen der Bauern gesteigert und die Haushalte damit in die Lage versetzt, sich besser mit Nahrungsmitteln zu versorgen. Dabei habe sich nicht nur die Kalorienaufnahme, sondern auch die Qualität der Ernährung signifikant verbessert. Inzwischen seien mehr als 90 % der indischen Baumwollbauern auf die neue Technologie umgestiegen. Das Problem der Unterernährung sei hierdurch um 15 % bis 20 % reduziert worden, stellten die Agrarökonomen fest. AgE (07.06.2013)
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